Noch Zukunftsmusik: Project Brooklyn ist ein spektakulärer Gaming-Stuhl

Auf der - in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie - digitalen CES 2021 hat der Hersteller Razer mit Project Brooklyn ein ziemlich spektakuläres Konzept für einen Gaming-Stuhl der nächsten oder wohl eher übernächsten Generation vorgestellt. Mit Iskur hatte Razer im vergangenen Jahr seinen ersten Gaming-Stuhl auf den Markt gebracht. Bei Project Brooklyn wird das Konzept für einen solchen Gaming-Stuhl deutlich weitergedacht. Wer künftig spielen will, der braucht nur noch diesen Stuhl und keinen Schreibtisch oder einen Monitor.

Der 60 Zoll OLED wird bei Project Brooklyn vor dem Gesicht des Sitzenden ausgerollt

© Razer / Youtube

Auf dem ersten Blick sieht Project Brooklyn wie ein bequemer Sitz für Gamer mit anpassbarer RGB-Beleuchtung aus. Der "Ahh"-Effekt stellt sich aber ein, wenn man sich die Rückenlehne genau anschaut. Dort steckt nämlich ein OLED-Bildschirm. Auf Knopfdruck wird der ausrollbare 60 Zoll großer OLED Surround-Bildschirm hochgefahren und positioniert sich dann genau vor dem Gesicht der Person, die auf dem Stuhl sitzt. Wenn nicht gespielt oder gearbeitet werden soll, fährt der Bildschirm wieder zurück und wird platzsparend verstaut.

Eine weitere Innovation sind "4D-Seitenlehnen", die zu einer großzügigen Ablage für Tastatur und Maus mutieren. Genügend Platz ist auch noch für Getränke oder Essen. Die gesamte Rückenlehne besteht aus Kohlefaser, die sich an dem Rücken der sitzenden Person anpasst und damit besonders bequem sein soll. Über die integrierte Haptik Razer Hypersense, die Razer schon bei seinem Headset Nari Ultimate einsetzt,  kann der Spieler alle Schüsse und Explosionen spüren und wird so noch stärker ins Spielgeschehen hineingezogen.

Ob und wann überhaupt ein derartiger Gaming-Stuhl Realität wird, steht natürlich noch in den Sternen. Aber bis dahin kann man sich ja das Video zu Project Brooklyn anschauen:

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