Der Echo Plus dürfte eines der spannendsten Geräte aus der Echo-Familie sein. Hier der aktuelle Echo Plus der 2. Gen.

1. Echo, Echo Plus, Echo Dot, Echo Show, Echo Spot – diese Echo-Geräte gibt es

Amazon bietet zahlreiche smarte Echo-Lautsprecher an, um unterschiedliche Internet- und Musikdienste sowie ausgewählte Funktionen und Geräte im Smart Home über Sprachanweisungen zu bedienen: Echo (der Standard-Echo, mittlerweile in der dritten Generation ), Echo Dot (der Kleine, an den sich vorhandene Lautsprecher anschließen lassen; seit Herbst 2019 sogar mit LED-Display , die wir getestet haben ), Echo Plus (mittlerweile in der zweiten Generation; mit eingeschränkter Zigbee-Bridge, zum Beispiel zur Steuerung von Hue-Leuchten), Echo Show (ursprünglich mit 7-Zoll-Touchscreen, mittlerweile in der zweiten Generation mit 10,1-Zoll-Touchscreen und eingeschränkter Zigbee-Bridge), Echo Show 5 (mit 5,5-Zoll-Touchscreen, 1-MP-Kamera und mechanischer Kameraabdeckung), Echo Show 8 (mit Zigbee-Bridge und mechanischer Kameraabdeckung), Echo Flex (der günstigste Echo, der direkt in die Steckdose gesteckt wird; mit USB-Buchse zum Aufladen anderer Geräte), Echo Studio (für Audio-Genießer, mit fünf Lautsprechern und Zigbee-Bridge; ausführlicher Test ), Echo Wall Clock (Wanduhr mit Alexa) sowie Echo Spot ("Nachttischwecker"-Design mit 2,5-Zoll-Touchscreen und Video-Telefonie). Weitere Echo-Geräte sind Echo Connect und Echo Buttons sowie der Subwoofer Echo Sub , Echo Link und Echo Link Amp (um eine HiFi-Anlage via Alexa an Streaming-Dienste anzubinden ) und Echo Input (verbindet Lautsprecher und Stereo-Anlage mit Alexa ). Die Verbindung zur Fire-TV-Geräte-Familie stellt der Fire TV Cube her (ein Mediaplayer mit eingebautem Echo).

Wir stellen in diesem Artikel alle Echo-Modelle vor und geben eine umfassende Kaufberatung. Die meisten Echo-Geräte haben wir getestet, den Echo Plus sogar im Zusammenspiel mit Hue.

Alle Echo-Geräte: Ausführliche Tests oder Kurzprofile und Kauflinks

Test: Echo 3. Gen.

Kurzbeschreibung: Der Standard-Echo mit Alexa und Skills, aber ohne Bildschirm und ohne (eingeschränkte) Zigbee-Bridge (Zigbee Light Link). Hier finden Sie die Testberichte zum Echo der 2. und der 3. Generation. Denn Ende September 2019 hat Amazon die dritte Generation von Echo vorgestellt. Mit überarbeitetem Textildesign und besserem Klang. Der Echo der 2. Gen. wurde im Preis reduziert.

Echo 2. Gen. kaufen

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Test: Echo Plus 2. Gen.

Kurzbeschreibung: Der Echo mit Alexa und Skills und mit eingeschränkter Zigbee-Bridge (Zigbee Light Link) zur Steuerung bestimmter Smart-Home-Geräte wie zum Beispiel Hue. Wir haben den Echo Plus ausführlich getestet, insbesondere im Zusammenspiel mit Hue.

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Test: Echo Show 2. Gen.

Kurzbeschreibung: Der Echo Show 2. Gen. mit Alexa, Skills, Touchscreen und eingeschränkter Zigbee-Bridge eignet sich gut für einen Film zwischendurch, fürs Musik hören und natürlich vor allem für Video-Chats. Auch als Smart-Home-Zentrale lässt sich der neue Show zumindest eingeschränkt nutzen: Sie können damit die Hue-Leuchten steuern. Doch Echo Show 2. Gen. hat auch Schwächen. Unser Testbericht zeigt welche das sind: Echo Show 2. Gen. mit Alexa im Test - 10-Zoll-Display und Zigbee-Bridge

Echo Show 2. Gen. kaufen

Test: Echo Spot

Kurzbeschreibung: Echo Spot ist die Miniaturausgabe von Echo Show und besitzt einen halbrunden, 2,5 Zoll großen farbigen Touchscreen. Das kleine Gerät erinnert an einen Wecker für den Schlafzimmer-Nachttisch. Alexa und die Skills sind natürlich auch mit an Bord, nicht aber eine eingeschränkte Zigbee-Bridge. Wir haben den pfiffig aussehenden Echo Spot getestet: Echo Spot mit Amazon Alexa und 2,5-Zoll-Display im Test

Echo Spot kaufen (derzeit nicht erhältlich)

Test: Echo Dot 3. Gen. mit LED-Uhr

Kurzbeschreibung: Er ist die Kleinausgabe von Echo und bietet Alexa samt Skills, aber bis einschließlich der dritten Generation ohne Display und ohne eingeschränkte Zugbee-Bridge. Der Lautsprecher fällt kleiner und damit weniger leistungsfähiger als bei Echo aus. Mit diesem kleinsten Echo können Sie über dessen 3,5-mm-Klinke und über Bluetooth andere Geräte wie zum Beispiel Lautsprecher anschließen. Unseren Test des Echo Dot finden Sie an dieser Stelle. Ende September 2019 bekam Echo Dot seitlich ein LED-Display verpasst, das Uhrzeit, Außentemperatur, Timer und Alarme zeigt. Der bisherige Echo Dot ohne Display kostet jetzt zeitlich befristet deutlich weniger und dürfte nach Abverkauf aus dem Angebot genommen werden. Unseren Test des Echo Dot 3. Gen. mit LED-Uhr finden Sie hier.

