Android-Tuning

Android mit 13 Tricks auf Vordermann bringen

Thorsten Eggeling
Kurze Akkulaufzeit, lahme Handy-Reaktionen und zuviel Werbung in Apps? Keine Sorge - all diese Probleme kann man im Handumdrehen beheben. Wir zeigen Ihnen, wie's geht.

Android ist mit fast 70 Prozent Marktanteil das in Deutschland am weitesten verbreitete Betriebssystem für Smartphones. In den USA sind es immerhin noch knapp über 50 Prozent (Quelle: www.kantarworldpanel.com ).

Hinter diesen Zahlen steckt eine Fülle von unterschiedlich leistungsfähigen Geräten und Android-Versionen. Insbesondere bei älteren Geräten können sich Tuning-Maßnahmen lohnen. Und auch wenn es selbst für neuere Geräte oft keine Updates auf die aktuellste Android-Version gibt, lassen sich die entsprechenden Funktionen über Apps nachrüsten. Wir zeigen, an welchen Tuning-Schräubchen man beim Android-Smartphone oder -Tablet drehen kann, wie sich die Laufzeit im Akkubetrieb verlängern lässt und welche Apps neue Komfortfunktionen auch auf ältere Smartphones bringen. Für einige Apps ist es erforderlich, das Smartphone zu rooten.

1. Laufzeit des Akkus verlängern

Der Smartphone-Akku sollte bei moderatem Gebrauch mindestens einen Tag lang durchhalten. Verlangt das Gerät schon nach ein paar Stunden erneut nach einer Steckdose, sind einige Optimierungen erforderlich. Die Grundregel lautet: Schalten Sie alles ab, was Sie nicht unbedingt benötigen. Vor allem WLAN und Bluetooth brauchen viel Strom. Deaktivieren Sie, wann immer möglich, die automatische Synchronisierung Ihrer E-Mails, des Kalenders und anderer Cloud-basierter Apps. Als Stromsparer sollten Sie auch möglichst viele Widgets entfernen, wenn diese beispielsweise ständig Sensoren etwa für die Standortbestimmung verwenden oder Daten aus dem Internet abrufen.

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Mit den Apps Green Power Free oder Carat steuern und kontrollieren Sie den Energiebedarf Ihres Android-Smartphones oder -Tablets.

2. Akku mit Apps überwachen: Es gibt mehrere kostenlose Apps, mit denen Sie den Energieverbrauch steuern und kontrollieren können. Eine davon ist Green Power Free . Damit verwalten Sie automatisch WLAN, Datensynchronisierung und andere Akkubelastende Funktionen. Nachdem Sie es einmal eingestellt haben, müssen Sie sich eigentlich nicht mehr darum kümmern und Sie können diese App wieder vergessen. Ebenfalls empfehlenswert ist die App Carat . Carat misst im Hintergrund mehrere Werte auf dem Smartphone, berechnet diese und kombiniert die gesammelten Informationen mit den Daten von anonymisierten Nutzern aus aller Welt. Danach gibt die App hilfreiche Tipps, beispielsweise ob ein Update die Akkulaufzeit verlängern könnte oder ob sich eine App besonders viel Strom gönnt.

3. Prozesse überwachen und abschalten

Ein Smartphone reagiert fast nie gleichmäßig schnell. Ursache dafür sind Prozesse, die im Hintergrund laufen und das Gerät blockieren können. Mit bestimmten Apps lässt sich das Smartphone aber überwachen, und Sie löschen ungewollte Prozesse einfach. Eine dieser Apps ist Android Assistant . Unter  „Übersicht“ erhalten Sie Infos zu CPU-Auslastung, Arbeitsspeicher und Akku. Auch wenn Sie gerade keine Anwendung gestartet haben, sehen Sie immer eine gewisse CPU-Auslastung und eine ständig wechselnde Belegung des Arbeitsspeichers, denn Prozesse des Betriebssystems und Hintergrundprogramme sind immer aktiv. Wenn Sie auf „System beschleunigen“ tippen, beendet die App alle aktiven Prozesse, und die CPU-Auslastung sinkt. Auf der Registerkarte „Prozesse“ erhalten Sie detaillierte Infos über die aktuell laufenden Apps. Sie können dann einzelne Apps auswählen und beenden.

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