DHL: Besseres Live-Tracking und Änderung des Abgabeorts bis kurz vor Zustellung

Paketzustellung: Abgabestelle bis 15 Minuten vor Zustellung ändern

Die Post will bis Ende 2020 das Live Tracking bei der Paketzustellung verbessern, wie die Welt berichtet . Dann sollen die Paket-Empfänger für den überwiegenden Teil der Sendungen morgens ein Zeitfenster für die Zustellung genannt bekommen und das Paket im Internet verfolgen können. Bis kurz vor der Ablieferung soll der Empfänger dann noch den Abgabeort ändern können. Ende 2020 soll das bei 80 Prozent der Sendungen möglich sein.

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Die Deutsche Post hatte das Live Tracking für Sendungen bereits vor einiger Zeit angekündigt und auch schon damit begonnen es einzuführen. Doch die Coronakrise führte zu einer Verzögerung bei der Umsetzung, wie Tobias Meyer, Vorstand der Deutschen Post für das Brief- und Paketgeschäft, gegenüber der Welt einräumt. Diesen Rückstand wolle die Post jetzt aufholen.

Montags keine Briefe mehr

Wenn es nach der Deutschen Post geht, bekommen Sie neue „Briefe“ am Montag nur noch als E-Mail. Denn die Deutsche Post möchte die klassische Postzustellung am Montag beenden.

Wenn die Post die bisherige flächendeckende Sechs-Tage-Zustellung von Briefen beenden und Briefe nur noch am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag zustellen würde, könnte das Unternehmen laut Meyer Geld sparen. Hierfür wäre aber ein neues Postgesetz erforderlich.

Die Streichung der Briefzustellung am Montag soll nur Privatpersonen betreffen, Unternehmen sollen dagegen auch weiterhin am Montag ihre Post bekommen.

Durch die Einschränkung der Briefzustellung würde aber nicht automatisch das Briefporto sinken. Die derzeit geltenden Portogebühren sind von der Bundesnetzagentur aber ohnehin nur noch bis Ende 2021 genehmigt. Danach könnte das Porto neu festgesetzt werden.

Die Deutsche Post hat derzeit rund 140.000 Beschäftigte, die während der Coronakrise Rekordmengen an Paketen zustellten. Die Forderung des Post-Managers kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem die Post mit der Gewerkschaft Ver.di um Lohnerhöhungen ringt. Ver.di fordert 5,5 Prozent mehr Lohn für die Post-Mitarbeiter und hat zur Durchsetzung seiner Forderungen bereits Warnstreiks organisiert. Die Post lehnt die Forderung von Ver.di ab mit der Begründung, dass nur das Paketgeschäft boome, die Zahl der zugestellten Briefe dagegen weiter rückläufig sei. Insgesamt stieg der Post-Gewinn aus dem Brief- und Paketgeschäft im ersten Halbjahr 2020 aber um 40 Prozent.

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