Die Königsklasse unter den Gaming-Monitoren sind Bildschirme mit Ultra High Definition (UHD), also einer Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten (2160p), im Volksmund auch als 4K bezeichnet. Günstige UHD-Bildschirme wie der Preis-Leistungs-Sieger Asus TUF Gaming VG289Q oder der Benq EW3280U bieten lediglich eine maximale Bildwiederholrate von 60 Hertz. Kostspielige Modelle wie der Asus Rog Strix XG27UQ , LG Ultragear 27GN950 und der Testsieger Asus ROG Swift PG32UQX erreichen hingegen 144 oder gar 160 Hertz. Neu im Test ist der AOC AG324UX , ein 32-Zoll-Modell mit maximaler Bildrate von 144 Hertz und diversen LED-Lichtleisten.

Testsieger: Asus ROG Swift PG32UQX

Der Asus ROG Swift PGUQX besitzt eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und zeigt eine überragende Bildqualität

© Asus

Der Asus ROG Swift PG32UQX ist ein UHD-Gaming-Monitor (2160p) der obersten Klasse und nur für Profi- oder private Hardcore-Gamer mit dickem Geldbeutel interessant - Asus ruft für den 32-Zöller astronomische 3200 Euro auf. Dafür erhalten Sie allerdings einen Bildschirm, der in vielen Bereichen die Messlatte fürs Gaming auf ein neues Level hebt.

Ausführlicher Testbericht des Asus ROG Swift PG32UQX

Preis-Leistungs-Sieger: Asus TUF Gaming VG289Q

Der Asus TUF Gaming VG289Q überzeugt mit einer sehr guten Bildqualität und eignet besonders für grafikorientierte Games und Strategiespiele.

© Asus

Der Asus TUF Gaming VG289Q ist ein Gaming-Monitor für Spieler, die hauptsächlich Games mit ausgezeichneter und detaillierter Grafik bevorzugen und weniger auf E-Sport- oder Shooter-Spiele setzen. Dazu ist der 28-Zöller mit seiner guten Bildqualität und der hohen UHD-Auflösung optimal geeignet. Das Bildschirmmenü bietet umfangreiche Gaming-Einstellungen und die ergonomischen Features erlauben eine Anpassung an den Standort. Der Asus TUF Gaming VG289Q kostet aktuell knapp unter 350 Euro, für diese Qualität ein günstiger Preis.

Ausführlicher Testbericht des Asus TUF Gaming VG289Q

UHD-Gaming-Monitore ab 144 Hertz kosten bis zu 3700 Euro

Mit dem Asus ROG Strix XG27UQ, LG Ultragear 27GN950 und dem Testsieger Asus ROG Swift PG32UQX präsentieren sich UHD-Modelle, die eine maximale Bildrate von 144 resepektive 160 Hertz erreichen.  Allerdings sind diese Gaming-Monitore nur etwas für dicke Geldbeutel, denn die beiden 27-Zöller kosten 670 beziehungsweise 750 Euro und der 32-Zöller von Asus fast das Vierfache. Auch der LG Ultragear 27GP950 und der AOC U28G2XU kosten über 650 beziehungsweise 600 Euro. Der AOC AG324UX liegt sogar bei um 1000 Euro.

Der neu getestete Viewsonic XG321UG , der auf der modernen Mini-LED-Technik basiert, die mit ihrem Local Dimming eine sehr gute Bildqualität garantiert, kostet sogar saftige 3700 Euro. Nicht so der neu getestete AOC AGON Pro PD32M , der ebenfalls auf der Mini-LED-Technik basiert und teilweise schon für "bloß" rund 1800 Euro zu haben ist, bei anderen Anbietern für rund 2700 Euro in den Regalen steht. 

UHD-Bildschirme sind für Spieler, die besonders schnelle Spiele wie Shooter lieben, zumindest derzeit also weiterhin nicht interessant. Das Einsatzspektrum der hochauflösenden Modelle macht also eher bei Strategie- und Rollenspielen Sinn. Hier überzeugt beispielsweise der Preis-Leistungs-Sieger Asus TUF Gaming VG289Q, der alle Leistungsmerkmale aufweist, die ein guter Gaming-Monitor haben sollte und schon für knapp 350 Euro zu haben ist.


UHD-Gaming-Monitore: Bildqualität wichtiger als hohe Bildrate

Die Bildrate spielt bei UHD-Modellen also eine eher untergeordnete Rolle, vielmehr ist eine exzellente Bildqualität ein wichtiges Verkaufskriterium. Deshalb kommen nur hochwertige Panel-Techniken wie IPS und VA zum Einsatz, die satten Kontrast, hohe Helligkeit und vor allem eine natürliche sowie neutrale Farbwiedergabe garantieren. Die Gaming-Monitore LG Ultragear 27GP950 und AOC U28G2XU besitzen beispielsweise schnelle IPS-Panel mit 1 Millisekunde Reaktionszeit. Zudem decken diese Bildschirme wie der Benq EW3280U zumeist den RGB-Farbraum komplett ab, der fürs Gaming wichtig ist.

Im Vergleich: Die besten Full-HD-Gaming-Monitore (1080p) im Test
 
Daneben sollten gute UHD-Gaming-Monitore die Leistungsmerkmale unterstützen, die einen modernen Gaming-Monitor auszeichnen. Wichtigstes Feature ist die Unterstützung der Freesync- (für AMD-GPUs) beziehungsweise G-Sync-Technik (für Nvidia-GPUs). Sie stellen die Synchronisation der Bildwiederholrate zwischen Monitor und Grafikkarte her, minimieren damit den Input-Lag und schützen den Gamer vor nervigen Bildaussetzern und Bildfehlern wie Tearing.

Hilfreiche Features für langes Spielen: Flickerfree-Technik und Blaulicht-Filter

Weitere Leistungsmerkmale wie die Flickerfree-Technik, Blaulichtfilter für ermüdungsfreies Spielen und eine Aufhellung dunkler Bildbereiche ohne die restliche Bilddarstellung zu beeinflussen sind Pflicht für einen modernen Gaming-Monitor.

Im Vergleich: Die besten WQHD-Gaming-Monitore (1080p) im Test

Zur Pflichtausstattung eines jeden Gaming-Monitors gehören auch vielfältige ergonomische Einstellmöglichkeiten. Besonders wichtig ist die Höhenverstellbarkeit in einem Bereich zwischen zehn und fünfzehn Zentimetern um eine optimale Anpassung an den Aufstellort des Bildschirms zu gewährleisten. Weitere gute Dienste für ein längeres ermüdungsfreies Gaming leisten die Neig- und Drehbarkeit des Bildschirms.

Fazit:  Unsere Tests zeigen: Gaming-Monitore mit UHD-Auflösung eignen sich zwar nicht für die allerschnellsten Spiele, gehören aber dank ihrer überragenden Bildqualität und ihrer hervorragenden Detaildarstellung zu den Favoriten für grafisch besonders hochwertige und innovative Spiele.