Update vom 29.06.2020

Auf dem Grafikkartenmarkt hat sich hardwareseitig in den letzten zwei Monaten nichts verändert. Wir warten ganz gespannt auf den Release der neuen Grafikkartengenerationen, die zum Ende des Jahres zu erwarten sind. So soll laut aktuellen Gerüchten im dritten Quartal 2020 (September/Oktober) Nvidias neue Grafikkartengeneration "Ampere" auf den Markt kommen. Es ist mit einem Leistungsanstieg von etwa 50 Prozent und einer doppelt so hohen Raytracing-Leistung zu rechnen. Zum Jahresende soll dann auch AMDs erste Grafikkartengeneration mit hardwareseitigem Raytracing-Support Navi 2X erhältlich sein. Hier lassen diverse Leaks auf eine doppelt so hohe Performance im Vergleich zur RX 5700 XT hoffen.

Bei den Preisen für die aktuellen Grafikkarten war in den letzten zwei Monaten ein leichter Abwärtstrend zu verzeichnen. Die Gewinner sind vor allem Nvidias SUPER Grafikkarten, die im Schnitt jetzt zehn bis 20 Euro weniger kosten. Großer Verlierer ist AMDs Radeon RX 5700, welche im Preis um 20 Euro angestiegen ist und dadurch im Preis-Leistungs-Ranking knapp hinter den großen Bruder, die RX 5700XT, gerutscht ist. In der folgenden Tabelle haben wir für Sie die preisliche Entwicklung der Grafikkarten über die letzten acht Wochen aufgelistet.

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Stand 29.06

Vergleich zum 04.05

Nvidia GeForce GTX 1650 GDDR6

138 €

-17 €

Nvidia GeForce GTX 1650

139 €

-4 €

AMD Radeon RX 570 8 GB

144 €

5 €

AMD Radeon RX 580 8 GB

165 €

0 €

Nvidia GeForce GTX 1650 SUPER

165 €

-5 €

AMD Radeon RX 5500 XT 4 GB

176 €

-3 €

AMD Radeon RX 590

185 €

-4 €

AMD Radeon RX 5500 XT 8 GB

189 €

-10 €

Nvidia GeForce GTX 1660

200 €

-5 €

Nvidia GeForce GTX 1660 SUPER

220 €

-19 €

Nvidia GeForce GTX 1660 Ti

262 €

-10 €

AMD Radeon RX 5600 XT

268 €

-11 €

Nvidia GeForce RTX 2060

309 €

0 €

AMD Radeon RX 5700

319 €

19 €

AMD Radeon RX 5700 XT

359 €

0 €

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

379 €

-20 €

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

495 €

-19 €

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

699 €

-10 €

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

1.099 €

0 €

Die Grafikkarte stellt für PC-Spieler die wichtigste Komponente dar. Von ihr hängt ab, in welcher Auflösung Sie mit welcher Grafikqualität zocken können und wie flüssig das Spielerlebnis ausfällt. Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir alle aktuellen Grafikprozessoren von AMD und Nvidia im Test. Wir geben anhand unserer Messwerte Kaufempfehlungen von der Einsteiger-Grafikkarte bis hin zum Highend-Modell. In der folgenden Bildergalerie präsentieren wir Ihnen unseren Test-Sieger, den Preis-Leistungs-Sieger, den Preis-Tipp und unsere Empfehlung der Redaktion.

Wenn Sie auf der Suche nach einer Grafikkarte für eine konkrete Auflösung beziehungsweise in einem bestimmten Preisbereich sind, dann werfen Sie doch mal einen Blick in einen der folgenden drei Artikel:

Die besten Full-HD-Grafikkarten bis 300 Euro
Die besten QHD-Grafikkarten von 300 bis 500 Euro
Die besten UHD-Grafikkarten ab 500 Euro

Und falls Sie sich einen ganz neuen Gaming-PC zulegen wollen, können wir Ihnen diesen Artikel empfehlen:

Günstigen Gaming-PC zusammenstellen: Die beste Hardware in jedem Preisbereich

Performance-Rating der Grafikkarten

Wir testen alle Grafikkarten mit zehn Spielen und bilden den Mittelwert der durchschnittlichen Bilder/s. Detaillierte Ergebnisse für jedes Spiel finden Sie in den Tabellen am Ende des Artikels . In der folgenden Bildergalerie listen wir die Spieleleistung aller Grafikkarten im Test auf. In den Auflösungen Full-HD (1920 x 1080) und QHD (2560 x 1440) müssen sich alle GPUs beweisen. Highend-Grafikkarten testen wir zudem in der UHD-Auflösung (3840 x 2160). Durch die Pfeile können Sie in die nächst höhere/niedrigere Auflösung umschalten. Mit einem Klick auf "zur Bildergalerie-Großansicht" in der rechten unteren Ecke gelangen Sie zu einer besser lesbaren Version der Diagramme.
Die hellmakierten Messungen der RX 580, RX 590 und der GTX 1650 GDDR6 erfolgten dabei mit einem anderen Test-System.


