Redstone 4: Neue Testversion für Update Windows 10 Frühjahr 2018

Panagiotis Kolokythas, Hans-Christian Dirscherl |
Microsoft liefert eine neue Testversion von Redstone 4 an die Windows Insider aus. Redstone 4 ist das nächste Windows-10-Update, es kommt im Frühjahr 2018.

Das Windows-10-Team startet mit einer neuen Vorabversion von Windows 10 Redstone 4 in das neue Jahr. Konkret dürfen Windows Insider ab sofort Windows 10 Insider Preview Build 17074 ausgiebig testen. Allerdings gibt es aktuell aber auch aufgrund der Spectre-Meltdown-Problematik eine wichtige Einschränkung, die für alle von Microsoft ausgelieferten Updates gilt. Bei Systemen mit einigen AMD-Prozessoren werden aktuell keinerlei Updates ausgeliefert, um zu verhindern, dass diese Systeme unter Windows 10, Windows 8.1 oder Windows 7 in einem nicht mehr bootfähigen Status verfallen (wir berichteten). Microsoft arbeitet aktuell mit AMD zusammen, um dieses Problem zu lösen . Welche AMD-Prozessoren betroffen sind, erläutert Microsoft in diesem Support-Beitrag.

Alle anderen Nutzer, die von dieser Problematik nicht betroffen sind, erwarten eine Reihe von Neuerungen und Verbesserungen. Zu den wichtigsten Änderungen gehört die Art und Weise, wie Microsoft fortan Sprachpakete für Windows 10 ausliefern wird. Die verfügbaren Sprachpakete finden sich künftig auch im Microsoft Store und können von dort aus bezogen werden.

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Windows 10 Build 17074: Epub-Reader verbessert

© Microsoft

Im Browser Edge wird die Oberfläche aufgepeppt und kann nun in den Hubs mehr Inhalte als bisher darstellen. Verbessert wird die Autoausfüllen-Funktion und die Funktion zum Lesen von elektronischen Büchern und Dokumenten im Epub- oder PDF-Format. Die Änderungen gelten auch für den Lesemodus von Edge. Beim Lesen von Büchern gibt es nun ein neues Pop-Up-Menü für Notizen und Lesezeichen. Mit Strg + G kann schnell zur gewünschten Seite gesprungen werden. Ganz neu hinzu kommt nun eine Vollbildschirm-Ansicht für den Lesemodus.

Dem Privat-Modus von Edge spendiert Microsoft die Möglichkeit, Passwörter auf Websites automatisch auszufüllen oder Browser-Erweiterungen zu verwenden. Es gilt aber auch weiterhin: Neu eingegebene Passwörter und andere Nutzerdaten werden in diesem Browser-Modus nicht gespeichert.

Windows 10 Build 17074: Neuerungen in der Oberfläche

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Windows 10 Build 17074: Neuer Quiet-Modus

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Sie möchten konzentriert am Rechner arbeiten, ohne durch irgendwelche Benachrichtigungen seitens Windows oder Apps gestört zu werden? Dafür wird mit Windows 10 Build 17074 die neue „Quite Hours“-Funktion eingeführt. Damit kann der Nutzer einstellen, in welchen Zeiten er keinerlei Störungen wünscht. Die Funktion wird übrigens auch dann aktiviert, wenn am Rechner ein DirectX-fähiges Spiel gestartet wird.

Verbesserungen gibt es auch im Startmenü, hier wird das Anlegen und Verwalten von Ordnern vereinfacht. In den Windows-Einstellungen werden die Bereiche Festplatten-Speicher aufräumen, Sound-Einstellungen und App-Verwaltung verbessert.
Alle weiteren Infos zu Windows 10 Insider Preview Build 17074 finden Sie in diesem Blog-Eintrag des Windows-10-Entwicklerteams . Dort werden auch die aktuell zwar bekannten aber noch nicht gelösten Probleme ausgelistet.

