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Ratgeber Windows

15 wichtige Windows- Befehle für Profis

Hermann Apfelböck
Das Eingeben von Textkommandos ist nicht mehr beliebt. Doch es gibt Windows-Funktionen, die Sie per Maus einfach nicht erreichen.

Die Benutzerführung von Windows hat Lücken. Zum Teil steckt Absicht dahinter: Bestimmte Systemfunktionen sollen nur über die im Windows-„Zubehör“ versteckte Eingabeaufforderung zugänglich sein, weil diese eher der PC-Profi einsetzt. Andere Funktionen waren Microsoft nicht wichtig genug, um sie direkt in die Oberfläche zu integrieren, obwohl sie überaus nützlich sind. PC-WELT zeigt Ihnen 15 Befehle, ohne die Sie auf Dauer nicht auskommen. Die meisten der Befehle setzen voraus, dass sie in die Eingabeaufforderung (Cmd.exe) eingetippt und mit [Enter] gestartet werden. Dorthin kommen Sie über „Start“ (Windows XP) beziehungsweise das Windows-Symbol (Vista, 7), dann „Alle Programme, Zubehör“. Wenn Administrator-Rechte erforderlich sind, starten Sie die Eingabeaufforderung nach Rechtsklick mit der Option „Als Administrator ausführen“.

1. Cipher: So heben Sie die Verschlüsselung für alle Dateien auf
Mit dem Programm Cipher können Sie in einer Windows-Home-Version die Dateiverschlüsselung (EFS) verwenden. Am besten starten Sie es mit Administrator-Rechten.
cipher /e *.*
chiffriert alle Dateien im aktuellen Ordner.
cipher /d *.*
entschlüsselt alles wieder.
Cipher benötigen Sie auch bei jedem Windows XP, Vista oder 7, wenn Sie eine Kontenänderung vorhaben, also etwa das Kennwort neu vergeben oder ein Benutzerkonto löschen möchten. Die verschlüsselten Dateien wären danach nicht mehr zugänglich. Folglich ist es notwendig, alle Dateien vor der Änderung zu entschlüsseln. Der Windows-Explorer färbt EFS-verschlüsselte Dateien zwar zur besseren Übersicht ein. Aber es wäre äußerst schwierig und aufwendig, sie alle auf diesem Weg zu finden. Cipher hilft mit diesem Befehl:
cipher /d /h /i /s:c:\
Er bezieht sich auf Partition C. Verwenden Sie das Kommando für alle Partitionen, die in Betracht kommen.

2. Dir-Befehl: So kommen Sie an versteckte Datei-Infos und -Inhalte
Wie immer Sie den Windows-Explorer unter „Ordneroptionen“ eingestellt haben: Er sagt auf keinen Fall die ganze Wahrheit über Dateien, Erweiterungen und Ordnertypen. Um alles anzuzeigen, hilft dieser Befehl in der Eingabeaufforderung:
dir /a [Ordnerangabe]
Sie erhalten für den angegebenen Ordner Dateinamen und Erweiterungen angezeigt, bei Scheinordnern (symbolischen Links) außerdem den Pfad des tatsächlichen Verzeichnisses. Um systemweit symbolische Links aufzulisten, hilft ab Vista der Befehl
dir /al /s c:\
Seit Vista kann Dir mit Parameter /r auch so genannte „Streams“ auflisten, also versteckte Sekundärdateien ( dir /r [Ordnerangabe]).

3. Mklink-Befehl: So legen Sie symbolische Verknüpfungen an
Windows Vista und 7 erstellen eine Reihe neuartiger Ordner-Verknüpfungen. Anders als übliche Verknüpfungen haben diese symbolischen Links weitgehend das Aussehen und Verhalten normaler Ordner. Wenn Sie diese Technik selbst nutzen wollen, hilft wieder die mit Administrator-Rechten gestartete Eingabeaufforderung: Der Befehl
mklink /d Bilder \\Server\Bilder
erstellt zum Beispiel die symbolische Verknüpfung „Bilder“ im aktuellen Ordner, der tatsächliche Ordner liegt auf einem Netzwerkserver.

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