Samsung hat zwei neue faltbare Smartphones vorgestellt.

Faltbare Smartphones gibt es jetzt schon seit einiger Zeit, trotzdem sieht man sie im Alltag kaum. Das hat wahrscheinlich auch was mit den recht teuren Preisen zu tun. Die hat Samsung hat für das neue Galaxy Z Fold 3 und Z Flip 3 etwas angepasst, dazu aber später mehr.

Die neuen Galaxy Smartphones können Sie in folgenden Shops vorbestellen:
 
Galaxy Z Fold3 5G ab 799 Euro (mit Umtausch Althandy) im Samsung Shop

Galaxy Z Flip3 5G ab 1.049 Euro im Samsung Shop

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Mit passendem Tarif:

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Design & Display

Beginnen wir mit der Vorseite, also dem Bildschirm: Im aufgeklappten Zustand ist der Bildschirm des Galaxy Z Fold 3 ein 7,6 Zoll großes Infinity-Flex AMOLED-Display. Das ist jetzt 29 Prozent heller, verbraucht dabei aber weniger Energie. Besonders auffällig ist, dass die Frontkamera (zumindest auf den ersten Blick) verschwunden ist. Das ist sie natürlich nicht wirklich, sie sitzt jetzt einfach nur unter dem Display und „stört“ somit etwas weniger. Je nach Blickwinkel und auf dem Display dargestellter Farbe ist sie dann aber doch sehr gut zu sehen.

Je nach Blickwinkel ist die Frontkamera doch relativ deutlich zu sehen.

Damit die Frontkamera auch durch das Display genug Licht bekommt, hat Samsung die Pixelanzahl über der Kamera reduziert. So kommt mehr Licht durch das Glas. Die Rückseite des Z Fold 3 ist ähnlich wie bei der S21-Generation matt - und auch dank der Kamera-Anordnung erinnert es an eine Mischung aus Z Fold 2 und Galaxy S21. Es gibt insgesamt vier Farbtöne: Cream, Green, Lavender und Phantom Black. Das Frontdisplay ist wie beim Vorgänger 6,2 Zoll groß, unterstützt jetzt allerdings, ebenso wie das Hauptdisplay, 120 Hertz.

Das Galaxy Z Flip 3 weckt nostalgische Erinnerungen an die Zeit der Klapphandys.

© Samsung

Das Z Flip 3 erscheint in den gleichen Farben wie das Z Fold 3, wenn Sie eine noch größere Auswahl möchten, bekommen Sie exklusiv im Samsung Online Shop die Farben Gray, Pink und White. Das Display auf der Vorderseite des Flip 3 ist gegenüber dem Vorgänger auch größer geworden, viermal größer um genau zu sein. Das heißt: Sie können darauf jetzt Widgets platzieren und "durchswipen" - ebenfalls sehr praktisch. Aufgeklappt finden wir beim Z Flip 3 ein 6,7 Zoll großes Full HD Plus Dynamic AMOLED Display im 22:9 Format. So weit also keine allzu großen Veränderungen.

Das Frontdisplay des Galaxy Z Flip 3 ist jetzt deutlich größer und bietet Platz für Widgets.

Performance

Ohne jetzt vorgreifen zu wollen, können Sie sich wahrscheinlich schon denken, dass die beiden Foldables auch preistechnisch wieder im obersten High-End-Bereich mitspielen. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die Performance. Deshalb verbaut Samsung in beiden Geräten den Snapdragon 888, der erste Snapdragon, der im 5nm-Verfahren gefertigt wird. Dessen acht Kerne teilen sich in vier Leistungs- und vier Effizienz-Kerne auf. Beim Z Fold 3 stehen dazu 12 GB RAM, beim Z Flip 3 8 GB RAM zur Verfügung. An Leistung sollte es also nicht mangeln. Natürlich sind beide Foldables auch 5G-fähig.

Ab 99 Euro: Galaxy Z Fold 3 & Galaxy Z Flip 3 mit Vertrag bei Sparhandy.de

Akku

In dem Z Fold 3 steckt ein 4.400 mAh Akku mit 25 W Schnellladen und 10 W induktives Laden. Der Akku des Galaxy Z Flip 3 ist 3.300 mAH groß, außerdem werden 15W Schnellladen und 10 W induktives Laden unterstützt. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das nicht bahnbrechend schnell, aber laut Samsung sind die Smartphones trotzdem in rund 100 Minuten voll aufgeladen. Außerdem wird Reversed Charging weiterhin von beiden Geräten unterstützt.

Samsung S-Pen Fold

Eine wirkliche Neuerung ist, dass der Samsungs S-Pen erstmalig mit den Foldables kompatibel ist. Nicht jeder S-Pen wohlgemerkt, sondern die beiden neuen Modelle „Fold Edition“ und S-Pen Pro. Damit sich der S-Pen mit den empfindlichen Faltdisplays verträgt, verbaut Samsung eine spezielle Spitze, die bei zu großem Druck im Stift verschwindet. 

Das Pro-Modell kann auch mit anderen Galaxy-Geräten verwendet werden, einstellen lässt sich das über einen Schalter am Stift.

