In unserer Kaufempfehlung erfahren Sie, ob Sie aktuell besser zu einer AMD Radeon RX oder Nvidia GeForce RTX Grafikkarte greifen sollten.

Die Grafikkarte stellt für PC-Spieler die wichtigste Komponente dar. Von ihr hängt ab, in welcher Auflösung Sie mit welcher Grafikqualität zocken können und wie flüssig das Spielerlebnis ausfällt. Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir alle aktuellen Grafikprozessoren von AMD und Nvidia im Test. Wir geben anhand unserer Messwerte Kaufempfehlungen von der Einsteiger-Grafikkarte bis hin zum High-End-Modell. In der folgenden Bildergalerie präsentieren wir Ihnen unseren Test-Sieger, den Preis-Leistungs-Sieger, den Preis-Tipp und unsere Empfehlung der Redaktion.



Welche Grafikkarte für welche Auflösung und welche Settings?

Wir haben alle Gaming-Grafikkarten von AMD und Nvidia anhand unserer Messwerte in ein Performance-Ranking eingeteilt. Dieses soll Ihnen nicht nur bei der Wahl der idealen Grafikkarte für Ihre Ansprüche helfen, sondern dient auch der Einordnung von älteren Grafikkarten gegenüber den aktuellen Modellen. So lässt sich zum Beispiel sagen, dass eine GTX 1080 Ti auf Basis von Pascal in QHD in etwa die gleiche Performance liefert wie eine RTX 2070 mit Turing-GPU als auch die aktuelle Ampere-Grafikkarte RTX 3060. Dabei handelt es sich natürlich nur um einen groben Richtwert, da die Performance je nach Spiel abweichen kann und die Größe des Videospeicher oder zusätzliche Funktionen wie Raytracing und DLSS nicht berücksichtigt werden. Für eine noch genauer Einordnung folgen im nächsten Absatz unsere detaillierten Messergebnisse.

Geforce RTX 3000 & Radeon RX 6000: Hier sofort zu "günstigen" Preisen kaufen
Gebrauchte GPU kaufen: Diese Grafikkarten-Modelle lohnen sich

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Eignung

aktuelle GPUs

vergleichbare ältere GPUs

UHD (ultra)  

RTX 3090 Ti
RTX 3090
RX 6950 XT
RX 6900 XT (XTXH)
RTX 3080 Ti
RX 6900 XT (XTX)

n.a.

UHD (hoch-ultra)

RTX 3080 12 GB
RX 6800 XT
RTX 3080 10 GB

n.a.

UHD (mittel-hoch)
QHD (ultra)

RX 6800
RTX 3070 Ti
RTX 3070

Titan RTX
RTX 2080 Ti

UHD (niedrig-mittel)
QHD (ultra)  

RX 6750 XT
RX 6700 XT
RTX 3060 Ti

RTX 2080 Super
RTX 2080

QHD (hoch-ultra)

RX 6700  
RX 6650 XT
RX 6600 XT

RX 5700 XT
RTX 2070 Super
Radeon VII

QHD (hoch)  

RTX 3060

RTX 2070
Titan X
GTX 1080 Ti

QHD (mittel-hoch)
Full-HD (ultra)

RX 6600  

RX 5700
RTX 2060 Super
RTX 2060 12 GB

QHD (niedrig-mittel)
Full-HD (ultra)

n.a.

RX 5600 XT
GTX 1080
RX Vega 64
GTX 1070 Ti
RTX 2060 6 GB

Full-HD (hoch-ultra)  

RTX 3050  

RX Vega 56
GTX 1070
GTX 1660 Ti
GTX 1660 Super

Full-HD (mittel-hoch)  

n.a.

RX 5500 XT 8 GB
GTX 1660
RX 590
GTX 980 Ti

Full-HD (mittel)    

n.a.

RX 5500 XT 4 GB
GTX 1650 Super
RX 580 8 GB
R9 Fury X

Full-HD (niedrig-mittel)  

RX 6500 XT  

GTX 1060 6 GB
GTX 980
R9 Fury

Full-HD (niedrig)  

RX 6400  

RX 570 8 GB
RX 480 8 GB
GTX 1650 GDDR6
GTX 970

Full-HD (sehr niedrig)

n.a.