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Vorgestellt: Echo Show 5

Kurzbeschreibung: Der Echo Show 5 mit 5,5-Zoll-Touchscreen, 1-MP-Kamera und mechanischer Kameraabdeckung sortiert sich zwischen dem Echo Show 2. Generation mit 10,1-Zoll-Touchscreen und dem Echo Spot mit 2,5-Zoll-Touchscreen ein. Wir stellen den Echo Show 5 hier vor: Echo Show 5 - neues Alexa-Gerät mit Kamera-Abdeckung

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Vorgestellt: Echo Show 8

Der Echo Show 8 schließt größenmäßig die Lücke zwischen dem 10-Zoll-Echo-Show und dem 5-Zoll-Echo-Show. Er besitzt eine integrierte Abdeckung für die Kameralinse und eine integrierte Zigbee-Bridge, mit der Sie zum Beispiel Hue-Leuchten verbinden können.

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Test: Echo Studio

Der Echo Studio mit fünf Lautsprechern (1x 5,25-Zoll großer 330-Watt-Tieftöner, 1x 1-Zoll-Hochtöner, 3x 2-Zoll-Mitteltöner), Dolby Atmos und 360 Reality Audio von Sony soll audiophile Kunden anlocken. Eine Zigbee-Bridge, beispielsweise zur Steuerung von Hue-Leuchten, ist ebenfalls eingebaut. Außerdem verfügt Echo Studio über 24-Bit-DAC und einen Leistungsverstärker mit 100 kHz Bandbreite. Wir haben Echo Studio getestet, unseren Testbericht finden Sie hier.

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Vorgestellt: Echo Flex

Ende September 2019 stellte Amazon den Echo Flex vor. Diesen stecken Sie ohne Stromkabel direkt in die Steckdose. Über die integrierte USB-Buchse können Kunden ihr Smartphone aufladen oder optionales Zubehör wie ein kompatibles smartes Nachtlicht oder einen Bewegungsmelder anschließen.

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Vorgestellt: Fire TV Cube

Mit dem Fire TV Cube verkauft Amazon ab sofort einen hands-free Streaming Mediaplayer mit integriertem Echo. Teilweise werden die Alexa-Sprachbefehle lokal auf dem Gerät verarbeitet.

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Vorgestellt: Echo Wall Clock

Kurzbeschreibung: Die Amazon Echo Wall Clock mit Alexa dient nicht nur als Wanduhr, sondern informiert auch über gesetzte Timer, Wecker und Erinnerungen. Voraussetzung ist aber ein anderes Echo-Gerät. Mehr lesen Sie hier: Amazon Echo Wall Clock: Wanduhr mit Alexa

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Vorgestellt: Echo Buttons

Die Echo Buttons sind Alexa-Gadgets, die unterhaltsame und spielerische Erlebnisse mit Alexa ermöglichen sollen.

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Vorgestellt: Echo Connect

Echo Connect soll aus jedem Echo ein hochwertiges Telefon mit Freisprechfunktion für den Festnetzanschluss machen.

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Vorgestellt: Echo Sub

Der Subwoofer unter den Echo-Geräten.

Echo Sub kaufen

Mit Echo Link lässt sich eine bestehende HiFi-Anlage über Alexa an Streaming-Dienste anbinden.

Echo Link kaufen

Mit Echo Link Amp lässt sich eine bestehende HiFi-Anlage über Alexa an Streaming-Dienste anbinden. Außerdem verfügt die Amp-Variante über einen integrierten Stereoverstärker mit einer Leistung von 60 Watt pro Kanal und separaten Anschlüssen für den rechten und linken Kanal zur Anbindung passiver Lautsprecher.

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Vorgestellt: Echo Input

Mit Echo Input verbinden Sie konventionelle Lautsprecher oder die Stereoanlage und können diese dann mit Alexa-Sprachbefehlen bedienen. Anders als Echo Dot besitzt Echo Input keinen eigenen Lautsprecher, sondern nur Mikrofone.

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Tipp: Echo, Echo Plus, Echo Dot, Echo Show/Spot zurücksetzen

Ihr Echo streikt? Oder Sie wollen ihn verkaufen? Dann müssen Sie ihn zurücksetzen! So erfolgt das Reset bei Echo (1. und 2. Gen.), Echo Plus (1. und 2. Gen.), Echo Dot (1., 2. und 3. Gen.), Echo Show (1. und 2.) und Echo Spot sowie Echo Sub.

Echo, Echo Plus, Echo Dot, Echo Show/Spot zurücksetzen - so geht’s

Test: Alexa im Auto ab Werk

Bisher bieten nur wenige Automobil-Hersteller eine Art Echo im PKW an. Die Volkswagentochter Seat war der erste Automobilhersteller, der ab Werk Alexa in seine Fahrzeuge integrierte. Diese trotz ihres frühen Datums durchaus gelungene Integration haben wir getestet:

Test: So gut funktioniert Amazon Alexa im Seat

Auch der Audi e-tron bietet Alexa-Support ab Werk, mehr dazu lesen Sie hier:
Audi E-Tron im Test: Freud und Leid mit dem 105.000-Euro-SUV
 
Mittlerweile rollt auch BMW Alexa an einige seiner Fahrzeuge aus. Mehr zu Alexa im BMW lesen Sie in diesem Beitrag: Alexa im BMW - Aussehen, Bedienung, Funktion, Verfügbarkeit .