Der S-Pen Pro hat einen Schalter, mit dem Sie zwischen Fold- und normalen Geräten umschalten können.

Widerstandsfähigkeit

Besonderen Wert legt Samsung darauf, die Geräte noch haltbarer und widerstandsfähiger zu machen. Dafür wird das Gehäuse aus einem speziellen Material, "Armor-Aluminium" im Marketing-Sprech, verarbeitet. Die Glasrückseite wird durch Gorilla Glas von Corning geschützt, das kennen Sie vielleicht schon von den iPhones. Vor allem aber soll das Display deutlich mehr aushalten. 

Eine spezielle Folie schützt das Display, sieht aber nicht besonders schön aus.

Das faltbare Front-Display schützt Samsung mit einer speziellen Folie, die im Vergleich zum Vorgänger bis zu 80 Prozent widerstandsfähiger sein soll. Die neue Folie soll vor allem die zusätzliche Belastung durch die Benutzung des S-Pens abfedern. Wollen wir nur hoffen, dass die Käufer die Folie dann auch drauf lassen, damit sich das Fiasko vom ersten Galaxy Fold nicht wiederholt. Das ist ja alles ganz nett, hat uns aber nicht wirklich vom Hocker gehauen. Aber Samsung hat tatsächlich etwas geschafft, das bei faltbaren Smartphones eine absolute Neuheit ist. Und zwar sind die Foldables wasserdicht und sogar nach IPX8 zertifiziert. Sie überleben also auch längere Zeit im Wasser. Flüssigkeit kann zwar in den Zwischenraum der Scharniere eindringen, anfällige elektronische Komponenten sind aber abgedichtet.

Beide Geräte sind tatsächlich wasserdicht, eine Zertifizierung gegen Staub gibt es allerdings nicht.

© Samsung

Eine Zertifizierung gegen Staub gibt es allerdings nicht, hier bleiben die Foldables anfällig. Übrigens sollen das Z Fold 3 und das Z Flip 3 weiterhin mindestens 200.000 Faltvorgänge aushalten, ohne dass irgendwelche Probleme auftauchen.

Kamera

Über die Kamera hat Samsung erstaunlich wenig erzählt, es soll sich bei dem Fold 3 wohl um die gleichen Kamera-Module handeln, die auch im Galaxy S21 verbaut sind. Heißt: 12 MP Ultraweitwinkel-Kamera, 12 MP Weitwinkel-Kamera und 12 MP Telekamera. Dank des leistungsstarken Prozessors soll die Bildverarbeitung aber noch ein Stück besser sein, warten wir mal ab, ob das im Alltag wirklich einen Unterschied macht. Auch das Flip 3 kommt mit einer jeweils 12 MP starken Ultra-Weitwinkel und Weitwinkelkamera, muss aber auf eine Telekamera verzichten.

Galaxy Z Fold 3: Das Frontdisplay kann jetzt 120 Hertz, die Kameramodule kennen wir vom Galaxy S21

© Samsung

Preise und Verfügbarkeit

Das Galaxy Z Fold 3 und Z Flip 3 können Sie ab dem 11. August im Samsung Online Shop vorbestellen, verfügbar sind die Geräte in Deutschland dann ab dem 27. August. Außerdem erhalten Sie ein Jahr lang Samsung Care+, wenn also innerhalb des ersten Jahres mal aus Versehen was kaputtgehen sollte, dann deckt diese Versicherung das ab, wie etwa den Austausch des Bildschirms, Wasserschäden und den Austausch der Rückabdeckung.

Das Galaxy Z Flip 3 startet bei 1.049 Euro für 256 GB und ist damit ganze 500 Euro günstiger als das Vorgängermodell. Wer die größere Speichervariante möchte, muss für 512 GB dann noch mal 50 Euro drauflegen.

Ab 99 Euro: Galaxy Z Fold 3 & Galaxy Z Flip 3 mit Vertrag bei Sparhandy.de

Das Z Fold 3 startet mit 256 GB Speicher bei 1.799 Euro und ist damit rund 150 Euro günstiger als das Vorgängermodell. Das Speicherupgrade auf 512 GB kostet weitere 100 Euro. Die Preise sind also weiterhin hoch, aber im Vergleich zu den UVP-Preisen der Vorgängermodelle ist vor allem das Z Flip 3 deutlich günstiger.

Hier können die Geräte vorbestellt werden

Das Galaxy Z Fold3 5G kann hier im Samsung Online Shop vorbestellt werden. Vorbesteller erhalten eine 200-Euro-Tauschprämie für ihr altes gerät, 1 Jahr lang gratis Versicherungsschutz über Samsung Care+ und ein Note-Package bestehend aus dem Flip-Cover mit Pen und einem Schnelladeadapter im Wert

Das Galaxy Z Flip3 5G kann hier im Samsung Online Shop vorbestellt werden. Hier erhalten die Vorbesteller eine 200-Euro-Tauschprämie für ihr altes Gerät plus 1 Jahr lang gratis den Versicherungsschutz über Samsung Care+. Zudem gibt es das Gerät nur dort in der exklusiven Farbvariante "Lavender".