Sexting, Horror-Kettenbriefe, Hassbotschaften: Das rät die Polizei

Sexting (der Austausch erotischer Nachrichten und Bilder beziehungsweise Videos zur sexuellen Erregung), Horror-Kettenbriefe ( wie die fiese Momo Challenge ) und Hassbotschaften (Hate Speech) im Netz sind Themen, die Kinder/Schüler, Lehrer und Eltern beschäftigen.

Die Polizei hat nun einen kostenlosen Ratgeber im PDF-Format als Handreichung für Lehrer zu diesen Themen veröffentlicht. „Schule fragt. Polizei antwortet.“ soll die wichtigsten Fragen rund um die Nutzung von Smartphone und Co. im schulischen Kontext beantworten.

Dieser Ratgeber ist aber auch für Eltern und natürlich auch für Schüler eine lesenswerte Lektüre. So beantwortet der Ratgeber zum Beispiel eine wichtige Frage, die Schüler und Lehrer gleichermaßen bewegen dürfte: Darf ein Lehrer einem Schüler das Smartphone wegnehmen?

In Form einer FAQ informiert die Broschüre über aktuelle Problemstellungen und mögliche Straftaten, mit denen Lehrkräfte in ihrem Arbeitsalltag konfrontiert sein können. Außerdem gibt der Ratgeber konkrete Hilfestellungen, z.B. im Fall von Cybermobbing oder von sexueller Gewalt in der Schule, sowie erklärende Hinweise zur Arbeit der Polizei.

Die Polizei betont: Die Inhalte der FAQ beruhen auf Praxiserfahrungen von Polizeibeamtinnen und -beamten, die Präventionsarbeit an Schulen leisten und daher den Informationsbedarf der Zielgruppe kennen. Im Vordergrund stünden Fragen, die die polizeiliche Zuständigkeit betreffen. Dort, wo es über diese Zuständigkeit hinausgeht, würden die Leser Verweise zu anderen Stellen finden. Der Ratgeber informiert auch darüber, wann und wie eine Strafanzeige gestellt werden muss.

Ein besonderer Fokus liegt auf der strafbaren Verbreitung von Kinderpornografie durch Schülerinnen und Schüler.

Gratis-Download als PDF: Schule fragt. Polizei antwortet.

Zum Thema Sexting gibt es eine fast schon legendäre Veröffentlichung der Aachener Polizei: Polizei warnt - es war einmal ein Weib, das zeigte seinen Unterleib.