Sie wollen endlich ihr betagtes TV-Modell aussortieren und sich einen neuen leistungsfähigen Fernseher zulegen? Dann sind Sie hier genau richtig. Wir haben uns aktuelle Modelle ins Test-Center geholt, einmal den Panasonic TX-65FXW784 und zum anderen die beiden TVs Samsung QE55Q8CN sowie der noch etwas raumgreifendere Samsung QE65Q7FN beide mit QLED-Panel. Neu im Test ist der Samsung GQ65Q90R , ein großer TV mit hervorragender Bildqualität. Die getesteten Modelle decken eine Bilddiagonale zwischen 55 und 77 Zoll ab und bieten allesamt die moderne UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln. Der brandneue Philips 55OLED803 setzt auf die aktuelle Android-TV-Software und ist damit per Strachsteuerung besonders komfortabel zu bedienen. Einen schnellen Überblick über alle TVs inklusive Test-Fazit und Link zum günstigesten Preis bietet Ihnen die folgende Bildergalerie:

UHD-Fernseher wie der Philips 65OLED873 und der LG OLED77C8 sind durch die neueste Display-Technik OLED zukunftssicher und garantieren auch noch in ein paar Jahren uneingeschränktes Fernsehvergnügen. Zwar gibt es noch kein reguläres flächendeckendes UHD-Fernsehen, aber vor allem Streaming-Dienste wie Netflix und Amazon Instant Video setzen jetzt schon auf UHD und bieten immer mehr Filme in der hochaufgelösten Qualität an. Und auch die herkömmlichen Programmanbieter beginnen über ihre Mediatheken einzelne Sendungen in nativer UHD-Qualität anzubieten. Der Pay-TV-Sender Sky zeigt einzelne Fußballspiele ebenfalls in der hohen Qualität. Das aber auch in LED-Technik noch viel Potential steckt, zeigt der neue Samsung GQ65Q90R , der gegenüber früheren Samsung-Modellen eine nochmals bessere Bildqualität aufweist.

OLED-Technik: mehr Kontrast und bessere Farben, aber sehr teuer

Die OLED-Technik (für organische Leuchtdiode) wie sie etwa der Philips 55OLED803 bietet, hat gegenüber dem herkömmlichen LC-Display folgende Vorteile: Da die Technik ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt - ein OLED-Bildschirm leuchtet selbst - liefern OLED-Fernseher einen deutlich besseren Kontrast. Nicht angesteuerte Pixel bleiben absolut schwarz, während bei LCD-TVs die LED-Hintergrundbeleuchtung immer etwas Licht emittiert und Schwarz eher als Anthrazit erscheint.
Zudem verspricht die OLED-Technik eine bessere Farbdarstellung, da nur die angesteuerten Pixel leuchten und nicht durch die LED-Hintergrundbeleuchtung. Weiterer Vorteil der organischen Leuchtdiode ist die extrem kurze Reaktionszeit, die besonders bei schnellen bewegten Bilder wie etwa Sportsendungen Nachzieheffekte und Bewegungsunschärfe eliminiert.

Die OLED-Technik bietet gegenüber der LED-Technik durch die selbstleuchtenden Pixel einen deutlich höheren Kontrast und eine wesentlich geringere Bautiefe des Bildschirms.

© LG

Aber die neue Technik hat auch ihre Nachteile. Größtes Manko der OLED-Technik ist die Lebensdauer der Leuchtpunkte, vor allem da die roten, grünen und blauen Dioden unterschiedlich schnell altern und damit zu Farbverschiebungen bei der Wiedergabe führen. Aktuell sind OLED-Fernseher zudem deutlich teurer als herkömmliche LCD-TVs. Dies liegt an der komplizierteren Ansteuerung und der aufwendigen Kapselung der Leuchtdioden - Feuchtigkeit und Sauerstoff greifen sie an.

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Der LG OLED77C8 zeigt mit seinem satten Kontrast und tollen Farben die Vorteile der OLED-Technik.