Einen Gesamtüberblick zu Alexa bei allen gängigen Automobilherstellern finden Sie in diesem Artikel: Alexa im Auto - das bieten Audi, BMW, Mercedes, Seat, Skoda, Toyota...

Test: Alexa-Nachrüst-Lösung fürs Auto

Es gibt für Autos auch Nachrüstlösungen von Drittanbietern, mit denen Sie sozusagen einen Echo nachträglich im Auto installieren. Eine solche Lösung, das Roav Viva Pro von Anker, haben wir getestet. Unseren ausführlichen Testbericht finden Sie hier: Roav Viva Pro - Alexa-Nachrüst-Lösung fürs Auto im Test

Roav Viva Pro kaufen

2. Sprachassistentin Alexa ist die Basis

Die in allen Echo-Geräten zum Einsatz kommende Amazon-Sprachsteuerung Alexa kommt auch auf den Streaming-Geräten Amazon Fire und Amazon Fire Stick zum Einsatz. Die Sprachassistentin erkennt Ihre Sprachbefehle, wenn Sie das Schlüsselwort „Alexa“ verwenden und überträgt Ihre Befehle an die Amazon-Server. Dort werden diese verarbeitet und die Antwort an Echo zurückgeschickt. Über die Echo-Lautsprecher gibt Alexa dann die Antworten aus oder spielt zum Beispiel Musik ab. Alexas Funktionsumfang wird durch eine riesige Menge von Skills erweitert.

Tipp: Die technische Ausstattung von Echo und die grundlegende Funktionsweise von Echo und Alexa sowie den Alexa-Skills erklären wir in diesem Artikel genauer: Alexa Smart Home: Die besten Geräte für Amazon Echo

3. Konkurrenzumfeld: Google Home und der Rest

Mit dem Echo der ersten Generation überraschte Amazon die Konkurrenz und eröffnete einen neuen Markt. Google brauchte einige Zeit, bis es mit Google Home nachlegen konnte. Mittlerweile gibt es mit Google Home Mini auch eine kleinere Variante und mit Google Home Max sogar einen Google Home für Musikliebhaber. 

Und mit Google Nest Hub bietet der Suchmaschinenriese sogar einen direkten Konkurrenten zu Amazon Echo Show an. Wir haben diesen Google Smart Speaker mit Display getestet: Google Nest Hub - Smart Speaker mit Display und Google Assistant im Test.

Tipp: Echo für Firmware-Updates regelmäßig mit Internet verbinden

Das ist noch der Echo Plus der 1. Generation.
© IDG

Sie haben Amazon Echo nicht durchgehend mit dem Internet verbunden,weil Sie sich nicht ständig belauschen lassen wollen. Dann sollten Sie Ihren Echo aber trotzdem ab und zu einschalten. Denn Amazon stellt für Echo immer wieder Firmware-Updates für Fehlerkorrekturen und neue Funktionen bereit. Diese kann Echo natürlich nur installieren, wenn er mit dem Internet verbunden ist. Machen Sie sich also einen Kalendereintrag, damit Sie Echo wenigstens einmal pro Woche für längere Zeit mit Strom versorgen und mit dem Internet verbinden. Sofern ein neues Firmware-Update bereit steht, informiert Sie Alexa per Sprachausgabe, dass das Update installiert wird und Echo deshalb neu starten muss. Nach dem Neustart ist Echo wieder wie gewohnt benutzbar. Warten Sie den Neustart ab und testen Sie dann Alexa mit einem Sprachbefehl. Wenn Alexa korrekt funktioniert, können Sie den smarten Lautsprecher wieder vom Netz trennen und zurück in den Schrank stellen.

Amazon Echo und Google Home dominieren ganz klar den Markt für smarte Speaker. Apple, das mit seinem Apple Homepod relativ spät diesen Markt betrat, spielt hier nur die dritte Geige. Microsoft hat noch überhaupt keine direkte Konkurrenz zu Echo, stattdessen schickt zum Beispiel Harmon Kardon einen schicken Lautsprecher namens Invoke mit Cortana als Sprachassistentin ins Rennen. Außerdem gibt es in den USA mit Microsoft GLAS einen transparenten Heizthermostat mit Cortanta-Sprachsteuerung. Aber auch Sonos und seit August 2019 auch Ikea bieten smarte Lautsprecher (mit Sonos-Technik) an.

Einige aktuelle Echo-Geräte im Gegenuhrzeigersinn: Link, Dot, Spot, Echo Show 5, Echo Plus und Echo Show.

© Amazon

4. Verschiedene Echo-Modelle im Detail

Alle Echo-Geräte verfügen über ähnliche Funktionen und erlauben die Steuerung in erster Linie per Sprache; bei den Show- und Spot-Echos kommt eben noch der Touchscreen hinzu. In der Bedienung gibt es daher zunächst keine Unterschiede (ausgenommen das "Touch" bei Show und Spot) und auch die Einrichtung erfolgt mit immer der gleichen Alexa-App für Android und iOS.


