Storage Sense: Neue Datenträgerbereinigung für Windows 10

Michael Söldner |
Mit der neuen Datenträgerbereinigung Storage Sense will Microsoft in Windows 10 mehr Platz auf der Platte schaffen.
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Storage Sense löst die bisherige Datenträgerbereinigung in Windows 10 ab.

microsoft.com

Microsoft will die bisherige Datenträgerbereinigung in Windows 10 mit dem Oktober-Update grundlegend überarbeiten. Die Storage Sense getaufte Funktion soll wie bislang die Datenträgerbereinigung, die sich über die cleanmgr.exe starten lässt, nicht mehr benötigte Temp-Dateien, Update-Reste, den Browsercache oder alte Backups von der Festplatte verbannen. Storage Sense soll diese Aufgabe automatisieren und bei knappem Speicherplatz von alleine anspringen. Zudem ist die neue Datenträgerbereinigung an den Cloud-Dienst Onedrive angeschlossen. Dadurch kann das Programm selten genutzte Daten in die Cloud schieben und per Verknüpfung auf dem Desktop ablegen.

Sicherheitsbewusste Nutzer sollen dennoch Ausnahmen festlegen können, welche Dateien niemals in die Cloud transferiert werden dürfen. Alternativ lässt sich der Cloud-Upload zur Speicherplatzgewinnung auch komplett abschalten. Neben dem automatischen Start bei Speicherknappheit kann Storage Sense auch zu vorher festgelegten Zeiten anspringen. Die bisherige Datenträgerbereinigung cleanmgr.exe soll ab Oktober als „veraltet“ deklariert werden. Sie wird aber weiterhin nutzbar sein und nicht gelöscht. Wem die neue Funktion zur Entfernung unnützer Dateien nicht gefällt, der kann auch weiterhin die alte Datenträgerbereinigung nutzen.

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