9-Euro-Ticket: Diese Tipps gibt die Bahn

Die Lage bei der Bahn

Die Bahn AG hat bisher über zehn Millionen 9-Euro-Tickets verkauft. 52 Prozent davon haben die Kunden digital über die App DB Navigator und bahn.de erworben. Das 9-Euro-Ticket ist aber auch weiterhin an den rund 5.500 Fahrkartenautomaten der DB und in den über 400 DB-Reisezentren erhältlich.

Die DB verzeichnet im ersten Monat des 9-Euro-Tickets einen deutlichen Zuwachs an Fahrgästen. Die Nahverkehrszüge der DB Regio waren im Juni 2022 durchschnittlich um 10 bis 15 Prozent stärker belegt als vor Beginn der Corona-Pandemie Ende 2019. Die Nachfrage variiert im Regionalverkehr je nach Region, Wochentag und Tageszeit.

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Radmitnahme bei der Bahn

Auch viele Fahrradfahrer nutzen das 9-Euro-Ticket: In den ersten zwei Wochen des 9-Euro-Tickets hat DB Regio über eine Million Fahrradfahrer mit ihren Fahrrädern befördert. Das führt in den ohnehin schon vollen Zügen durchaus zu Problemen: Besonders auf Verbindungen in beliebten Tourismus-Regionen und an Feiertagswochenenden konnten nicht immer alle Fahrgäste mit ihren Fahrrädern mitreisen.

Die Bahn betont: Aus Sicherheitsgründen kann das Personal im Zug entscheiden, keine weiteren Fahrräder mit aufzunehmen.

Das rät die Bahn Fahrradfahrern

Die Bahn rät derzeit von der Fahrradmitnahme in Zügen zu beliebten touristischen Zielen von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen im Zeitraum von 9 bis 11 Uhr und 14 bis 17 Uhr ab.

Für Tagesausflüge empfiehlt die DB Alternativen wie Call-a-bike oder andere Fahrradvermietungen zu nutzen und insbesondere am Wochenende kein Fahrrad mit in den Zug zu nehmen.

Wer sein Fahrrad in den Urlaub, aber nicht im Zug mitnehmen möchte, kann dafür den DB Gepäckservice nutzen. Vom 1. Juli bis zum 30. September bietet die DB die Kombination aus Bahn und Fahrrad zum Preis von 29,90 Euro je Richtung an. Damit ist der Fahrradversand in diesem Zeitraum 20 Euro günstiger. Buchung und weitere Informationen auf bahn.de/gepaeckservice .

So viele 9-Euro-Tickets wurden bisher verkauft

Insgesamt kauften im Juni 21 Millionen Menschen das 9-Euro-Ticket, wie die Zeit berichtet . Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie viele Menschen ein 9-Euro-Ticket bereits besessen haben: In Form eines Abo-Tickets für den Nahverkehr. Um rund zehn Millionen Abonnenten soll es sich dabei handeln. Somit stand im Juni 2022 rund 31 Millionen Menschen in Deutschland das 9-Euro-Ticket zur Verfügung.

Weniger Staus dank 9-Euro-Tickets

Das 9-Euro-Ticket führt anscheinend zu weniger Staus in den Großstädten. Zu diesem Ergebnis kommt Tomtom, wie die Tagesschau berichtet : In 23 von 26 untersuchten Städten ging das Stauniveau im Vergleich zur Zeit vor Einführung des Tickets zurück. Vor allem Autofahrer in Hamburg und Wiesbaden profitierten demnach.

Was folgt nach dem 9-Euro-Ticket?

Spannend bleibt die Frage, wie es nach dem Ende des 9-Euro-Tickets weitergeht mit der Nutzung des Nahverkehrs. Experten fordern längst eine Fortsetzung von günstigen Nahverkehrsangeboten, wie die Tagesschau meldet . Doch die FDP, deren Tankrabatt ganz anders als das 9-Euro-Ticket keine sichtbaren Erfolge zeigt, und Verkehrsminister Wissing sind gegen diese Idee.

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