4.1 Der Kleine: Amazon Echo Dot

Maßgeblich unterscheiden sich die Amazon Echo-Geräte in der Größe. Bei Amazon Echo Dot 3. Gen. handelt es sich um das kleinste Gerät neben Echo Flex, das etwa 40 Euro kostet, wenn man es ohne LED-Uhr nimmt. Der Dot hat einen viel kleineren und weniger leistungsfähigen Lautsprecher als der Echo – das ist der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Geräten. Sie können über 3,5-mm-Klinke oder Bluetooth andere Geräte wie zum Beispiel Lautsprecher mit Echo Dot verbinden.

Mit LED-Uhr kostet der Echo Dot der dritten Generation rund 70 Euro. Wir haben diese Variante getestet.

Ein Reset führen Sie ab der dritten Generation durch, indem Sie 20 Sekunden lang auf die Actionstaste drücken. Bis zur zweiten Generation von Echo Dot führten Sie das Reset durch, indem Sie zeitgleich die Mikrofon-aus-Taste und die Lautstärke-leiser-Taste drücken, bis der Lichtring sich orange färbt (ungefähr für 20 Sekunden). Im Test klappte das auf Anhieb. Der Echo Dot wurde daraufhin nicht mehr in unserer Alexa-App angezeigt.


4.2 Der Standard: Amazon Echo

Das nächstgrößere Gerät ist Amazon Echo; er stellt sozusagen den Standard unter den Echo-Geräten dar. Derzeit ist Echo auch noch in der 2. Generation erhältlich. Diese wurde gegenüber der ersten Generation etwas verkleinert. Amazon Echo 2. Gen. kostet unter 80 Euro.

Amazon Echo 2. Generation

© Amazon

Amazon Echo 2. Generation ist etwa so groß wie Google Home und bietet eine hochwertige Stoffoberfläche. Wie bei Google-Home-Geräten kann auch bei den Amazon-Echo-Geräten die Stoffhülle gewechselt werden. Amazon hat bereits beim Echo der 2. Generation gegenüber dem ersten Modell den Klang des Lautsprechers verbessert. Allerdings ist vor allem der Bass des Gerätes alles andere als berauschend. Dafür besteht aber die Möglichkeit, den Sound auf einer Stereoanlage und den dazugehörigen Boxen auszugeben - via Cinch-Anschluss. Diesen Vorteil bieten Google-Home-Geräte nicht.

Ende September 2019 hat Amazon die dritte Generation von Echo vorgestellt. Der Echo der 3. Generation sieht jetzt mit seinem Textilüberzug und der abgerundeten Kante dem Echo Plus der 2. Generation zum Verwechseln ähnlich. Nach wie vor besitzt der Echo im Unterschied zum Echo Plus aber keine Zigbee-Bridge und keinen Temperatursensor. Beim Sound legte der Echo 3. Gen. aber zu: Er erfüllt den Raum mit kraftvoller Musik. Dafür verbaut Amazon eigenen Angaben zufolge 76-mm-Neodymium-Woofer und 20-mm-Hochtonlautsprecher. Das entspricht den Lautsprechern von Echo Plus (im Echo Studio dagegen sind drei 51-mm-Mitteltonlautsprecher, 25-mm-Hochtonlautsprecher, 133-mm-Woofer mit Dolby Atmos verbaut).

Auf der Oberseite von Echo 3. Gen. befinden sich vier Tasten: Aktionstaste, lauter, leiser und Mikrofon aus. An der Rückseite ist neben dem Stromanschluss noch ein 3,5-mm-Audio-Ein-/Ausgang angebracht.

Echo 3. Gen.: Das Mikrofon ist ausgeschaltet, was der Echo durch die Rotfärbung anzeigt.

Wie gehabt nehmen Sie den Echo 3. Gen. mit Hilfe der Alexa-App unkompliziert und schnell in Betrieb. Nur noch die WLAN-Daten eingeben, fertig. Danach können Sie den Echo 3. Gen. sofort nutzen. Beim Funktionsumfang hat sich gegenüber der Vorgängerversion nichts geändert. Sie können sich den Wetterbericht vorlesen oder Music von Amazon Music abspielen lassen (das ist eingeschränkt und mit Werbeunterbrechungen auch ohne kostenpflichtiges Amazon-Music-Unlimited-Abo oder ohne Prime-Mitgliedschaft möglich). Musik kann nur über WLAN, aber nicht über Bluetooth abgespielt werden.

Echo 3. Gen.: Die vier Tasten aus der Oberseite. Das Mikrofon ist ausgeschaltet, was der Echo durch die Rotfärbung anzeigt.

Der Befehl „Alexa schalte das Licht ein“ lässt die Hue-Leuchten angehen, sofern eine Hue-Bridge vorhanden ist. Ohne Hue-Bridge geht das aber nicht, weil eben im Echo die dafür nötige Zigbee-Bridge fehlt. Diese gibt es nur im Echo Plus.

Echo 3. Gen.: Die beiden Anschlüsse an der Rückseite.

Die Frage „Alexa, wie viel sind zwei Pfund“ liefert die korrekte Antwortet: „1000 Gramm“. Und „Alexa, was ist meine tägliche Zusammenfassung“ startet die Tagesschau in 100 Sekunden. Alexa versteht uns mit dem Echo der 3. Gen. auch aus größerer Entfernung von zirka fünf Meter über einen Tisch und mehrere Stühle hinweg.

Fazit: Wesentlicher Vorteil von Echo 3. Gen. gegenüber 2. Gen. ist der bessere Sound. Das Aussehen ist Geschmackssache, aber in jedem Fall unauffällig und wohnzimmertauglich.