21.12.2017 - Build 17063: Das größte Windows-10-Update seit Langem

Microsoft liefert an Windows Insider mit Windows 10 Insider Preview Build 17063 seit dem 20. Dezember 2017 eine neue Vorabversion aus. Und diese Version hat es in sich, denn sie enthält - wie von Microsoft vorab angekündigt - viele, viele Neuerungen und Verbesserungen. Alle "normalen" WIndows-10-Nutzer müssen sich etwas gedulden, denn sie erhalten das Mega-Update Redstone 4 erst mit dem Frühlings-Update 2018.

Windows 10 Timeline startet

Mit Windows 10 Insider Preview Build 17063 erhalten die Tester zum ersten Mal selbst die Möglichkeiten, die neue Windows-10-Funktion Timeline auszuprobieren.

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Windows 10 Timeline

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Die Zeitleisten-Funktion für Windows 10 wird direkt in Task View (also der Taskansicht, Windows-Taste + Tab) integriert und soll es den Nutzern ermöglichen, jederzeit zu einem beliebigen Punkt in der Vergangenheit zurückspringen, um dann dort auf den seinerzeit gültigen Zustand von Dateien, Anwendungen oder Websites zuzugreifen. Mit der Funktion lässt sich auch exakt nachverfolgen, welche sogenannten "Aktivitäten" am PC an einem bestimmten Tag zu einem bestimmten Zeitpunkt getätigt wurden. Das umfasst etwa Änderungen in Word-Dokumenten oder besuchte Websites. Aktivitäten können Webseiten, Dokumente, Artikel, Playlists oder Aufgaben enthalten. Über eine Suchfunktion kann gezielt nach Aktivitäten gesucht werden. So kann der Anwender nicht nur herausfinden, wann er eine bestimmte Website mit Informationen geöffnet hat, sondern auch, was er dann mit diesen Informationen in anderen Applikationen gemacht hat.

Microsoft bietet Entwicklern die Möglichkeit an, ihre Anwendungen für die Berücksichtigung bei den "Aktivitäten" anzupassen. Alle dafür benötigten Informationen finden sich auf dieser Seite. Ebenfalls für Entwickler spannend: Windows 10 bietet jetzt auf der Kommandozeile/Eingabeaufforderung/CMD die Unix-Tools tar und curl.

Mit der Einführung der Aktivitäten wird auch ein neuer Eintrag in den Einstellungen für die Aktivitäten-Historie hinzugefügt. Hier können Anwender einsehen, mit welchem Windows-Konto die lokal gespeicherten Aktivitäten verbunden werden und bei Bedarf die Historie gelöscht werden. Cortana erhält übrigens ebenfalls ein Aktivitäten-Update und schlägt Nutzern beispielsweise am PC die Fortführung einer Tätigkeit vor, die zuletzt an einem anderen Gerät mit Cortana-Unterstützung durchgeführt wurde.

Windows 10 Sets dürfen getestet werden

Einigen Windows Insidern bietet Microsoft auch die Möglichkeit an, die neue Oberfläche Windows 10 Sets auszuprobieren. Das neue Konzept für die Windows Oberfläche war erst kürzlich vorgestellt worden. Mit Sets erhalten Fenster von Anwendungen in Windows 10 nun Tabs. Alle zu einem Projekt oder zu einer aktuellen Tätigkeit gehörenden Anwendungen, Informationen, Websites etc. werden in einem Fenster und den dazugehörigen Tabs angezeigt.

Noch ist der finale Name für die neue Funktion nicht festgelegt worden und "Sets" ist nur ein Arbeitstitel. Außerdem wird die neue Funktion wahrscheinlich nicht mit Redstone 4, also dem Frühlings-Update 2018, an alle Windows-10-Nutzer ausgeliefert. In einem ersten Schritt möchten die Entwickler in Form einer Studie das Feedback der Windows Insider sammeln, um die Funktion zu verbessern. Das ist auch der Grund, warum Windows 10 Sets noch nicht an alle Windows Insider ausgeliefert wird, sondern nur an einen Teil aller Tester.

Viele, viele weitere Neuerungen und Verbesserungen

Wir können uns nicht daran erinnern, dass das Windows-10-Team jemals zuvor einen derart langen Blog-Beitrag zu einer neuen Windows-10-Version abgeliefert hat. Wir haben mal nachgerechnet: Es sind üppige 43.906 Zeichen (mit Leerzeichen). Im Browser Edge wurde beispielsweise das Oberflächen-Design aktualisiert und das dunkle Theme wirkt schicker. Vereinfacht wurde auch das Anlegen von Lesezeichen für Epub- und PDF-Bücher bzw. -Dokumente.