GTX 960 4 GB
GTX 1050 TI
GTX 1630
RX 470 8 GB

Performance-Rating der Grafikkarten in allen Auflösungen

Wir testen alle Grafikkarten zunächst in 13 Spielen ohne Raytracing/DLSS und bilden daraus den Mittelwert der durchschnittlichen Bilder/s. In den folgenden Bildergalerien listen wir Ihnen die Spielleistung aller Grafikkarten im Test in 1080p, 1440p und 2160p auf. In den Auflösungen Full-HD und QHD müssen sich alle GPUs beweisen. Highend-Grafikkarten testen wir zudem in der UHD-Auflösung. Durch die Pfeile können Sie von der Gesamtübersicht zu den detaillierten Messwerten in den einzelnen Spielen umschalten. Mit einem Klick auf "zur Bildergalerie-Großansicht" in der rechten unteren Ecke gelangen Sie zu einer besser lesbaren Version der Diagramme.

Raytracing, DLSS und FSR: Wichtige Gründe bei der Kaufentscheidung?

Raytracing respektive Pathtracing sind aufwendige Licht- und Schattenberechnungen, die für ein noch immersiveres Spielerlebnis sorgen sollen. Dabei dienen die speziellen RT-Cores in den Nvidia GeForce RTX GPUs beziehungsweise die Ray Accelerators in den AMD Radeon RX 6000 Grafikkarten zur Berechnung der Strahlenverfolgung (deutsch für Raytracing). 

Flotter RAM: So wichtig ist der Arbeitsspeicher-Takt für den Gaming-PC

So funktioniert Raytracing beziehungsweise Pathtracing: Sie können sich vorstellen, dass vom Auge des Betrachters (der Spielfigur) Strahlen zu jedem einzelnen Bildpunkt auf dem Monitor ausgehen. Sobald ein Strahl auf ein Objekt trifft, prüft die Spiel-Engine, ob andere Faktoren wie eine Spiegelung oder ein Schattenwurf Einfluss auf den betreffenden Pixel haben. Es findet also eine Brechung und Nachverfolgung des Strahls statt. Dadurch können Objekte, welche vom Bildpunkt des Betrachters aus verborgen sind oder sich außerhalb des Bildbereichs befinden, Einfluss auf das Spiel nehmen: So können Sie einen Gegner zum Beispiel durch seinen Schattenwurf oder durch eine Spiegelung in einem Schaufenster um eine Ecke herum erkennen. 

Gab es zur Veröffentlichung der RTX-2000-GPUs im September 2018 nur sehr wenige Spiele mit Raytracing-Support, so sind mittlerweile etliche weitere Titel hinzugekommen. Da nicht länger nur Nvidia, sondern auch AMD sowie die aktuellen Spielkonsolen PS5 und Xbox Series X Raytracing unterstützen, dürfte sich die Technik jetzt noch einmal deutlich schneller verbreiten. Aus diesem Grund haben wir unserem Benchmarktest extra noch sieben Titel mit Raytracing  Support hinzugefügt. Zur Einordnung der Grafikkarten haben wir auch hier wieder einen FPS-Durchschnitt aus den getesteten Spielen gebildet, über die Pfeile gelangen Sie zu den genauen Messwerten in den einzelnen Spielen.

Da die Berechnung von Raytracing unglaublich aufwendig ist, kommt in vielen Spielen eine Hybrid-Lösung aus Raytracing und Rasterisierung zum Einsatz. So lassen sich zum Beispiel im neuen Call of Duty Cold Wars nur die Schatten per Raytracing darstellen, Spiegelungen oder die globale Beleuchtung setzen nach wie vor auf Rasterisierung. In Spielen wie Control oder Minecraft gibt es dann die volle Palette mit Raytracing-Schatten, Global Illumination, Godrays und Reflektionen. Um die Grafikkarten bei der Berechnung zu entlasten, kann auf den Nvidia RTX GPUs das Feature DLSS (Deep Learning Super Sampling) eingesetzt werden. 

Einfach gesagt rendert die Grafikkarte dabei das Bild in einer niedrigeren Auflösung und skaliert das Bild anschließend mittels Bewegungsvektoren und Deep Learning hoch. Tatsächlich berücksichtigt das neuronale Netzwerk dabei nicht nur das aktuelle Bild, das dargestellt werden soll, sondern auch vergangene und nachfolgende, um das Bild aus all diesen Informationen zusammen zu setzen. Die Berechnungen basieren dabei auf Bewegungsvektoren, wodurch sich theoretisch sogar eine bessere Bildqualität erreichen lässt, als bei nativer Bildauflösung. Gab es anfangs noch etliche Probleme und Grafikfehler, so funktioniert die Technik seit der Veröffentlichung von DLSS 2.0 ziemlich gut und ermöglicht deutlich höhere FPS-Zahlen nahezu ohne Einbußen bei der Grafikqualität. 