Ein Reset führen Sie beim Echo der ersten Generation durch, indem Sie mit einer Büroklammer die Reset-Taste am unteren Geräteteil drücken. Der Lichtring auf dem Amazon Echo-Gerät wird nach dem Drücken der Reset-Taste erst orange und danach blau. Beim Echo der zweiten Generation drücken Sie für ein Reset mindestens 20 Sekunden lang die Mikrofon-aus-Taste und die Lautstärke-leiser-Taste zeitgleich, bis sich der Lichtring orange verfärbt. Das dauert zirka 20 Sekunden. Danach verfärbt sich der Lichtring blau. Jetzt können Sie den Echo wieder neu in der Alexa-App einrichten. 

Wenn Sie die Aktionstaste länger drücken, setzen Sie den Echo 3. Gen. auf die Werkseinstellungen zurück. Das kreisende orange LED-Licht zeigt das Zurücksetzen an.

Mit einem langen Druck auf die Aktionstaste setzen Sie den Echo 3. Gen. auf die Werkseinstellungen zurück.


4.3 Echo Plus mit integrierter Zigbee-Bridge

Das vermutlich spannendeste Echo-Gerät (wenn man Echo Show mit dem Bildschirm einmal ausklammert) trägt die Bezeichnung Amazon Echo Plus; er ist mittlerweile in der zweiten Generation erhältlich. In das Gerät hat Amazon noch eine Smart-Home-Bridge verbaut, mit der sich einige Smart-Home-Geräte steuern lassen, die das Zigbee-Protokoll nutzen, derzeit vor allem Philips Hue (in diesem Fall können Sie auf die Hue-Bridge verzichten und die Hue-Leuchten direkt mit Echo Plus koppeln). Konkret handelt es sich dabei um das Protokoll Zigbee Light Link.

Echo Plus 2. Gen. Die 1. Generation hatte dagegen eine glatte Metalloberfläche.

© Amazon

Doch aufgepasst: Keineswegs alle Zigbee-kompatiblen Geräte sind zu Echo Plus kompatibel. Die Heizkörper-Thermostate von Tado beispielsweise nutzen ein anderes „Flavor“ von Zigbee und lassen sich deshalb nicht mit Echo Plus koppeln (die Sprachsteuerung von Alexa unterstützt Tado aber durchaus). Schaut man sich die Liste der Geräte an, für die Echo Plus als Bridge fungieren kann, so stellt man schnell fest: Unter den bekannten Marken befindet sich nur Hue. Innr, Osram Lightify oder Lupusec sind dagegen Nischenprodukte.

So sah die erste Generation des Amazon Echo Plus. Diese Generation verkauft Amazon aber nicht mehr.

© Amazon

Amazon bestätigt, dass Echo Plus das Zigbee-Protokoll nur eingeschränkt unterstützt: "Aktuell unterstützt Echo Plus Lichter, Steckdosen und Wandschalter. Aktuell bieten wir keine direkte Unterstützung für Zigbee-Thermostate an."

Sie können in der Alexa-App Szenen und Gruppen erstellen und dadurch Geräte per Sprache steuern und mehrere Aktionen auf einmal definieren. Anwender, die bereits Hue, Osram Lightify oder Innr im Einsatz haben, sparen sich mit Alex Echo Plus die entsprechenden Bridges, um ihre Geräte zu steuern. Wer eher weniger auf Smart-Home-Geräte setzt, dem reichen die Funktionen in Amazon Echo deutlich aus und der kann auf Echo Plus verzichten.

Alexa kann auch das Smart Home umfassend steuern.

Amazon Echo Plus hat in etwa die Größe der älteren Amazon-Echo-1-Geräte. Amazon Echo Plus kostet etwa 150 Euro.

4.3.1 Echo Plus ausprobiert: Steuerung von Hue-Leuchten

Die Einrichtung von Echo Plus läuft grundsätzlich genauso ab wie bei Echo. Mit einer Ausnahme: Sie können ausgewählte Zigbee-Geräte direkt mit Echo Plus verbinden. Die eigentlich erforderliche zusätzliche Zigbee-Basisstation wie zum Beispiel die Philips-Hue-Bridge wird damit überflüssig.

Wir machten den Test mit fünf Hue-Leuchten: Vier davon waren bereits vorhanden, eine kam neu hinzu. Wir starteten in der Alexa-App unter „Einstellungen, Smart Home, Geräte hinzufügen“ den Suchlauf, mit dem Echo die bereits vorhandenen Hue-Leuchten entdecken sollte. Doch Fehlanzeige: Echo Plus erkannte nicht eine einzige Leuchte.

Der linke Screenshot zeigt den Suchlauf nach vorhandenen Zigbee-kompatiblen Geräten, der rechte zeigt das Bedienmenü für eine weiße Hue-Leuchte.

Also schraubten wir hintereinander alle Hue-Leuchten wieder heraus, lasen die jeweilige Hue-Seriennummer ab und setzten dann jede Leuchte damit zurück. Danach erkannte die Amazon-Alexa-App alle Leuchten. Jeder Leuchte können wir einen Namen geben, ihre Helligkeit dimmen und gegebenenfalls auch ihre Farbe verändern. Das klappte mit jeder Leuchte einwandfrei.

Die Amazon-Alexa-App: Links ist die Hue-Leuchte in Nähe der Esszimmer-Tür bereits fertig eingerichtet, auf dem rechten Screenshot dagegen wartet sie noch auf ihre Einrichtung. Sie heißt dort noch "Fünfte Licht".