Die Oberfläche des Cortana-Notizbuchs wird generalüberholt und bietet jetzt neben einer neuen Optik auch einen schnelleren Weg zu den verschiedenen Funktionen. Vorerst nur in der englischsprachigen Windows-10-Version kann Cortana nun auch die Musikwiedergabe steuern. Der Sprachbefehl "Play Chgristmas music on Spotify" lässt Weihnachtsmusik erklingen.

Das Fluent Design (mehr dazu weiter unten) wird an vielen neuen Stellen in der Windows-10-Oberfläche hinzugefügt. Etwa im Start-Menü und dem Action Center. Im Explorer lässt sich nun einfacher der Status der Onedrive-Ordner überwachen. In der Kontakte-Übersicht (unten rechts neben der Taskleiste) können die Einträge nun per Drag & Drop umsortiert werden. Hinzu kommt die Möglichkeit festzulegen, wie viele Kontakte dort angezeigt werden sollen. 

Snipping Tool Update und mehr

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Windows Einstellungen im neuen Design

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Das sehr beliebte Screenshot-Tool Snipping Tool erhält ein 3D-Update. Über einen neuen Button lassen sich die Aufnahmen direkt in Paint 3D öffnen und bearbeiten. Die Optik des Einstellungen-Menüs wurde auf "Fluent" getrimmt und neu gestaltet. Für Nutzer, die ihren PC nur lokal mit einem Passwort schützen, gibt es nun die Möglichkeit, die Sicherheitsfrage zu ändern. Diese erscheint immer dann, wenn der Nutzer sein Passwort vergessen hat und trotzdem das System freischalten möchte.

Bei den Bildschirm-Infos verschwindet die seit Windows 7 eingeführte mysteriöse "59 Hz"-Anzeige bei der Angabe der Wiederholungsrate. Sie erschien bisher trotz der Nutzung eines 60-Hz-Monitors. Das liegt daran, dass viele Monitore nur 59,94 Hz an Windows melden und nicht die korrekten 60 Hz.

Und das ist noch nicht alles: Es gibt neue Einstellungen beim Tastatur-Menü und es werden viele Bugs und Probleme gelöst. Mehr Informationen hierzu finden Sie in diesem Blog-Eintrag von MIcrosoft.

Build 17046: Edge-Verbesserungen und weitere Neuerungen

Die Windows Insider dürfen sich seit dem, 22. November auf einen neuen Redstone-4-Build von Windows 10 stürzen. Dieser trägt die Build-Nummer 17046 und bringt vor allem kleinere, aber dennoch feine Verbesserungen. So wird etwa dem Browser Edge die Möglichkeit gegeben, automatisch Formularfelder mit den vom Nutzer zuvor festgelegten Informationen auszufüllen. Praktisch: Dabei werden alle gespeicherten Informationen über alle Windows-10-Geräte hinweg synchronisiert. Der Lese-Ansicht in Edge wird außerdem die Möglichkeit hinzugefügt, den Zeilenabstand zu verändern, ähnlich wie man es von Ebook-Leseapplikationen her kennt.

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Die Einstellungen in UWP-Apps sind nun schneller erreichbar

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Bei UWP-Apps machen es die Entwickler den Nutzern einfacher, an die erweiterten Einstellungen der betreffenden App zu gelangen. Bisher war dafür ein kleiner Klick- und Tipp-Marathon notwendig: Windows-10-Einstellungen aufrufen, in den Apps-Bereich wechseln, Apps & Features auswählen, die betreffende App suchen und finden und dann schließlich auf "Erweiterte Optionen" klicken. Ab Build 17046 reicht nun ein Rechtsklick auf die App-Kachel und unter "Mehr" taucht der Eintrag "Einstellungen" auf. Vorausgesetzt natürlich, die App bietet erweiterte Einstellungen.

