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Perfekte Fotos

Geniale Knips-Tipps und Kamera-Kniffe

David Wolski
Obwohl Kameras oft Automatikprogramme haben, sind Sie selbst für gelungene Bilder zuständig. Für gute Aufnahmen gibt es grundlegende Kniffe, die jeder Fotograf kennen sollte.

Egal, welche Kamera, ob Smartphone, Kompaktknipse, Systemkamera oder Spiegelreflexkamera: Um das Motiv optimal abzulichten, ist es entscheidend, was hinter der Linse passiert: Oft sind falsche Voreinstellungen an der Kamera oder ein Aufnahmefehler des Fotografen die Ursache für eine missglückte Aufnahme, die auch das beste Motiv ruinieren können. Und umgekehrt kann ein erfahrener Fotograf auch bei ungünstigen Verhältnissen oder mit augenscheinlich langweiligen Motiven interessante und gelungene Aufnahmen zaubern. Unsere Tipps helfen Ihnen, in typischen Situationen perfekte Fotos zu schießen. Es wäre zu viel versprochen, dass damit jedes Bild gelingt. Aber mit etwas Übung und einem geschulten Blick machen Sie damit Bilder, die sich deutlich von den üblichen Schnappschüssen abheben. Auf weitschweifige Theorien verzichten wir, hier geht es um Praxis pur.

Motive ins richtige Licht gerückt

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Gegenlichtaufnahme: Kommt das Licht von vorne, wird das Hauptmotiv auf seinen Umriss reduziert.

© David Wolski

Ohne Licht geht nichts. Denn das vorhandene Licht in einer Aufnahme zeichnet das eigentliche Motiv, und wie eine Szenerie wirkt, hängt hauptsächlich vom Licht ab. Für die meisten Aufnahmen gilt daher: Solange die Sonne oder die stärkste Lichtquelle hinter Ihnen steht, gelingen fast alle Aufnahmen.

Andere Lichtverhältnisse wie etwa Gegenlicht und Streiflicht können zwar spektakuläre Ergebnisse erzielen, aber auch grandios misslingen. Kaum eine Aufnahmesituation ist schwieriger zu meistern als direktes Gegenlicht: Die Kamera blendet ab, der Vordergrund geht im tiefen Schwarz verloren, während der Hintergrund hell erleuchtet ist. Als gezieltes Gestaltungsmittel hat die Gegenlicht-Fotografie ihren Reiz, wenn der Schatten im Vordergrund das eigentliche Motiv ist. In den meisten Fällen führen Gegenlichtaufnahmen aber zu unerwünschten Ergebnissen.

Auf die Bildkomposition achten

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Goldener Schnitt: Dabei wird ein Motiv horizontal und vertikal jeweils in drei Bereiche aufgeteilt, um die optimale Bildkomposition zu finden.

© David Wolski

Für ausgewogene Motive gibt es ein nahezu perfektes Rezept – seit Jahrtausenden. In der griechischen Antike wurde erstmals die Regel des Goldenen Schnitts definiert. Goldener Schnitt bedeutet, dass zwei ungleiche Teile einer Strecke sich so zueinander verhalten wie die ganze Strecke zum größeren Teil. Ein Beispiel: Teilen Sie für einen Goldenen Schnitt eine Strecke in zwei Teile zu 62% und 38% auf. Das bedeutet, Sie platzieren das Kernthema des Motivs nicht in der Bildmitte, sondern ganz bewusst im oberen oder unteren rechten oder linken Drittel des Bildes. Diese Bildkomposition erzeugt eine angenehme Spannung und wirkt ausgeglichener, als wenn das Motiv einfach plump in die Mitte gesetzt wird.

Diese „Drittelregel“ ist so wichtig, dass jede bessere Kamera ein entsprechendes Gitternetz sogar im Sucher oder auf dem Bildschirm einblenden kann.

Immer schön scharf dank Stativ

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Das Bohnensack-Stativ stützt die Kamera wie ein richtiges Stativ.

© David Wolski

Kaum ein anderer Aufnahmefehler stört so sehr wie unerwünschte Verwackelungsunschärfe. Trotzdem werden die meisten nicht ständig ein Stativ mit sich herumschleppen wollen. Ein einfacher Trick hilft: Das Bohnensack-Stativ ist handlich und sofort einsetzbar. Der Name sagt schon alles über den Aufbau aus. Das Bohnensack-Stativ ist ein weicher, aber stabiler Gewebebeutel mit einem Fassungsvermögen von etwa zwei Litern, den Sie mit der bevorzugten Sorte von Hülsenfrüchten füllen. Vom Funktionsprinzip her ist es wie bei den etwas aus der Mode gekommenen Sitzsäcken: Der Bohnensack dient der Kamera als stabilisierendes Kissen, um sie bei Aufnahmen mit länger als 1/60 Sekunde Belichtungszeit verwackelungsfrei auf dem Untergrund abzustützen. Da der Bohnensack flexibel ist, muss der Untergrund nicht eben sein. Drücken Sie die Kamera einfach so weit in den Sack, bis der Horizont im Sucher oder auf dem Kamerabildschirm gerade ist und die Kamera nicht wackelt. Wer nicht selbst einen Bohnensack zusammenstellen möchte, sondern lieber einen fertigen für wenig Geld kauft, der findet auf Outdoor-Stative Bohnensäcke in verschiedenen Größen für den gehobenen Anspruch ab 19,95 Euro.

Da bereits ein Druck auf den Auslöser bei langen Belichtungszeiten zur Verwackelung führt, hilft ein Fernauslöser oder ein weiterer Trick: Ohne Fernauslöser verwenden Sie einfach den internen Selbstauslöser der Kamera mit Timer. Auch Grobmotoriker können den Auslöser dann ganz unbesorgt drücken, und die Kamera wird einige Sekunden später ungestört das Bild aufnehmen.

Die richtige Wahl Hand oder Stativ?
Wann Sie für eine Aufnahme ein Stativ brauchen, hängt nicht nur von der Belichtungszeit alleine ab. Die Objektivbrennweite entscheidet, ob Sie Freihandfotos schießen können oder die Kamera mit einem Stativ oder anderen Methoden stabilisieren müssen. Die Faustregel lautet: Die Belichtungszeit darf nicht länger als 1/Brennweite sein. Die Brennweite entspricht der eingestellten Millimeter-Angabe des Objektivs. Dazu ein Beispiel: Bei einer gewählten Brennweite von etwa 60 mm können Sie bis zu 1/60 Sekunde Belichtungszeit noch verwackelungsfrei aus der Hand auslösen.

Schriftgrad

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