© LG

Zusatznutzen durch moderne Technik

Zusätzlich zur UHD-Auflösung bieten aktuelle Fernseher dank modernster Technik weiteren Zusatznutzen. Mit der Bild-in-Bild-Funktion versäumen Sie etwa bei zwei wichtigen parallelen Fußballspielen kein entscheidendes Tor. Daneben garantiert das USB-Recording, etwa beim LG OLED77C8 , dass Sie Ihren Lieblingsfilm nicht versäumen, wenn Sie außer Haus sind. - Via USB-Recording können Sie bequem externe USB-Festplatten zu Aufzeichnung nutzen.

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Die Samsung-TVs im Test, etwa der  Samsung QE55Q8CN und der Samsung QE65Q7FN , bringen mit einem speziellen Sport-Modus die Station-Atmosphäre direkt ins Wohnzimmer. Und der Panasonic TX-65FXW784 erlaubt dank Doppel-TV-Tuner das gleichzeitige Ansehen und Aufnehmen zwei paralleler Sendungen. Zusätzlich wichtig: Die hochwertigen IPS-Panel unserer Testkandidaten versprechen auch bei seitlichem Betrachtungswinkel einen ungetrübten Fernsehgenuss ohne Farb- und Kontrasteinbußen.

Samsung-TVs wie der QE55Q8CN bieten einen speziellen Sport-Bildmodus, der die Stadion-Atmosphäre ins Wohnzimmer holt.

© Samsung

Upscaler im Fokus

Die öffentlich-rechtlichen, aber auch die privaten Fernsehanbieter haben erst vor ein paar Jahren mit hohen Kosten auf den besseren HD-Standard umgestellt und scheuen deshalb den schnellen Umstieg auf das hochaufgelöste UHD-Fernsehen. Der Bezahlsender Sky beispielsweise verlangt heute noch zusätzlich Gebühren, wenn Sie sich die Sendungen statt in schlechter SD- in besserer HD-Qualität ansehen wollen. Für die Darstellung auf einem UHD-Fernseher muss deshalb der jeweilige UHD-TV intern das HDTV-Bild auf die vierfache Auflösung hochskalieren.

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Und dabei spielt der sogenannte Upscaler die entscheidende Rolle, der die geringere HDTV-Auflösung auf UHD-Format hochrechnet. Für ein gesteigertes TV-Vergnügen muss der Upscaler so leistungsfähig sein, dass er das schlechtere HDTV-Signal mit einem Gewinn an Bildschärfe und Detailreichtum auf den UHD-Bildschirm zaubern kann.

Im Test zeigt sich, dass unsere aktuellen Testkandidaten gegenüber älteren Generationen von UHD-Fernsehern in Sachen Upscaler einen deutlichen Qualitätssprung nach vorne gemacht haben. Sei es der Testsieger Philips 65OLED873 mit seiner überragenden Bildqualität oder die neu getesteten Modelle von Panasonic und Samsung - alle TVs im Test zeigen ein sehr gutes hochskaliertes Bild.

Moderne TVs wie der Panasonic TX-65FXW784 besitzen potente Upscaler, die auch weniger gut aufgelöste HDTV-Inhalte zu einer exzellenten UHD-Bildqualität hochrechnen.

© Panasonic

Leistungsfähige Prozessoren erleichtern die Bedienung

Neben den Upscalern kommt den Prozessoren eine wichtige Bedeutung zu. Sie sorgen für die nötige Power, um Bilder erst einmal auf die hohe Auflösung zu bringen. Gleichzeitig sind sie für eine flüssige Bedienung unerlässlich. Sie gewinnt dank stärkerer CPUs an Tempo beim Senderwechsel, beim Aufrufen des Smart-TVs und beim Navigieren durch dessen Angebot. Auch hier zeigen unsere Testkandidaten deutliche Verbesserungen gegenüber früheren UHD-TVs.

