Die Valve-Konsole Steam Deck kommt bei Entwicklern sehr gut an.

Mit seiner Handheld-Konsole Steam Deck will Steam-Betreiber Valve die Nutzung aktueller PC-Spiele vom Sofa aus oder in der U-Bahn ermöglichen. Schon vor der geplanten Veröffentlichung der Hardware im Dezember 2021 haben nun erste Spiele-Entwickler Zugriff auf die Hardware erhalten. Deren Fazit zu Steam Deck fällt sehr positiv aus. Die ausgelieferten Dev-Kits sollen sich funktional nicht von der finalen Version unterscheiden. So twittert Mike Rose vom Publisher No More Robots beispielsweise, dass die eigenen Spiele schon ohne Anpassungen problemlos auf Steam Deck laufen und mit 50 bis 60 fps über den Bildschirm flackern. Zwar müssten Spiele, die nur mit Maus und Tastatur im Hinterkopf entwickelt wurden, noch einmal angepasst werden. Doch auch mit den vorgegebenen Touch-Möglichkeiten sei ein Spielen möglich.

Der Entwickler der Flugsimulation „X-Plane“ zeigt auf Twitter , dass Steam Deck sogar mit exotischer Hardware wie einem Flighstick kompatibel ist. Cliffski von Positech Games zeigt sich ebenfalls begeistert von der neuen Hardware. Der erste Eindruck falle sehr gut aus. Das Spiel „Democracy 4“ laufe ohne Anpassungen sehr gut. Auch Sound und Framerate geben keinen Grund für Beschwerden. Das große Interesse der Entwickler lässt darauf hoffen, dass Steam Deck über eine breite Unterstützung verfügt. Wenn zudem Spiele ohne große Eingriffe auch auf der Mobilkonsole funktionieren, dürften sich schnell weitere Entwickler finden, die ihre Spiele auf die Plattform bringen wollen. Steam Deck von Valve soll zum Einstiegspreis von 419 Euro angeboten werden. Dafür erhalten Käufer die Konsole samt 64 GB Speicher. Wer hingegen 549 Euro zahlt, bekommt eine schnellere 256-GB-SSD. Für 679 Euro kann Steam Deck alternativ auch mit einer 512-GB-SSD sowie einer verbesserten Display-Beschichtung erstanden werden.

Steam Deck: Viel Potenzial für Emulatoren-Freunde