Wi-Fi ist im Alltag allgegenwärtig.

Wenn Sie heute online nachschlagen, was "Wi-Fi" bedeutet, werden Sie fast überall auf den Begriff "Wireless Fidelity" stoßen. "Wireless", also englisch für drahtlos, sowie "Fidelity", was sich mit Treue, aber auch Genauigkeit oder Zuverlässigkeit übersetzen lässt. Aber stimmt das überhaupt?

Der Begriff "Wi-Fi" stammt von einer gemeinnützigen Organisation, heute bekannt als Wi-Fi Alliance, und von einigen Markenberatern der Agentur Interbrand.

Der ursprüngliche Name für die Technologie war " IEEE 802.11b Direct Sequence". Etwas sperrig für den Gebrauch im Alltag, deshalb musste ein neuer Name her. Die Agentur Interbrand schlug zehn Namen vor, am Ende einigte man sich auf Wi-Fi.

Doch der Name bedeutete erst mal überhaupt nichts, wie Phil Belanger, Gründungsmitglied der Wi-Fi Alliance, 2005 in einem Interview verriet:

"Der einzige Grund, warum man etwas über 'Wireless Fidelity' hört, ist, dass einige meiner Kollegen in der Gruppe Angst hatten. Sie verstanden nichts von Branding oder Marketing. Sie konnten sich nicht vorstellen, den Namen 'Wi-Fi' zu verwenden, ohne eine Art wörtliche Erklärung zu haben," so Belanger. "Also gingen wir einen Kompromiss ein und erklärten uns bereit, den Slogan 'The Standard for Wireless Fidelity' zusammen mit dem Namen zu verwenden. Das war ein Fehler und führte nur dazu, dass die Leute verwirrt waren und die Marke verwässert wurde."

Wi-Fi bedeutet also im Grunde überhaupt nichts, aber seien wir mal ehrlich – auch der Begriff "Wireless Fidelity" ist eher nichtssagend. Hauptsache, wir haben überhaupt ein Wort für eine der wichtigsten Technologien unseres Alltags.

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