AMD hat am 22. Juni 2021 nachgezogen und hat mit FidelityFX Super Resolution eine ähnliche und doch vollkommen unterschiedliche Funktion veröffentlicht. Im ausführlichen Artikel gehen wir genauer auf die Unterschiede ein. So hat der Hersteller gar nicht als Ziel eine gleiche oder bessere Bildqualität zu erreichen, sondern legt vor allem Wert auf höhere FPS-Zahlen bei einer annähernd so guten Darstellung. AMD setzt auch nicht auf eine künstliche Intelligenz und Bewegungsvektoren, sondern nur auf ein räumliches Upscaling. Bildqualitätsmäßig kommt das nicht an DLSS heran, lässt sich dafür aber auf jeder Hardware nutzen und ist für die Spielentwickler viel einfacher zu implementieren. AMD hat am 16. März  FSR in der Version 2.0  vorgestellt, welches wie DLSS auf ein temporales Upsaling setzt, dafür jedoch keine künstliche Intelligenz benötigt und damit mit jeder Hardware kompatibel ist.

Grafikkarten im Anwendungstest

Wenn Sie mit Ihrem PC professionell arbeiten wollen, ist nicht zwingend eine Nvidia Quadro oder AMD Radeon Pro Grafikkarte nötig. Auch die deutlich günstigeren GeForce und Radeon RX Ableger haben einiges auf dem Kasten. Wir testen wie die Grafikkarten für die einzelnen Programmierschnittstellen wie OpenCL, Cuda und Optix bei der Bild- und Videobearbeitung sowie beim 3D-Rendering abschneiden. Auch Raytracing und künstliche Intelligenz spielt für Kreative eine immer größere Rolle und wird ebenfalls getestet. Wenn Sie mit Ihrem PC also in erster Linie produktiv arbeiten wollen, sollten Sie die folgende Bildergalerie zu Rate ziehen:


Leistungsaufnahme und Effizienz der Grafikkarten im Test

Wenn eine neue Generation an Grafikkarten auf den Markt kommt, stellt sich immer die Frage, ob der Leistungszuwachs auf eine neue Architektur, einen verbesserten Fertigungsprozess oder aber eine höhere Leistungsaufnahme zurückzuführen ist. Konnte AMD sowohl aus Performance-Sicht als auch bei der Energieeffizienz in den letzten Jahren nicht wirklich mit Nvidia mithalten, hat sich das mit der Einführung der RDNA-GPUs und spätestens mit der Veröffentlichung von RX 6000 auf Basis von RDNA 2 geändert. So arbeiten die Grafikkarten von AMD in so gut wie jedem Leistungsbereich etwas effizienter als die direkte Konkurrenz von Nvidia. Niedrig fällt die Leistungsaufnahme bei den Topmodellen von AMD aber definitiv auch nicht aus, ein potentes Netzteil ist Grundvoraussetzung.

Interessant sind dabei aber nicht nur die durchschnittlichen Werte bei der Leistungsaufnahme, sondern vielmehr die Peak-Werte welche auftreten können. Dank dem PCAT von Nvidia können wir die Leistungsaufnahme im 10 Millisekunden Bereich messen und dadurch deutlich detailliertere Ergebnisse erhalten. Hier zeigt sich, dass - auch wenn die durchschnittliche Leistungsaufnahme der GPUs von AMD niedriger ausfällt - die Spikes auf einem vergleichbaren Niveau mit den GPUs von Nvidia liegen.

