Zum Nachfolger der Radeon-RX-6000-GPUs alias RDNA 2 gibt es schon etliche Gerüchte.

Nach vielen Jahren der Abstinenz im High-End-GPU-Bereich ist es AMD mit den RDNA-2-Grafikkarten gelungen, Nvidia ordentlich unter Druck zu setzen. Wie unser Grafikkarten-Vergleich (zum Artikel) zeigt, müssen sich AMDs Navi-21-GPUs in keinster Weise vor Nvidias Topmodellen verstecken. Bei der Bilddarstellung per Rasterisierung liefert sich die aufgebohrte Radeon RX 6900 XT LC (zum Testbericht)  mit der  RTX 3090 (zum Testbericht)  ein Kopf-an-Kopf-Rennen und muss sich nur bei aktivem Raytracing geschlagen geben. Wenn man den bisherigen Gerüchten glauben schenken darf, dann könnte sich das Blatt mit dem Release der Radeon-RX-7000-Grafikkarten wenden. Leaker gehen aufgrund des Multi-Chiplet-Ansatzes der RDNA-3-GPUs von einem gewaltigen Leistungssprung aus, der AMD vor Nvidia katapultieren könnte. Wir haben alle Informationen für Sie zusammengefasst und aktualisieren diese laufend.

Alle Informationen auf einen Blick

In der folgenden Tabelle haben wir alle Gerüchte bezüglich den Spezifikationen der RX-7000-GPUs für Sie zusammengefasst:

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Mögliche GPU-Serie

RX 7990XT?  

RX7975XT  

RX 7950XT  

RX 7900XT  

RX 7800XT  

RX 7800  

RX 7700XT  

RX 7600 XT  

RX 7600  

RX 7500 XT  

Grafik-Chip

2x Navi32?

Navi31

Navi31

Navi31

Navi32

Navi32

Navi32

Navi33

Navi33

Navi33  

GCDs

2?  

1

1

1

1

1

1

1

1

1  

Shader Engines

8?  

6

6

6

4

4

4

2

2

2  

WGPs / CUs

64 / 128  

48 / 96  

44 / 88

40 / 80

32 / 64

28 / 56

24 / 48  

20 / 40

16 / 32

10 / 20  

Shader-Einheiten

16.384  

12.288

11.264

10.240

8.192

7.168

6.144

5.120

4.096

2.560  

Infinity-Cache

?  

384 MB  

192 MB

160 MB

128 MB

128 MB

96 MB

64 MB

64 MB

48 MB  

Speicherbus

?  

384-bit

384-bit

320-bit

256-bit

256-bit

192-bit

128-bit

128-bit

96-bit  

Videospeicher

?  

24 GB GDDR6

24 GB GDDR6

20 GB GDDR6

16 GB GDDR6

16 GB GDDR6

12 GB GDDR6

8 GB GDDR6

8 GB GDDR6

6 GB GDDR6  

Speicher-Takt

?  

20 GB/s

20 GB/s

20 GB/s

18-20 GB/s

18-20 GB/s

18-20 GB/s

18-20 GB/s

18-20 GB/s

18-20 GB/s  

TGP

?  

~450W

~400W

~350W

~320W

~300W

~250W

~225W

~200W

?  

FP32-Performance

?  

~72 TFLOPs

?

?

?

?

?

?

?

?

Release

?  

Q4 2022

?

?

Q1 2023

?

Q4 2022

?

?

?

Preis

?  

?

?

?

?

?

~400-500$

?

?

?

Hinweis:  Bei den Leaks und Gerüchten in diesem Artikel handelt es sich um keine gesicherten Informationen. AMD selbst hat zu einem Nachfolger für RDNA 2 nur wenige Details wie das Fertigungsverfahren, das MCM-Design und eine Steigerung der Effizienz bekannt gegeben. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den Leakern um recht verlässliche Quellen, die bereits in der Vergangenheit viele Spezifikationen richtig vorausgesagt haben.