Die neue noch nicht installierte Hue-Leuchte erkannte unsere Amazon-Alexa-App dagegen auf Anhieb. Somit haben wir nun fünf Hue-Leuchten direkt mit der Echo-Plus-Basis verbunden und können die Hue-Bridge abstecken und entfernen – sie ist überflüssig.
Künftig bedienen wir die Hue-Leuchten also entweder über die Alexa-App oder eben per Sprachbefehl an Alexa. Das funktioniert sehr einfach, vorausgesetzt Sie nennen den korrekten Namen der gewünschten Leuchte. Befinden sich mehrere Hue-Leuchten in einem Raum und Sie sagen nicht eindeutig, welche dieser Leuchten Sie meinen, dann fragt Alexa nach. Geben Sie also jeder Leuchte einen eindeutigen und nachvollziehbaren Namen wie EsszimmerDeckenlampe und EsszimmerStehlampe. Dann klappt die Sprachsteuerung zuverlässig und schnell: Sie schalten über Sprachbefehle die Leuchten nicht nur ein und aus, sondern ändern auch ihre Farben oder die Helligkeit.

Philips Hue mit Alexa, Google Home, Elgato, Apple Homekit: Smartes Licht im Test

4.3.2 Echo Plus hat nicht nur Vorteile: Homekit-Kompatibilität fehlt

Kleiner Wermutstropfen: Die Eve-App zeigt uns die nun über Echo Plus eingebundenen Hue-Leuchten nicht mehr an. Wir können die Leuchten also nicht mehr von der Eve-App bedienen. Das hat zwei Gründe: Echo Plus unterstützt nicht Apple Homekit. Und die Hue-Leuchten sind nicht direkt zu Apple Homekit kompatibel, sondern kommunizieren nur über die Hue-Bridge mit Homekit. Die „Homekit-Intelligenz“ steckt also nur in der Hue-Bridge und nicht in den Hue-Leuchten. Fehlt die Hue-Bridge, dann kann Homekit die einzelnen Hue-Leuchten nicht mehr registrieren.

Die Eve-App von Elgato zeigt zwar alle vorhandenen Hue-Leuchten an und ermöglicht auch deren Steuerung. Aber das geht eben nur so lange, wie die Leuchten mit einer Hue-Bridge verbunden sind. Wird diese aber durch Amazon Echo Plus ersetzt, dann wird die Verbindung zwischen den Hue-Leuchten und Homekit durchtrennt. Anwender, die in der Eve-App bereits Hue-Leuchten integriert hatten, müssen diese wieder aus der App entfernen, weil sie sich von der App aus nicht mehr ansprechen lassen.

Dieses Problem könnte Amazon nur dadurch lösen, dass es Amazon Echo Plus kompatibel zu Apple Homekit macht. Darauf deutet derzeit aber nichts hin.

Von der Hue-App ist ohne Hue-Bridge ebenfalls kein Zugriff auf die Leuchten mehr möglich.

4.3.3 Echo Plus: Nicht mehr alle Firmware-Updates für Hue-Leuchten

Angesichts dieser spürbaren Einschränkungen stellt sich die Frage, ob ohne Hue-Bridge überhaupt noch Firmware-Updates auf die Hue-Leuchten übertragen werden. Amazon behauptet zwar ja, tiefgreifende Updates wie zum Beispiel Hue Entertainment können über Echo Plus nicht an die Hue-Leuchten ausgeliefert werden.

Amazon Echo Spot

4.4 Mit Bildschirm: Echo Show und Echo Spot

Die Besonderheit von Echo Show 2. Gen. für rund 230 Euro und Echo Spot - Sie können Echo Spot für rund 130 Euro hier kaufen - sind deren Bildschirme. Bei Echo Show 2. Gen. misst der Touchscreen 10,1 Zoll, beim Echo Spot ist der Touchscreen 2,5 Zoll groß.

Amazon Echo Spot

Durch die integrierten Bildschirme werden Video-Telefonate zwischen den Amazon-Nutzern möglich. Konkret funktionieren die Video-Chats zwischen Echo Show, Echo Spot und der Alexa-App auf iPhones. iPads und Android-Smartphones sowie Android-Tablets. Der sonstige Funktionsumfang von Echo Show/Spot ist identisch mit dem von Echo. Also ohne Zigbee-Bridge, im Falle von Echo Spot aber mit 3,5-mm-Klingenausgang für den Anschluss von Lautsprechern, die Sie aber auch über Bluetooth verbinden können.

Amazon Echo Spot

© Amazon

4.4.1: Ausführlicher Test von Echo Spot und Video-Chat mit Alexa-App

Wir haben Echo Spot getestet, unseren ausführlichen Testbericht finden Sie hier: Echo Spot mit Amazon Alexa und 2,5-Zoll-Display im Test . Dabei gingen wir vor allem auf die Frage ein, wie gut der Chat mit anderen Alexa-Geräten klappt. Wir haben deshalb von einem Echo Spot aus mit einem Kollegen gechattet, der sowohl Echo Dot als auch die Alexa-App auf einem iPhone verwendet hat.

Außerdem haben wir Echo Show 2. Gen. getestet, unseren Testbericht können Sie hier nachlesen: Echo Show 2. Gen. mit Alexa, 10-Zoll-Display und Zigbee-Bridge. Bei Echo Show 2. Gen. ist noch zu erwähnen, dass er anders als die erste Generation von Echo Show und genauso wie Echo Plus auch eine eingeschränkte Zigbee-Bridge besitzt, so dass Sie Hue-Leuchten direkt mit Show verbinden können und keine Hue Bridge mehr benötigen.