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Furmark  

Watt avg

Watt max

AMD Radeon RX 5700

180

201

AMD Radeon RX 5700 XT  

222

243

Sapphire Pulse Radeon RX 6600

126

174

Gigabyte Radeon RX 6600 XT Gaming OC Pro

174

188

AMD Radeon RX 6700 XT

223

264

AMD Radeon RX 6800

233

275

AMD Radeon RX 6800 XT

302

352

AMD Radeon RX 6900 XT

302

398

AMD Radeon RX 6900 XT LC

354

406

Nvidia GeForce RTX 2060

162

177

Nvidia GeForce RTX 2060 Super

172

189

Nvidia GeForce RTX 2070 Super

220

247

Nvidia GeForce RTX 2080 Super

251

272

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

268

311

Zotac GeForce RTX 3050 Twin Edge OC  

135

148

Zotac GeForce RTX 3060 AMP

173

210

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

204

253

Nvidia GeForce RTX 3070

226

268

Nvidia GeForce RTX 3070 Ti

303

335

Nvidia GeForce RTX 3080

333

366

Nvidia GeForce RTX 3080 Ti

358

405

Nvidia GeForce RTX 3090

363

402

Preisanalyse der Grafikkarten

Als kleinen Service haben wir für Sie in der folgenden Tabelle alle aktuellen Grafikkarten mit der UVP der Hersteller, dem derzeitigen Marktpreis sowie dem prozentualen Aufpreis aufgelistet:

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Modell

UVP

Straßenpreis 12.08.2022)

Preis zur UVP in Prozent

Nvidia GeForce RTX 3090 Ti  

2249€  

ab 1399€  

-37%  

Nvidia GeForce RTX 3090

1649€

ab 1229€

-25%

Nvidia GeForce RTX 3080 Ti

1269€

ab 999€

-21%

Nvidia GeForce RTX 3080

759€

ab 799€

+5%

Nvidia GeForce RTX 3070 Ti

649€

ab 675€

+4%

Nvidia GeForce RTX 3070

549€

ab 578€

+5%

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

439€

ab 489€

+11%

Nvidia GeForce RTX 3060

329€

ab 389€

+18%

Nvidia GeForce RTX 3050  

279€

ab 300€

+8%  

AMD Radeon RX 6950 XT

1239€  

ab 1136€  

-8%  

AMD Radeon RX 6900 XT

999€

ab 885€

-11%

AMD Radeon RX 6800 XT

649€

ab 749€

+15%

AMD Radeon RX 6800

579€

ab 639€

+10%

AMD Radeon RX 6750 XT

619€

ab 549€  

-11%  

AMD Radeon RX 6700 XT

479€

ab 459€

-4%

AMD Radeon RX 6650 XT

449€  

ab 399€  

-11%  

AMD Radeon RX 6600 XT

379€

ab 395€

+4%

AMD Radeon RX 6600

339€

ab 289€

-15%

AMD Radeon RX 6500 XT  

209€

ab 185€

-11%  

AMD Radeon RX 6400  

175€  

ab 167€  

-5%  

Tests AMD
AMD Radeon RX 6500 XT im Test: Was hat sich AMD dabei nur gedacht?
AMD Radeon RX 6600 im Test: Schnelle Einsteiger-GPU mit Schwächen
Test: AMD Radeon RX 6600 XT vs GeForce RTX 3060 - Stagnation in der Mittelklasse
AMD Radeon RX 6700 XT: Gaming-GPU kann im Test nicht überzeugen
AMD Radeon RX 6800 und 6800 XT im Grafikkarten-Test: Nvidia in Bedrängnis
Grafikarten-Duell des Jahres: AMD Radeon RX 6900 XT versus Nvidia RTX 3090
AMD greift mit RX 6900 XT Liquid Cooled die RTX 3090 an - jetzt im Test

Tests Nvidia
Nvidia GeForce RTX 3050 im Test: schnell, viele Features, aber sehr teuer! [Update]
Nvidia GeForce RTX 3060 im Test: Warum wir enttäuscht sind
Nvidia Geforce RTX 3060 Ti FE im Test: Die beste WQHD-GPU hat nur eine Schwäche
GeForce RTX 3070 FE im Test: Hohe Leistung für nur 500 Euro
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Weitere Links Test: Die besten Full-HD-Gaming-Monitore (1080p) für PC-Spieler im Vergleich
Test: Die besten Gaming-Monitore mit WQHD-Auflösung (1440p) im Vergleich
Test: Die besten Gaming-Monitore mit 4K-UHD-Auflösung (2160p) im Vergleich
Nvidia GeForce RTX 4000: Alles zu Performance, Preis und Release
AMD Radeon RX 7000: Alles zu Performance, Preis und Release
Intel Arc Alchemist Grafikkarten: Alles zu Performance, Preis und Release der GPUs