Wann sollen die RX-7000-Grafikkarten auf den Markt kommen?

AMD selbst hat  im Zuge der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse  angegeben, dass die ersten Radeon RX 7000 GPUs noch in diesem Jahr auf den Markt kommen werden. Dementsprechend realistisch scheint der von Twitter User  @Broly_X1  ins Spiel gebrachte Termin im viertel Quartal 2022 zu sein. In dem mittlerweile wieder gelöschten Tweet ging der Leaker davon aus, dass die RX-7000-GPUs in etwa zeitgleich mit den Ryzen-7000-Prozessoren und dem dazugehörigen Chipsatz erscheinen könnten. In Anbetracht der Tatsache, dass Broly_X1 alle drei Themenschwerpunkte von AMDs Keynote im Zuge der Computex 2021 richtig voraussagte, scheint die Information recht glaubwürdig zu sein. Das deckt sich mit einem Tweet von  @Greymon55 , der für RX 7000 mit einem Release von Navi 31 im November 2022 rechnet.

Gemäß dem YouTube-Kanal Moore's Law Is Dead soll der Release von RDNA 3 dabei etwas anders erfolgen als von RX 6000. Veröffentlichte AMD von RDNA 2 zunächst die drei Topmodelle RX 6800, RX 6800 XT und RX 6900 XT, so soll bei RX 7000 wohl der kleine Navi 33 den Anfang machen. Der Release der ersten Modelle - vermutlich die RX 7700 Serie - soll noch im vierten Quartal erfolgen, auch die Topmodelle der RX 7900 Serie sollen noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Die Mid-Range GPUs RX 7800 sollen laut dem YouTuber dagegen im ersten Quartal 2023 nachfolgen. 

Hier sind sich die Leaker jedoch nicht ganz einig, denn es gibt auch Quellen die von der Release-Reihenfolge Navi 31, Navi 32 und dann Navi 33 ausgehen. Da von Nvidia gemäß den neusten Gerüchten dieses Jahr nur mit der RTX 4090 zu rechnen ist, könnte AMD zwei Strategien fahren. Entweder direkt den Kampf um die Leistungskrone eröffnen und mit dem stärksten Produkt beginnen oder aber zuerst in der Mittelklasse Käufer abgreifen, wo Nvidia noch kein neues Produkt an den Start gebracht hat. 

Architektur, Rechenleistung und Leistungsaufnahme

Mittelklasse nur ein Refresh: Die Radeon RX-6000-Grafikkarten setzen beim ganzen Portfolio auf die RDNA-2-Architketur. Doch nicht nur bei den Desktop- und Mobil-PCs kommt Big Navi – wie die Fans es tauften – zum Einsatz, sondern auch in den aktuellen Konsolen PS5 und Xbox Series X/S. So wie es aussieht, will AMD an der Architektur weiterhin festhalten - zumindest in der unteren Mittelklasse und dem Einsteigersegment. Darauf deutet ein Tweet von @Greymon55 hin. Laut diesem sollen lediglich die Navi 31, 32 und 33 Grafikchips auf RDNA 3 setzen. 

Das bedeutet, dass wohl nur mögliche RX 7900, RX 7800, RX 7700 und RX 7600 GPUs über einen neu entwickelten Grafikchip verfügen werden. Erst mit Navi 4X – also RX 8000 – erwartet der Leaker wieder eine breitere Produktpalette. Bei den darunter angesiedelten Modellen geht man davon aus, dass AMD bereits bestehende Produkte unter dem RX-7000-Branding neu auflegen will – letztendlich also genau das, was der Hersteller bereits bei den Polaris-GPUs mit RX 400 und RX 500 gemacht hat. 3D Center hält hier zwei Möglichkeiten für wahrscheinlich: Entweder es wird ein reines Rebranding bestehender Produkte geben, oder aber AMD will die RDNA-2-Architektur auf TSMCs 6-nm-Verfahren schrumpfen und damit etwas mehr Leistung herauskitzeln. Das geht auch aus einem Tweet von @Greymon55  hervor, der von einem 6-nm-Refresh ausgeht.

