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Kurios

PC-Casemod kühlt Hardware per Windkanal

Michael Söldner
Ein PC-Bastler hat seinen Rechner kurzerhand in einen Windkanal verfrachtet, um das System so gut wie möglich zu kühlen.

PC-Fans wollen durch Übertaktung von Prozessor und Grafikkarte das Optimum an Leistung aus ihrem System herauskitzeln. Durch einen Betrieb oberhalb der offiziellen Spezifikationen entsteht jedoch auch viel Abwärme, die irgendwann zum Absturz des Computers führt. Um diesem Teufelskreis zu entrinnen, hat sich der Bastler Mike Schropp kurzerhand dazu entschlossen, seinen Rechner in einen selbst gebauten Windkanal zu verfrachten.

Die aus Fiberglas und Aluminum bestehende Konstruktion erreicht Strömungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde. Damit kann der verbaute Ivy Bridge 3770K Prozessor auf bis zu 4,5 GHz übertaktet werden und läuft dabei mit 65 Grad Celsius ausreichend kühl. Die ebenfalls verwendete Radeon 7970 Grafikkarte ist mit 1225 MHz getaktet und erreicht Temperaturen von 46 bis 56 Grad Celsius.

Das Projekt dürfte aufgrund der enormen Abmessungen für den Massenmarkt jedoch kaum geeignet sein. Trotzdem lohnt sich der Bastelaufwand: Schropp stellt die Rechenleistung seines Casemods für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Krebsforschung im Rahmen des World Community Grid Projekts zur Verfügung.

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