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Der neue Emoji Panel in Windows 10

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Der virtuellen Tastatur in Windows 10 spendieren die Entwickler auch eine Verbesserung. Bei Eingabe von Begriffen wie "Einhorn" oder "Herz" werden als Vervollständigungsvorschläge auch passende Emojis eingeblendet. Das erleichtert das Versenden der Emojis und erspart den Umweg über die Emoji-Ansicht. Wer viele Emojis am Stück in einer Nachricht eingeben will, kann den neuen Emoji-Panel aufrufen und dort die gewünschten Symbole nacheinander anklicken.

Dem Blog-Eintrag zu Build 17046 der Entwickler zufolge, werden auch diverse Bugs und andere Unanehmlichkeiten behoben.

Cortana 2.0 wird in Windows 10 Redstone 4 getestet

Microsoft hat auch bereits damit begonnen, die neue Cortana-Oberfläche zu testen, die mit Windows 10 Redstone 4 im Frühjahr 2018 an die Nutzer ausgeliefert werden soll. Die neue Oberfläche soll den Umgang mit Cortana und die von der Sprachassistentin gelieferten Informationen vereinfachen. Über den hier beschriebenen Registry-Trick kann die neue Oberfläche bereits in den aktuellen Redstone-4-Builds aktiviert werden. Das folgende Video des italienischen Blogs Aggiornamenti Lumia zeigt, wie die neue Cortana-Oberfläche aussehen wird.

Build 17035 bringt Near Share Feature

Microsoft hat für das im Frühjahr 2018 erscheinende Redstone-4-Update für Windows 10 am 9. November 2017 eine neue Testversion für Fast-Ring-Tester veröffentlicht. Sie trägt die Build-Nummer 17035. Wichtigste Neuerung ist die „Near Share“-Funktion zum Tauschen und Weitergeben von Dateien, Fotos und URLs zwischen Windows-10-Rechnern, die nahe beieinander stehen. Dabei werden die Dateien über Bluetooth zwischen den Rechnern übertragen.

Um die Near-Share-Funktion ausprobieren zu können, muss auf beiden beteiligten Rechnern Windows 10 Redstone 4 Build 17035 installiert sein. Außerdem müssen die Benutzer Near Share im Action Center oder unter „Einstellungen“ aktiviert haben. Near Share funktioniert zudem nur mit Windows-10-Apps, die das Tauschen von Dateien unterstützen, also zum Beispiel Fotos, Edge oder der Explorer. Und natürlich muss Bluetooth auf allen beteiligten Rechnern vorhanden sein.

Tester aus den USA, Großbritannien und Australien können zudem mit der Build 17035 im Microsoft-Online-Store auch nach Surface-Hardware shoppen gehen. Weitere Verbesserungen betreffen die Tab-Verwaltung in Edge und das Abspeichern von Epub-E-Books. Unter anderem gibt es Änderungen bei den Einstellmöglichkeiten für die Begrenzung der Download-Bandbreiten und für die Soundeinstellungen. Alle Neuerungen stellt Microsoft in einem Blogeintrag vor.

Update Ende

Microsoft liefert an einige Teilnehmer des Fast-Ring-Insider-Programms den neuen Testbuild 17025 für Windows 10 aus. Dabei handelt es sich um eine neue Testversion von Redstone 4 (RS4) - dem nächst großen Windows-Update, das im Frühjahr 2018 erscheinen wird. Seit dem 17. Oktober 2017 wird Redstone 3 mit Fall Creators Update für Windows 10 an alle Windows-10-Nutzer ausgeliefert.

Die erste RS4-Build 16353 war da noch aufgrund solcher fehlenden Neuerungen eher langweilig und galt als Vorbereitung für die kommenden Builds. Ab den 17xxx-Versionen geht´s nun richtig los. Die Build-Nummer signalisiert, dass die Arbeiten an den Neuerungen begonnen hat, wie auch Dona Sarkar, Leiterin des Windows-Insider-Programms, in diesem Blog-Eintrag betonte.

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Die neuen "Erleichterte Bedienung"-Einstellungen

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Allerdings bringt auch Windows 10 Insider Preview Build 17025 kaum Neuerungen, wie auch der Mitteilung der Entwickler zu entnehmen ist. Überarbeitet wurden die "Erleichterte Bedienung"-Einstellungen. Die dort befindlichen Einstellungen werden übersichtlicher angezeigt und es gibt nun die Rubriken: Vision, Hearing, Interacting, wodurch sich die jeweiligen Werkzeuge schneller finden lassen. Zusätzlich gibt es zu den jeweiligen Einstellungen auch längere Erklärungen, was sich die Windows-10-Nutzer häufig gewünscht hatten.

