In Aktenzeichen XY vom 12.1.2022 wurde die Bevölkerung um Mithilfe in einem Mordfall gebeten - benötigt werden Telefonbuch-CDs aus dem Jahr 2003.

Die Polizei benötigt die Mithilfe der Bevölkerung bei der Aufklärung eines schon viele Jahre zurückliegenden Mordfalls. In der Ausgabe der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" vom Mittwoch, den 12. Januar 2022, wurde Fall in einem Beitrag vorgestellt.

Konkret geht es um ein Morddelikt, bei dem die Kripo Hagen ermittelt. Ein 47 Jahre alter Mann aus Menden im Sauerland war im Jahr 2003 verschwunden. Im Jahr 2016 wurde dann sein Schädel entdeckt. Die Obduktion ergab, dass ein Messerstück in seinem Kopf steckte. Im Juli 2019 fand die Polizei in dem gleichen Gebiet dann neben weiteren Skelettteilen auch Gegenstände und das Mobiltelefon des Opfers. Alle bisherigen Versuche, die auf dem Gerät gespeicherten Telefonnummern möglichen Kontakten des Opfers zuzuordnen, scheiterten bisher.

Alte Telefon-CDs werden zur Klärung des Falls benötigt

Die Ermittler stehen vor dem Problem, dass sie den auf dem Handy gespeicherten Nummern keinen Personen mehr zuordnen können. Dazu seien die Daten zu alt und der Provider habe auch alle Daten gelöscht, die helfen könnten. Hoffnungen setzt die Polizei daher auf Telefonbuch-CDs aus dem Jahr 2003 oder etwas früher oder später. Die Bevölkerung wurde in der Ausgabe dazu aufgefordert, sich zu melden, wenn sie sich noch im Besitz solcher Telefonbuch-CDs befindet. Man habe schon selbst CDs ausgewertet, aber vielleicht findet sich noch eine CD, die die Ermittler noch nicht kennen.

Die aktuelle Ausgabe von "Aktenzeichen XY... ungelöst" finden Sie hier in der ZDF-Mediathek. 

Wie die Aktenzeichen-XY-Redaktion noch später am Abend nach der Ausstrahlung mitteilt, hätten sich bereits zahlreiche Zuschauer gemeldet, die im Besitz entsprechender CDs seien. Wer im Besitz einer solchen Telefonbuch-CD aus dem Jahr 2003 ist, kann sich bei der Kripo Hagen melden.