Neues GPU-Testsetup für 2021/2022

Nach guten eineinhalb Jahr im Einsatz war es mal wieder an der Zeit, unser GPU-Testverfahren von Grund auf zu überarbeiten. Das bedeutet nicht nur eine neue CPU und schnelleren Arbeitsspeicher, um die Grafikkarten in niedrigen Auflösungen so wenig wie möglich auszubremsen, sondern auch etliche neue Spieltitel, um die Test-Samples maximal zu fordern. Grundlage ist ein  AMD Ryzen 9 5950X  auf dem  MSI MEG X570 Godlike  mit der BIOS-Version 1C6. Der Resizable Bar Support ist im BIOS aktiviert. Die CPU übertakten wir mittels CTR 2.1, die Taktrate in den Spielen liegt dadurch zwischen 4700 und 4800 MHz. Für die Kühlung kommt die 360-mm-AiO  G.Skill ENKI 360  mit manuell angepasster Lüfterkurve zum Einsatz, um maximale CPU-Leistung zu gewährleisten. Als Arbeitsspeicher sind vier 8 GB Module vom Typ  G.Skill Trident Z Neo  verbaut, deren primäre Timings wir auf 14-15-14-29 angepasst haben. Der RAM taktet dabei mit 3800 MHz im 1:1 Mode, die sekundären Timings sind ebenso optimiert. Das Betriebssystem sowie die Anwendungen sind auf einer  WD Black SN750  mit 1 TB installiert, die Spiele finden auf der zusätzlichen  SanDisk SSD Plus  mit ebenfalls 1 TB ihren Platz. Für praxisnahe Tests verbauen wir die Hardware im geschlossenen Gehäuse  be quiet! Silent Base 802  mit Glasfenster. Auch das Netzteil  Straight Power 11 Platinum  mit 1000 Watt stammt von be quiet!. Für die Bildausgabe verwenden wir einen  ASUS ROG Swift PG27UQ

So sieht unser neues GPU-Testsetup für 2021 aus.

Die Gaming-Performance teilen wir in zwei Messungen auf: Rasterisierung und Raytracing inklusive DLSS respektive FSR. Die Nvidia-Grafikkarten testen wir bei aktiviertem Raytracing einmal ohne DLSS und einmal mit DLSS im Quality-Mode. Für die AMD Grafikkarten gibt es Zusatztests mit  FidelityFX Super Resolution (zum Artikel) . Die getesteten Auflösungen sind Full-HD (1920 x 1080), QHD (2560 x 1440) und UHD (3840 x 2160). Als Spiele für die Rasterisierungstests verwenden wir folgende Titel: Assassin's Creed Odyssey, Borderlands 3, Call of Duty Black Ops Cold War, Control, Cyberpunk 2077, DOOM Eternal, F1 2020, Horizon Zero Dawn, Metro Exodus, Red Dead Redemption 2, Shadow of the Tomb Raider, Watch Dogs Legion und Wolfenstein Youngblood. Bei aktiviertem Raytracing haben es diese Titel in die Auswahl geschafft: Call of Duty Black Ops Cold War, Control, Cyberpunk 2077, Dirt 5, Metro Exodus Enhanced Edition, Shadow of the Tomb Raider und Watch Dogs Legion. Für die Tests mit aktiviertem FSR kommen Anno 1800, Godfall, Kingshunt, Terminator the Resistance und The Riftbreaker zum Einsatz.

CPU-Benchmark 2021: Prozessoren im Vergleich-Test - mit Rangliste

Neben den durchschnittlichen FPS-Werten messen wir in jedem Spieletest auch das 99th percentile, die Leistungsaufnahme sowie die anliegende Taktrate. Hierfür kommt das Programm  FrameView (zur Webseite)  in Kombination mit dem  Power Capture Analysis Tool - kurz PCAT (zur Webseite)  zum Einsatz. Zusätzlich zur Gaming-Performance ermitteln wir die Anwendungsleistung mit den folgenden Programmen und Tools: Puget Bench für Adobe Photoshop, Puget Bench für Adobe Premiere Pro, Puget Bench für DaVinci Resolve, Blender, Indigo Benchmark, LuxMark, OctaneBench und V-Ray. Die genauen Spiel- und Anwendungseinstellungen können Sie am  Ende des Artikels  finden.


So hat PC-WELT getestet: Test-System und Spieleinstellungen im Überblick

Diese folgende Test-Hardware ist zum Einsatz gekommen. Windows 10, der Chipsatz- und der Grafikkartentreiber waren auf dem neuesten Stand.

