Die kommenden Ryzen-Prozessoren takten im Boost deutlich höher.

Mit den Raphael-CPUs bereitet sich AMD auf seine ersten Prozessoren mit Zen-4-Technik vor. Die Ryzen 7000-CPUs sollen voraussichtlich zum Jahresende in den Handel kommen. Nun geben erste Benchmarks Hinweise auf die Performance der neuen Chips. Konkret ist in der Phoronix Test Suite eine AMD-CPU mit der Bezeichnung OPN 100-000000666 aufgetaucht, die über 8 Kerne und 16 Threads verfügt. Der Eintrag wurde mittlerweile gelöscht. Der Ryzen 7000-Prozessor erreicht im Benchmark 5,21 GHz im Boost-Takt. Damit würde sich AMD bei den Taktraten wieder an den Konkurrenten Intel annähern.

GPU mit RDNA2-Technik und 512 MB VRAM

Alle Ryzen-7000-Prozessoren sollen über eine integrierte Grafikeinheit verfügen. Auch diese taucht im Benchmark als AMD GFX1036 und 512 MiB Speicher mit den Taktwerten von 1.000 und 2.000 MHz auf. Für den Betrieb eines Office-Rechners dürfte die Leistung ausreichen. Basis der GPU ist voraussichtlich die RDNA2-Technologie, damit trennt sich AMD wohl endlich von der betagten GCN-Technik. Die Grafikeinheit dürfte stark der ähneln, die AMD in den Rembrandt-Prozessoren verbaut.

Marktstart im Herbst

Der Benchmark zeigt, dass AMD in seinen Ryzen 7000-Prozessoren wohl auf einen hohen Boost-Takt setzen wird. Dazu kommt eine eher schmalbrüstige Grafikeinheit, die für aktuelle Spiele sicher nicht ausreichen dürfte, aber PC-Bauern bei Office-Rechnern eine zusätzliche Grafikkarte erspart. Mit einer offiziellen Vorstellung der neuen Prozessoren ist wohl im September zu rechnen. Der Verkaufsstart dürfte entsprechend im Herbst erfolgen. AMD stellt eine bessere Übertaktungsmöglichkeit in Aussicht, dazu kommt DDR5-5200-RAM sowie eine maximale TDP von 125 bis 170 Watt.

Gerücht: Ryzen 7000 CPUs mit bis zu 16 Kernen bei bis zu 170 Watt