Enorme Leistungssteigerung:  Bezüglich der Leistungsfähigkeit der neuen Architektur gibt es sehr interessante Informationen von denen ein paar sogar direkt von AMD stammen. So hat der Hersteller unter anderem das Multi-Chip-Module (MCM) Design bestätigt. Das bedeutet, dass sich die GPU ähnlich wie die Ryzen CPUs aus mehreren Chiplets zusammensetzt. Wie Greymon55 herausgefunden haben will, soll der Navi31-Grafikchip auf eine Die-Fläche von 350 mm 2 kommen. Inklusive der sechs MCDs ist mit einer Gesamtfläche von 590 mm 2 zu rechnen, was ziemlich nah an die mutmaßlichen 600 mm 2 des AD102 von Nvidia herankommt.

Des weiteren ist bekannt, dass die Top-Modelle im 5-nm-Verfahren und die weiteren GPUs im 6-nm-Verfahren bei TSMC gefertigt werden. Es ist aber noch nicht klar, ob TSMCs N5 oder N5P Node zum Einsatz kommen soll  Bei ersterem würde sich die Leistungsaufnahme bei gleichem Takt im Vergleich zu RDNA 2 um 22,2 Prozent verringern, bei zweiterem sogar um 30 Prozent. Zugleich soll die benötigte Chipfläche für die gleiche Anzahl an Recheneinheiten um 45 Prozent sinken. Hierzu gibt es mittlerweile noch genauere Informationen, so soll nur der Graphics Core Dies (GCD) in 5 nm gefertigt werden, wohingegen die MCDs (Multi-Cache Dies) und das IC-Chiplet (Interconnected Controller) auf eine 6-nm-Fertigung setzen. Der monolithische Navi 33 Grafikchip soll dagegen vollkommen in 6nm gefertigt werden.

Laut AMD soll sich die Effizienz von RDNA 3 um mindestens 50 Prozent erhöhen.

© AMD

Bezüglich der konkreten Hardware-Konfiguration hat es in den letzten Monaten große Änderungen gegeben. War beim Topmodell anfangs noch die Rede von zwei GCDs mit bis zu 15.360 Shader-Einheiten und einer FP32-Rechenleistung von bis zu 92 TFLOPs, so sind die Zahlen mittlerweile deutlich nach unten korrigiert worden. Hintergrund muss hierbei nicht einmal sein, dass die ersten Informationen "falsch" gewesen sind. Tatsächlich testen die Hersteller bis zum finalen Produkt viele unterschiedliche Konfigurationen aus und dementsprechend können die ersten Informationen von einem älteren Testsample stammen, das schlussendlich über den Haufen geworfen worden ist. Die Updates hat 3DCenter.org in einem Tweet zusammengefasst:

Als die ersten Gerüchte aufgetaucht sind, dass sich die Anzahl der Stream-Prozessoren bei Navi 31 auf 12.288 reduziert habe, hat Greymon55 seine Leistungsprognose auf 72 TFLOPs reduziert, gibt aber weiterhin an, dass sich an den Performance-Zielen nichts geändert haben soll. Bei Navi 32 ist jetzt die Rede von 8.192 FP32-Einheiten im Vollausbau und bei Navi 33 von bis zu 4.096. Dafür sollen es die Taktraten in sich haben, so ist die Rede von einem Maximaltakt von 3,0 bis 3,4 GHz je nach Modell. Damit könnte der Navi 31 rein rechnerisch im Vollausbau sogar 78,6 TFLOPs erreichen. 