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Testsystem

CPU

AMD Ryzen 9 5950X (OC via CTR 2.1)

Mainboard

MSI MEG X570 Godlike

BIOS

E7C34AMS.1C6

BIOS-Settings

manual RAM Tuning, manual CPU Tuning, BAR-Support, Fans PWM (manual fan curve)

CPU-Kühler

G.Skill ENKI 360 (manual fan curve)

Wärmeleitpaste  

Thermal Grizzly Kryonaut  

RAM

4x 8 GB G.Skill Trident Z Neo @ 3800 MHz CL14-15-14-29

System-SSD

Western Digital WD_Black SN750 1 TB

Spiele-SSD

SanDisk SSD Plus 1 TB

Netzteil

be quiet! Straight Power 11 Platinum 1000W

Gehäuse

be quiet! Silent Base 802 weiß, Glasfenster

Monitor  

ASUS ROG PG27UQ

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Anwendungstests

Adobe Photoshop 22.3.0 - PugetBench 0.93.1

Test Type: Standard

Adobe Premiere Pro 15.0.0 - Puget Bench 0.95.1

Default

Blender Benchmark 2.92

bmw27, classroom, fishy_cat, koro, pavillion_barcelona, vicor

DaVinci Resolve 17.1.1 - PugetBench 0.92.1

Test Type: Standard

Indigo Benchmark 4.4.15

Bedroom, Supercar

LuxMark 3.1

LuxBall HDR

OctaneBench 2020.1.5

Deafult

V-Ray Benchmark 5.00.20

V-Ray GPU Cuda, V-Ray GPU RTX

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Spieltests Rasterisierung

Assassin's Creed Valhalla

Extrem Hoch (Vollbild, V-Sync aus, Anti-Alias Hoch, FPS-Limit aus, FOV 100%, Adaptive Qualität aus)

Borderlands 3

Badass (Vollbild, DX12, Scale 100%, V-Sync aus, FPS-Limit aus, HUD 1)

Call of Duty Black Ops Cold War

Ultra (Vollbild, V-Sync aus, Reflex aus, FPS-Limit aus, HD-Texturen)

Control

Hoch (Vollbild, DX12)

Cyberpunk 2077

Ultra & Hoch (Vollbild, V-Sync aus, Scale 100%)

DOOM Eternal

Ultra-Abtraum (Vollbild, V-Sync aus, Sichtfeld 90, Unschärfe Hoch, Scale 100%)

F1 2020

Ultrahoch (V-Sync aus, FPS-Limit aus, TAA, Dynamische Aulösung aus)

Horizon Zero Dawn

Ultimative Qualität (Vollbild, V-Sync aus, Adaptive Leistung aus, FPS-Limit aus, Sichtfeld 70, Scale 100%)

Metro Exodus

Ultra (DirectX 12, PhysX On, Hairworks On, Scale 100%)

Red Dead Redemption 2

Bildqualität bevorzugen ganz rechts (Vollbild, V-Sync aus, Puffer aus, DX12)

Shadow of the Tomb Raider

Ultrahoch (Vollbild, V-Sync aus, TAA)

Watch Dogs Legion

Ultra (DX12, Scale 100%, Vollbild, V-Sync aus, FPS-Limit aus, Sichtfeld 70)

Wolfenstein Youngblood

Mein Leben! (Vollbild, V-Sync aus, TSSAA)

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Spieltests Raytracing

Call of Duty Black Ops Cold War

Ultra (Vollbild, V-Sync aus, Reflex aus, FPS-Limit aus, HD-Texturen, Raytracing Ultra, DLSS off/Quality)

Control

Hoch (Vollbild, DX12, Raytracing Hoch, DLSS off/Quality)

Cyberpunk 2077

Ultra & Hoch (Vollbild, V-Sync aus, Scale 100%, Raytracing Ultra, DLSS off/Quality)

Dirt 5

Ultrahoch (V-Sync aus, Dynamische Auflösung aus, Raytracing an)

Metro Exodus Enhanced

Ultra (Raytracing Ultra, DLSS off/Quality, Reflections Raytraced, Shading 1x, Hairworks on, PhysX On)

Shadow of the Tomb Raider

Ultrahoch (Vollbild, V-Sync aus, TAA, Raytracing Ultrahoch, DLSS off/on)

Watch Dogs Legion

Ultra (DX12, Scale 100%, Vollbild, V-Sync aus, FPS-Limit aus, Sichtfeld 70, Raytracing Ultra, DLSS off/Quality)