Wir chatten über einen Echo Spot mit unserem Kollegen, der die Alexa-App verwendet.

4.5 Einrichtung und Bedienung von Echo

Wie bei Google Home erfolgt die grundlegende Steuerung und Einrichtung des sprachgesteuerten Lautsprechers über eine Smartphone-App.

Zwar unterstützt die Alexa-App die Einrichtung von Amazon Echo-Geräten über einen Assistenten. Allerdings wird dieser nicht automatisch gestartet und ist nicht sehr benutzerfreundlich.

Sowohl Amazon Echo als auch Echo Dot und Echo Plus und auch alle anderen Echos richten Sie über die Alexa-App auf Smartphones/Tablets ein und verbinden Sie mit dem lokalen WLAN. Die Steuerung erfolgt bei allen Geräten über Sprachbefehle. Neben der Sprachsteuerung stehen noch verschiedene Tasten auf der Oberfläche der Echo-Geräte zur Verfügung, mit denen Sie das Mikrofon von Echo ausschalten oder die Lautstärke regulieren.

Nach der Installation der Alexa-App auf einem Smartphone oder dem Aufrufen der Webseite müssen Sie zunächst über „Einstellungen\Neues Gerät einrichten“ den Assistenten starten, um Geräte zu verbinden. Später konfigurieren Sie auch die Einstellungen der Umgebung an dieser Stelle.

Im Assistenten stehen anschließend die verschiedenen Geräte zur Verfügung, die Amazon anbietet. Um ein Amazon-Gerät wie Amazon Echo, Echo Plus oder Echo Dot einzurichten, ist eine WLAN-Verbindung zum Endgerät notwendig.

In den Einstellungen der Alex-App werden alle Konfigurationen, Dienste und Funktionen von Amazon Echo-Geräten gesteuert.

Sobald das Echo einmal einsatzbereit ist, können Sie es über die Alexa-App umfassend anpassen. Hier lassen sich weitere Geräte genauso anbinden, das Aktivierungskennwort ändern oder Skills herunterladen. Mit Alexa-Skills können Sie die Echo-Funktionen erweitern, weil Drittanbieter Funktionen zur Verfügung stellen, mit denen Alexa ein echter smarter Assistent wird. Sie können zum Beispiel auch Routinen erstellen und bestimmte Aufgaben automatisieren. Geben Sie zum Beispiel den Befehl „Alexa, starte meinen Tag“, kann Alexa den Wetterbericht vorlesen, aktuelle Termine nennen und die Verkehrslage erläutern. Allerdings hat Alexa hier deutliche Schwächen im Vergleich zu Google Home. Denn Googles smarte Geräte können umfassend auf die Funktionen der verschiedenen Google-Dienste zugreifen, zum Beispiel auf Google Maps.

Mit Routinen lassen sich mehrere Aktionen auf einmal mit einem Sprachbefehl starten.

In den Einstellungen für Mails und Kalender können neben Gmail auch Microsoft- oder Apple-Konten angebunden werden. Profis wird freuen, dass sie auch Office-365-Konten anmelden können.

Amazon Echo kann mehrere Kalenderkonten anbinden, auch Office 365 und Apple-Konten.

4.6 Das können Echo und Alexa

4.6.1 Spracheinkauf

Vor allem Anwender, die häufiger auf Amazon einkaufen, können mit Amazon-Echo-Geräten einen Mehrwert erwarten. Denn mit Amazon Echo spielen Sie nicht nur Musik ab oder stellen Fragen wie bei Google Home, sondern Sie können auch die Bestellungen Ihres Amazon-Kontos verwalten. Dazu können Sie mit der Sprachsteuerung Ware bei Amazon bestellen und den Status der Bestellungen abfragen. Falls Sie den Spracheinkauf abschalten wollen, sollten Sie unsere Hinweise dazu lesen.

Mit der Alex App können Sie die Amazon Echo-Geräte im Haushalt, aber auch Amazon Fire-Geräte miteinander verknüpfen und steuern.

4.6.2 Musik-Ausgabe

Durch die Verbindung von Alexa Echo mit anderen Geräten können Sie auch TV-Geräte, Stereoanlagen oder externe Lautsprecher smart machen. Denn sobald diese Geräte erst einmal mit dem AUX-Kabel oder per Bluetooth verbunden sind, können diese ebenfalls per Sprache gesteuert werden.

Amazon Echo-Geräte können mit Bluetooth mit anderen Geräten gekoppelt werden. Dazu gehören euch externe Lautsprecher, die den Sound verbessern.

4.6.3 Musikstreaming: Mit leichten Einschränkungen

Alle Geräte können auf Amazon Music - wahlweise das kostenpflichtige Amazon Prime mit zwei Millionen Liedern in Playlists oder das noch einmal extra aufpreispflichtige Amazon Music Unlimited - und Apple Music genauso zugreifen wie auf Spotify. Allerdings können Sie auf Amazon-Echo-Geräten nur die kostenpflichtige Version von Spotify nutzen. Auf Google-Home-Geräten können Sie dagegen auch mit der kostenlosen Mitgliedschaft Musik bei Spotify hören. Deezer unterstützt Amazon Echo dagegen nicht.

An Alexa Echo können verschiedene Musikdienste angebunden werden. Seit August 2019 unterstützen die Echos auch Apple Music.

