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Microsoft erhöht Preise

User-CALs und Office-Server werden teurer

Thomas Cloer
Microsoft erhöht zum 1. Dezember 2012 die Preise für verschiedene Software-Produkte. Unter anderem für Windows Server und Exchange.

Teurer werden zum Beispiel die User-CALs (Client Access Licenses) für den Zugriff auf eine Reihe von Server-Produkten wie Windows Server (auch RDS, RMS, Terminal Services), Exchange oder Lync. User-CALs gelten für einen Nutzer mit beliebig vielen Geräten - und dahin geht in Zeiten von Mobile Workforce und BYOD eindeutig der Trend, den Microsoft nun offenbar ein bisschen melken will : Bislang waren User- und Geräte-CALs praktisch gleich teuer; künftig kosten die User-CALs aufgrund ihres aus Microsoft-Sicht erkennbaren Mehrwerts etwa 15 Prozent mehr.

Die meisten Kunden brauchen deswegen aber nicht in Panik zu geraten: Wer Volumen-Lizenverträge mit mehreren Jahre Laufzeit wie Enterprise Agreement/Subscription, Open Value Subscription oder Open Value Perpetual hat, für den bleiben die bisher ausgehandelten Preise natürlich bis zum Ende der Vertragslaufzeit bestehen.

Laut Mary Jo Foley bei "ZDnet" steigen zum 1. Dezember aber wohl auch die Preise für einige Server der neuen Office-Generation 2013, und zwar zum Teil saftig. Für Sharepoint Server 2013 zum Beispiel, das künftig nur noch in einer SKU (Produktvariante) angeboten wird und nicht mehr als "Standard" und "Enterprise wie bei 2010, um über 38 Prozent . Microsoft versucht hier ganz offensichtlich, nicht nur Consumer sondern auch Unternehmen verstärkt in Richtung Software-Abonnements wie Office 365 zu drängen.

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