Squid Game ist eine der erfolgreichsten Serien bei Netflix.

Die südkoreanische Serie „Squid Game“ hat sich seit ihrem Release Mitte September 2021 zu einer der erfolgreichsten Serien des Streaming-Dienstes Netflix gemausert. In der neun Episoden umfassenden ersten Staffel treten 456 verzweifelte Kandidaten in unterschiedlichen tödlichen Spielen gegeneinander an.

Um den Trend aufzugreifen, will das Koreanische Kulturzentrum in Abu Dhabi nun eine Live-Action-Version der Spiele veranstalten – jedoch ohne Mord und Blutvergießen. Das „ KCC Squid Game Event “ soll am kommenden Dienstag im Büro des Kulturzentrums in Abu Dhabi stattfinden, zugelassen sind nur Einheimische. Anstatt der 456 Teilnehmer in der Serie, werden bei den Live-Action-Spielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten nur 30 Teilnehmer antreten. Sie wurden aus mehr als 300 Bewerbern ausgewählt und auf zwei Teams mit jeweils 15 Mitstreitern aufgeteilt. Die beiden Teams tragen T-Shirts mit dem Logo der TV-Serie, während die Spielleiter in die typischen pinken Anzüge mit schwarzen Symbol-Masken gehüllt sind – ihre Waffen sind allerdings nur mit Schaumstoff-Geschossen geladen.

Gespielt werden in der Live-Action-Version unter anderem „Red Light Green Light“ und Dalgona Candy Challenge. Zu gewinnen gibt es laut den Veranstaltern kleine Preise. Mit dem Event will das Kulturzentrum den Vereinigten Arabischen Emiraten die koreanische Kultur näher bringen. Das Live-Action-Event in Abu Dhabi ist jedoch nicht das erste Mal, dass „Squid Game“ in der Realität gespielt wurde. Anfang Oktober beschlossen mehrere Schüler in Belgien ihre eigene Version von „Red Light Green Light“ umzusetzen. Die Verlierer wurden von ihnen verprügelt.