Unter "Einstellungen, Apps, Apps & Features" gibt es bei UWP-Apps (Apps aus dem Windows Store) nun ausführlichere Infos, wenn diese beim Start von Windows 10 mitgestartet werden. Dazu gehören auch Informationen darüber, welche Tasks die entsprechende App verwendte. Chinesische Nutzer dürfen sich über den überarbeiteten Yahei-Font freuen, den Windows 10 für die Darstellung aller Texte in der Oberfläche verwendet.

Hinzu kommen viele Detailsverbesserungen und Bugfixes. Das Fluent Design (mehr dazu weiter unten) kommt nun bei weiteren Standard-Apps von Windows 10 zum Einsatz, wie beispielsweise bei der Kalenderansicht. Die neue Vorabversion enthält aber auch diverse, bekannte Fehler. Wer beispielsweise Probleme mit den Apps Mail oder Cortana hat, sollte einen Blick in diesen Feedback-Hub-Eintrag werfen.

Beim Einblenden der Game Bar (Windows-Taste + G) kann es zu Problemen mit dem Mauszeiger kommen, der dann nicht mehr reagiert. Hier empfehlen die Entwickler bis zur Behebung des Bugs einfach wieder die Game Bar zu schließen, wodurch sich der Mauszeiger wieder von seiner Lethargie erholt.

Blick auf Windows 10 Insider Preview Build 17004 (29.9.2017)

Windows 10 Insider Preview Build 17004 erschient Ende September 2017 und trug den Zusatz "Skip Ahead". Der Grund: Nicht alle Fast-Ring-Insider bekamen  diesen Testbuild, sondern nur ein ausgewählter Kreis.

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Windows 10 Startmenü in RS4-Build 17004 mit Fluent Design

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Die Oberfläche von Windows 10 erhielt weitere Elemente der neuen Design-Sprache Fluent Design. Diese findet sich bereits in Windows 10 Fall Creators Update, aber noch nicht über die gesamte Oberfläche hinweg. Mit Microsoft Fluent Design System (früher: Projekt Neon) spendiert Microsoft der Windows-10-Oberfläche eine neue Designsprache, die auch stärker berücksichtigen soll, dass Windows 10 auf den unterschiedlichsten Gerätetypen im Einsatz ist. Mehr Infos hierzu finden Sie in diesem Artikel. In einem weiteren Schritt wurde das Startmenü optisch mit Fluent Design aufgepeppt. Konkret mit "Reveal Highlight", durch das der Nutzer ein besseres, optisches Feedback erhält, wenn der Mauszeiger über Elemente des Startmenüs fährt. Über die RS4-Entwicklungszeit werden dann weitere Teile der Windows-10-Oberfläche mit "Fluent Design" aufgepeppt.

Außerdem wurden mit Build 17004 diverse Elemente im Browser Microsoft Edge verbessert und Fehler behoben. Darunter auch ein Bug, durch den PDFs in Edge nicht korrekt in der Vorschau angezeigt wurden. Ein weiterer Bugfix sorgte  dafür, dass das Sucheingabefeld immer den Fokus erhält, nachdem der Nutzer es mit Strg+F aufruft.

Windows 10 Redstone 4: Erscheinungstermin

Derzeit rechnen wir damit, dass Microsoft Redstone 4 um den März 2018 veröffentlichen wird. Zuvor erscheint - wie bereits erwähnt -  im Oktober 2017 noch Redstone 3, das Herbst-Update von Windows 10. Alle Informationen zum Windows 10 Fall Creators Update alias Redstone 3 finden Sie hier.  Welchen Namen das Frühjahr-2018-Update von Windows 10 offiziell tragen wird, hat Microsoft noch nicht verraten. Ebenso sind noch keine Informationen zu den neuen Funktionen durchgesickert, die das Frühjahr-2018-Update Windows 10 hinzufügen wird.