4.6.4: Sprach und Video-Chat

Sie können von allen Echos aus mit anderen Echo-Besitzern und mit Benutzern der Alexa-App für iOS und Android chatten. Speziell die Video-Telefonie ist aber auf Echo Show, Echo Show 5 und Echo Spot sowie die Alexa-App auf Smartphones beschränkt, weil Sie dafür ja Kamera und Bildschirm benötigen. Mit Echo Dot und Echo sowieb Echo Plus können Sie also nur Sprach-Chats machen.

Reset: Echo, Echo Plus, Echo Dot, Echo Show/Spot zurücksetzen - so geht’s

Beim Video-Chat haben Sie die Wahl zwischen dem standardmäßigen Video-Chat und der Drop-in-Funktion. Letztere müssen beide Teilnehmer ausdrücklich freigeben. Danach können Sie den für Drop-in festgelegten Kontakt direkt anrufen, ohne dass dieser den Anruf extra entgegennehmen muss. Der Angerufene bemerkt aber, dass er angerufen wird. Damit Ihr Gegenüber nicht in einer peinlichen Situation überrascht wird, wird das Kamerabild für die ersten Sekunden des gestarteten Video-Chats verschwommen wie durch Milchglas aufgenommen übertragen.

4.7 Echo unterstützt viele Geräte und Dienste

Amazon-Echo-Geräte erlauben vielfältige Verbindungen per AUX-Kabel oder Bluetooth. Generell stehen in den verschiedenen Echo-Optionen und -Einstellungsmöglichkeiten viele unterschiedliche Konten, Dienste und Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.

Amazon Echo-Geräte bieten wesentlich mehr Funktionen als Google Home und erlauben die Anbindung verschiedener Konten und Skills. Das erhöht den Nutzen enorm.

Wer auf Amazon Fire oder Amazon Fire Stick setzt, kann diese Geräte ebenfalls an Echo anbinden und mit der Sprache steuern.

Amazon Fire-Geräte können auch per Sprachsteuerung an Amazon Echo-Geräte angebunden werden.

Die Schnittstelle zwischen Echo/Alexa und den Geräten und Internetdiensten sind die sogenannten Skills. Es gibt zum Beispiel Skills zum Vorlesen von Nachrichten, zum Bestellen von Essen und vieles mehr. Dazu können beispielsweise Informationen des aktuellen TV-Programms aktiviert werden, genauso wie eine Telefonbuchabfrage, Fahrpläne der deutschen Bahn und mehr. Es fällt schnell auf, dass Alexa wesentlich mehr ist als ein einfacher sprachgesteuerter Lautsprecher. Um die Funktionen effektiv nutzen zu können, ist allerdings einiges an Einarbeitung notwendig.

Mit Alexa Skills kann der Funktionsumfang von Alexa deutlich erweitert werden.

4.8 Smart Home: Diese Geräte steuern Sie mit Alexa

Die besten Geräte, die Sie mit Hilfe von Echo und Alexa per Sprache steuern können, stellen wir in diesem Artikel vor. Unter anderem können Sie diverse Lichtsysteme mit Alexa bedienen. Beispielsweise Hue oder Ikea Tradfri. Aber auch smarte Staubsaugerroboter wie iRobot Roomba 980 oder Vorwerk Kobold VR200 gehorchen aufs Wort. Die Heizkörper-Thermostate bestimmter Hersteller wie Tado verstehen ebenfalls Alexa-Befehle. Sogar in den Fahrzeugen von Seat, Audi und BMW hält Alexa Einzug. Garmin bietet für PKWs eine Nachrüstlösung für Alexa an: Garmin Speak. Eine Kaffeemaschine, nämlich die Qbo You-Rista von Tchibo, können Sie ebenfalls mit Hilfe von Alexa-Befehlen steuern.

Tipp: Die oben genannten Smart-Home-Funktionen stehen auf allen Echos über Alexa-Sprachbefehle zur Verfügung. Doch speziell Echo Plus kann mehr dank der integrierten Zigbee-Bridge.

4.9 Fazit

Die Amazon-Echo-Familie bietet einen sehr großen Funktionsumfang mit unterschiedlichen Geräten für unterschiedliche Einsatzzwecke. Vor allem die Anbindung von Smart-Home-Geräten stellt im Vergleich zu Google Home einen echten Vorteil dar,  insbesondere wenn man Echo Plus verwendet. Durch die Verknüpfung mit einem Amazon-Konto können die Geräte darüber hinaus auf alle Daten und Funktionen des Kontos zugreifen. Dazu gehört die Möglichkeit, dass Sie über Echo direkt bei Amazon einkaufen können und auch Zugriff auf Amazon Music haben.

Auch die Alexa-Skills stellen einen Vorteil im Vergleich zu Google Home dar, da die Funktion von Echo mit den Skills deutlich erweitert werden kann. Wer zu Hause noch Amazon-Fire-Geräte einsetzt, kann auch diese per Sprache steuern. Wer zudem einen smarten Lautsprecher mit Display sucht, wird bei Echo Shot und Echo Spot fündig. Wobein uns Letzterer besser gefällt.

4.9.1 Datenschutz und Privatsphäre

Für alle Echos, aber auch Google Home und den kommenden Apple Homepod gilt: Wer zu Hause niemanden mithören lassen will, sollte auf die smarten Assistenten verzichten. Denken Sie aber daran, dass auch Ihre Smartphones und Tablets sowie Windows-PCs mit Cortana und Macs mit Siri mithören können.