Cannon Lake: Intel Core i3-8121U vorgestellt

Michael Söldner |
Der Cannon-Lake-Prozessor Core i3-8121U wird im 10-Nanometer-Verfahren gefertigt und taktet mit bis zu 3,2 GHz.
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Intel stellt die CPU-Produktion nach und nach auf das 10-Nanometer-Verfahren um.

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Schon länger wurde mit dem Intel Core i3-8121U die erste CPU aus der Cannon-Lake-Generation erwartet. Nun hat Intel Details zu dem im 10-Nanometer-Verfahren gefertigten Prozessor bekannt gegeben. Der Zweikernprozessor Core i3-8121U kann vier Threads gleichzeitig abarbeiten und ist mit 2,2 GHz getaktet. Im Turbo arbeitet die CPU hingegen mit maximal 3,2 GHz. Dazu kommt ein 4 MB großer L3-Cache. Dank seiner TDP von 15 Watt eignet sich der kleine i3-Prozessor für schlanke Notebooks oder stromsparende Media-PCs.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Core i3-8130U kann der Core i3-8121U auch mit DDR4-RAM umgehen, konkret mit LPDDR4/x-2400. Gleichzeitig wuchs der Prozessor im Vergleich zu den Kaby-Lake-Vorgängern um drei Millimeter in der Länge. Einen Preis für den stromsparenden Prozessor Core i3-8121U nennt Intel leider noch nicht. Die Chips werden aber ohnehin nicht einzeln verkauft, sondern von Hardware-Herstellern auf die Mainboards gelötet. Da das Lenovo IdeaPad330 mit der CPU in Asien umgerechnet nur 430 Euro kostet, dürfte der Prozessor wohl recht preiswert sein. Intel will mit den Chips offenbar die Produktion im 10-Nanometer-Verfahren optimieren, der Core i3-8121U ist quasi ein Nebenprodukt. Große Stückzahlen der 10-Nanometer-Chips von Intel kommen voraussichtlich erst im nächsten Jahr in den Handel.

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