Windows 10: PC fit für Mai-2019-Update machen

Panagiotis Kolokythas |
Das große Mai-2019-Update für Windows 10 naht. So machen Sie Ihren PC dafür fit und umgehen damit Probleme beim Update.
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Windows 10: Ist Ihr PC fit für das Mai-2019-Update?

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Das Windows 10 Mai 2019 Update (Windows 10 Version 1903) steht in den Startlöchern und wird demnächst über Windows Update erhältlich sein. Zum ersten Mal in diesem Jahr erhält Windows 10 damit ein umfangreiches Update. Aus den Erfahrungen der vergangenen Updates geben wir Ihnen Tipps, wie Sie ihren Rechner vorbereiten können.

Tipp 1: Schaffen Sie Platz auf dem Rechner

Im Vorfeld sollten Sie zunächst überprüfen, ob sich auf dem Systemlaufwerk genügend Platz befindet. Microsoft selbst weist darauf hin, dass Windows Update einen "doofen" Bug hat und vor dem Versuch, das Update zu installieren, eventuell nicht feststellen kann, ob genügend Platz vorhanden ist.

Ordentlich Platz können Sie schaffen, indem Sie beispielsweise alle temporären und heruntergeladenen Dateien löschen. Auch frühere Updates, die teils hunderte Megabyte auf der Festplatte in Beschlag nehmen, können Sie bei der Gelegenheit entfernen.

Über "Jetzt Speicherplatz freigeben" in den Einstellungen können Sie temporäre Dateien entfernen und so Speicherplatz freigeben

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Der einfachste Weg: In Einstellungen, System, Speicher klicken Sie auf das Systemlaufwerk. Dort klicken Sie auf "Jetzt Speicherplatz freigeben". Windows 10 schlägt nun die Dateien vor, die vom System gelöscht werden können und wie viel freien Speicherplatz Sie dadurch zurückerlangen. Anschließend sollten Sie dann auch noch den Papierkorb leeren.

Im nächsten Schritt sollten Sie nun unter "Apps" überprüfen, ob sich auf dem System nicht mehr benötigte Anwendungen befinden. Diese können Sie direkt mit einem Klick auf den Eintrag entfernen. Auch dadurch wird wertvoller Speicherplatz freigegeben.

Unterm Strich sollten Sie vor dem Update mindestens 30 GB (besser 50 GB) freien Speicherplatz auf dem Systemlaufwerk haben.

Tipp 2: Backup wichtiger Dateien erstellen

In der Regel verläuft der Wechsel auf eine neue Windows-10-Version problemlos. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. Um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein, sollten Sie vor der Installation des Mai-2019-Updates ein Backup aller persönlichen Dateien erstellen. Vergessen Sie dabei auch nicht die Favoriten im Browser.

Die Daten sollten entweder auf einen Online-Speicherdienst übertragen werden oder auf ein externes Medium (CD, DVD, USB-Stick, Festplatte, NAS). Bei sensiblen Daten sollten Sie zusätzlich eine Verschlüsselung einsetzen. Das Passwort sollten Sie sich dabei gut merken und nicht auf Ihrem Rechner ablegen.

Backup-Software muss nicht teuer sein: In diesem Beitrag stellen wir Ihnen vier kostenlose Tools vor.

Wer ganz auf Nummer gehen will, erstellt ein Backup vom kompletten System. Sollte das Update scheitern, können Sie den Rechner wieder in den alten, funktionstüchtigen Zustand versetzen. Weitere Infos zu diesem Thema finde Sie in diesem Artikel.

Tipp 3: Alle Treiber aktualisieren

Der Erfahrung nach scheitern Updates auf eine neue Windows-10-Version häufig deshalb, weil sich veraltete Treiber auf dem System befinden. Windows Update verweigert dann ohne Fehlermeldung das Update oder bietet das Update erst gar nicht an. Es lohnt sich also, die Treiber vorab zu aktualisieren.

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Nutzen Sie dazu Windows Update oder die mit der Hardware mitgelieferten Tools. Weitere Tipps zu diesem Thema finden Sie auch in diesem Ratgeber. Dort empfehlen wir Ihnen auch ein Tool, mit dem Sie automatisch nach neuen Treibern suchen und diese installieren lassen können.

Bei der Gelegenheit sollten Sie auch überprüfen, ob Geräte an dem Rechner angeschlossen sind, die Sie gar nicht mehr benötigen. Wenig benötigte, vor allem besonders alte Geräte, sollten vorübergehend vom Rechner getrennt werden.

Tipp 4: Sicherheitssoftware vorübergehend deaktivieren

Das Update auf eine große neue Windows-10-Version geht oft auch wegen installierter Sicherheitssoftware von Drittanbietern schief. Vor dem Windows 10 Mai-2019-Update kann es sich daher lohnen, solche Sicherheitssoftware vorübergehend zu deaktivieren oder gar vollkommen zu deinstallieren. In der Zeit sind Sie dann über den in Windows 10 integrierten Windows Defender vor allen Gefahren geschützt. Nach der Installation des Mai-2019-Updates können Sie die Sicherheitssoftware wieder installieren oder gegebenenfalls warten, bis der Hersteller der betreffenden Software eine entsprechend angepasste Version zum Download anbietet.