Das wäre immer noch ein enormer Zuwachs von 313 Prozent gegenüber der RX 6900 XT, welche nur auf 23 FP32-TFLOPs kommt. Der Leaker Kepler hat diese Informationen noch erweitert und mögliche Grafik-Chips aufgeführt. Dabei fehlen allerdings noch die Informationen bezüglich der Speicherausstattung. Andere Quellen nennen für den Navi 31 ein 384-bit Speicher-Interface mit bis zu 24 GB GDDR6 Videospeicher. Die Navi 32 GPU soll dagegen auf ein 256-bit Interface mit bis zu 16 GB GDDR6 VRAM setzen und der kleine Navi 33 auf einen 128-bit Speicherbus mit bis zu 8 GB GDDR6  Videospeicher. Bezüglich der Speichergeschwindigkeit ist bei allen Modellen von 18 GB/s die Rede. 

Bezüglich einem möglichen Topmodell, das es mit Ada Lovelace aufnehmen können soll, gibt es interessante News . So ist in der Gerüchteküche ein vierter Navi 3X Grafikchip mit 16.384 Shader-Einheiten aufgetaucht. Das entspricht der selben Anzahl an Recheneinheiten, die auch für die RTX 4090 vermutet werden. Bei dieser GPU soll es sich aber nicht um den Navi 31 Grafikchip handeln. Auf Grund der Tatsache, dass AMD bei den Topmodellen auf das MCM-Design setzt, wäre es gut möglich, dass es sich einfach um zwei kombinierte Navi 32 Chiplets handelt, welche einzeln jeweils 8.192 FP32-Shader bieten, woraus die 16.384 Einheiten resultieren würden. Bisherige Gerüchte gehen aber eher davon aus, dass es sich dabei um eine Radeon Pro und nicht um eine Gaming-Grafikkarte handeln dürfte. 

Eine weitere interessante Information liefert Kepler bezüglich dem Infinity Cache, welchen AMD mit RDNA 2 eingeführt hat und der den Datendurchsatz deutlich erhöht. So sollen dem Navi 31 GCD ganze sechs MCDs mit jeweils 32 MB zur Seite stehen, woraus 192 MB an Standard-Cache resultieren. Es soll aber auch Varianten mit aufgesetztem 3D V-Cache geben, wie wir ihn bereits vom Ryzen 7 5800X3D (zum Testbericht) kennen. Hierbei soll via 3D-Stacking auf jeden MCD mit 32 MB ein zusätzlicher V-Cache mit ebenfalls 32 MB aufgesetzt werden, woraus in der Summe bis zu 384 MB resultieren. Das entspricht einer Verdreifachung gegenüber der Radeon RX 6950 XT, welche nur 128 MB Infinity Cache verbaut hat. Dass es tatsächlich bis zu sechs MCDs geben wird, hat AMD vermutlich unbeabsichtigt durch eine Codezeile im AMDGPU Linux Treiber bestätigt. 

Hinsichtlich der Rechenleistung müssen wir ergänzen, dass sich die FP32-Performance nicht 1:1 auf die Gaming-Performance übertragen lässt. Auch bei den Nvidia RTX-4000-GPUs dürfte sich die rohe Rechenleistung  gemäß den Gerüchten (zum Artikel)  um Faktor 2,0 bis 2,3 erhöhen, bei der Gaming-Leistung gehen wir jedoch eher von 50 Prozent aus. Zudem bleibt es spannend, wie sich die Raytracing-Leistung verbessern wird, hier hat AMD nämlich noch einiges an Nachholbedarf, wie unser  Grafikkarten-Vergleich (zum Artikel) zeigt. 

Höhere Leistungsaufnahme:  Leider scheint die höhere Performance auf Kosten der Leistungsaufnahme zu gehen. Zwar sind die Gerüchte hier etwas zurückhaltender als bei de RTX 4000 GPUs, bei denen beim Topmodell mit 600 Watt spekuliert wird, dennoch soll auch der Navi 31 im Vollausbau bis zu 450 Watt benötigen. Eine höhere Leistungsaufnahme hat AMDs Senior VP Sam Naffziger in einem Interview mit Tom's Hardware sogar offiziell bestätigt, auch wenn sich die Effizienz um mehr als 50 Prozent erhöhen soll:

"Die Nachfrage nach Spielen und Rechenleistung steigt, wenn überhaupt, nur noch schneller, und gleichzeitig verlangsamt sich die zugrunde liegende Prozesstechnologie ziemlich dramatisch - und die Verbesserungsrate. Die Leistungsaufnahme wird also weiter steigen. Wir haben einen mehrjährigen Entwicklungsplan mit sehr bedeutenden Effizienzverbesserungen, um diese Kurve auszugleichen, aber der Trend ist da." [...] "Leistung ist das A und O, aber auch wenn unsere Entwürfe energieeffizienter sind, bedeutet das nicht, dass man die Leistung nicht noch weiter steigern kann, wenn die Konkurrenz das Gleiche tut. Es ist nur so, dass sie sie viel höher ansetzen müssen als wir."

AMD mit eigener KI: Wie der Leaker Kepler berichtet, soll AMDs neue Grafikkartengeneration GFX11, wobei es sich um RDNA 3 handelt, "Wave Matrix Multiply-Accumulate" (WMMA) beherrschen. Das geht aus der LLVM-Compiler-Bibliothek hervor, welche AMD Mitarbeiter regelmäßig aktualisieren. Matrizen spielen vor allem beim Deep-Learning und dem Einsatz von Künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle. Gemäß dem Code soll WMMA 16x16x16 Matrizen unterstützen und die Dateiformate FP16 und BF16 ausgeben können. Unter Umständen handelt es sich bei WMMA um AMDs Antwort auf Nvidias Tensor-Kerne, welche der Hersteller unter anderem fürs Deep Learning beim Deep Learning Super Sampling (DLSS) einsetzt. Auch Intels kommende Arc GPUs haben solche Matrix-Einheiten verhaut, welche Intels XeSS beschleunigen sollen. 

Wie viel werden die RX-7000-GPUs kosten?

Was den Preis der RX-7000-Generation betrifft, könnten viele interessierte Käufer eher unschöne Nachrichten erwarten, viele Zeichen deuten nämlich auf einen gehörigen Preisanstieg hin. Da wäre zum einen die Tatsache, dass Nvidia viele Jahre lang das High-End-Segment dominierte, weshalb AMD versuchte, mit attraktiveren Preisen zu punkten. Sollten sich jedoch die Gerüchte hinsichtlich der Leistungsfähigkeit von RDNA 3 bewahrheiten und AMD bei der Performance tatsächlich vor Nvidia liegen, dann besteht kein Zwang, die Topmodelle preislich attraktiver anzubieten als der Konkurrent. 

Dazu kommt die nach wie vor anhaltende Ressourcenknappheit, welche auf eine sehr hohe Nachfrage trifft und zu einer extrem schlechten Verfügbarkeit von GPUs und horrenden Preisen führt. Die Tatsache, dass trotzdem viele Gamer bereit dazu waren, teils das doppelte oder sogar dreifache der offiziellen UVP für eine GPU auf den Tisch zu legen, dürfte auch AMD nicht entgangen sein. Solange die Nachfrage so hoch bleibt, dürfte der Hersteller keinen wirklichen Grund sehen, die Preise deutlich nach unten korrigieren zu müssen.

Diese Spekulationen befeuert auch ein Tweet von  @Kepler_L2 , der beim Preis einer möglichen RX 7900 XT von über 2000 US-Dollar ausgeht. Das entspräche einer Verdopplung der UVP der RX 6900 XT von 999 Euro. Im Einsteigersegment dürfte der Preisanstieg bei weitem nicht so hoch ausfallen, da eine potentielle RX 7600 XT sonst 758 Euro kosten würde, dennoch könnten uns sehr gesalzene Preise erwarten. Es bleibt zu hoffen, dass zwischen AMD, Nvidia und Intel, das mit Intel Arc (zum Artikel)  in den Grafikkartenmarkt einsteigen will, ein spannender Dreikampf entbrennen wird, der zu einer Senkung der Preise führt.