Viel Ausstattung an Bord

Alle getesteten Fernseher sind gut ausgestattet. Die Tuner für die Empfangsarten DVB-S, -C und DVB-T2 inklusive HD-Qualität sind bei allen Testmodellen vorhanden. In Deutschland wird der neue DVB-T2-Standard schrittweise ab Mitte 2016 eingeführt und voraussichtlich Ende 2018 flächendeckend bundesweit verfügbar sein. Für die Heimvernetzung bieten die Geräte Ethernet und WLAN. Darüberhinaus beherrschen alle Testkandidaten Bluetooth. Auch bei den Schnittstellen können Sie bei allen getesteten Modellen mit Vollausstattung rechnen. Bei den HDMI-Schnittstellen setzen mittlerweile alle Geräte auf die Version 2.0, die die Wiedergabe von UHD-Material mit 60 Hertz erlaubt.

Moderater Stromverbrauch bei aktuellen Modellen

Auch beim Stromverbrauch hat sich bei modernen UHD-Modellen gegenüber früheren Generationen viel getan. Waren die älteren Geräte oft in die Effizienzklassen C oder gar D eingeteilt, rangieren aktuelle UHD-TVs oft schon in der Klasse A und A+ wie etwa unser Innovationsieger LG OLED77C8 und verbrauchen im Betrieb je nach Größe meist nur noch zwischen 100 und 200 Watt.

Und das sind die herausragenden UHD-Fernseher in unserem Vergleichstest.


Testsieger: Philips 65OLED87

Unser Testsieger ist der Philips 65OLED873

Der Philips 65OLED873 ist ein moderner Fernseher, der durch den großen 65-Zoll-Bildschirm seine UHD-Auflösung sehr gut zur Geltung bringt. Das selbstleuchtende OLED-Panel liefert eine überragende Bildqualität mit satten natürlichen Farben und einem tollen Kontrast. Die komplette Ausstattung ist auf dem modernsten Stand und dank des Betriebssystems Android-TV 7 bestens im Netz integriert. Der OLED-TV kostet mit 3499 zwar einen stattlichen Preis, ist sein Geld aber durchaus wert. Im Handel gibt es den 65-Zöller bereits für deutlich unter 3000 Euro.

Ausführlicher Testbericht des Philips 65OLED873  


Preis-Leistungs-Sieger: Samsung QE55Q8CN

Unser Preis-Leistungs-Sieger Samsung QE55Q8C

Der Samsung QE55Q8CN ist ein rundherum gelungener UHD-TV der neuesten 2018er-Generation. Er zeigt ein modernes zurückgenommenes Design, besticht mit einer sehr guten Bildqualität und besitzt ein innovatives Anschlusskonzept mit allen modernen Anschlüssen. Lediglich der Stromverbrauch könnte verglichen mit anderen aktuellen TVs niedriger sein. Der aktuelle Listenpreis von 2199 Euro ist dagegen attraktiv.

Ausführlicher Testbericht des Samsung QE55Q8CN

Der beste Preis: Samsung QE55Q8CN


Innovations-Sieger: Philips 55OLED803

Philips 55OLED803: Innovativer OLED-TV mit sehr guer Bildqualität und neuestem Android-Betriebssystem für komformable Bedienung.

Der Philips 55OLED803 ist ein OLED-Fernseher auf dem neuesten Stand der Technik mit einer Bildqualität, die auf sehr hohem Niveau liegt. Dazu trägt vor allem der leistungsfähige Bildprozessor mit einem potenten Upscaler bei, der HDTV-Inhalte fast ohne Verluste auf die vierfache UHD-Auflösung hochrechnet. Die Ausstattung ist auf aktuellem Stand und die Bedienung durch das neue Firmware-Update auf das neueste Android-Betriebssystem besonders einfach und problemlos. Der OLED kostet teure 2299 Euro Liste, ist im Handel aber bereits für knapp 1600 Euro zu haben.

Ausführlicher Testbericht des Philips 55OLED803

Der beste Preis: Philips 55OLED803

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