Euro-pro-FPS-Verhältnis

In den folgenden beiden Diagrammen können Sie sehen, wie viel Euro Sie im Schnitt für ein Bild pro Sekunde zahlen müssen (in FHD und QHD). Dafür haben wir für jede Grafikkarte aus den zehn getesteten Spielen (am Ende des Artikels aufgeführt) einen FPS-Durchschnitt gebildet. Anschließend teilen wir den aktuellen Straßenpreis einer Grafikkarte (Stand: 29. Juni 2020) durch diese errechnete Zahl und erhalten somit das Euro-pro-FPS-Verhältnis. Natürlich ist dieses Diagramm mit Vorsicht zu genießen, da die Grafiken nur eine indirekte Auskunft über die Leistung einer Grafikkarte geben.
Die hellmakierten Messungen der RX 580, RX 590 und der GTX 1650 GDDR6 erfolgten dabei mit einem anderen Test-System.

Aus den Diagrammen ist sehr leicht ersichtlich, dass AMD aus Preis-Leistungs-Sicht bei den Einsteiger-Grafikkarten und in der Mittelklasse klar die Nase vorne hat. Auf den ersten beiden Plätzen thronen die schon etwas in die Jahre gekommenen Polaris-Grafikkarten. Deren Nachfolger in Form der RX 5500 XT ist nach wie vor zu teuer. Nvidias GTX 1650 SUPER steht hier deutlich besser da, bietet allerdings nur 4 GB Videospeicher und bekommt deshalb von uns keine Empfehlung. Deutlich interessanter ist hier die GTX 1660 SUPER, die nicht nur sehr performant für Full-HD-Gaming ist, sondern auch äußerst preiswert. In der QHD-Auflösung  dominiert ganz klar AMD mit der RX 5700 (XT). Wenn Sie die maximale Spieleleistung für Ihr Geld bekommen wollen, führt im Preissegment von 300 bis 450 Euro aktuell kein Weg an Team Rot vorbei. Da AMD aktuell keine UHD-taugliche Grafikkarte in petto hat, entfällt ein entsprechender Vergleich.

Raytracing: Ein wichtiger Grund bei der Kaufentscheidung?

Raytracing ist eine aufwendige Licht- und Schattenberechnung, die für ein noch immersiveres Spielerlebnis sorgen soll. Dabei dienen die speziellen RT-Cores in den Nvidia GeForce RTX 20x0 GPUs zur Berechnung der Strahlenverfolgung (deutsch für Raytracing). AMD hat aktuell keine Grafikkarten mit dieser Technik im Angebot, will aber gegen Ende 2020 mit mehreren Highend-Radeon-GPUs nachziehen.

CPU-Benchmark 2020: Prozessoren im Vergleich-Test

So funktioniert Raytracing: Sie können sich vorstellen, dass vom Auge des Betrachters (der Spielfigur) Strahlen zu jedem einzelnen Bildpunkt auf dem Monitor ausgehen. Sobald ein Strahl auf ein Objekt trifft, prüft die Spiel-Engine, ob andere Faktoren wie eine Spiegelung oder ein Schattenwurf Einfluss auf den betreffenden Pixel haben. Es findet also eine Brechung und Nachverfolgung des Strahls statt. Dadurch können Objekte, welche vom Bildpunkt des Betrachters aus verborgen sind oder sich außerhalb des Bildbereichs befinden, Einfluss auf das Spiel nehmen: So können Sie einen Gegner zum Beispiel durch seinen Schattenwurf oder durch eine Spieglung in einem Schaufenster auch um eine Ecke herum erkennen.

Control ist der aktuelle Vorzeigetitel was die Visualisierung von Raytracing betrifft.

© Nvidia

Aktuell findet Raytracing jedoch nur in sehr wenigen Spielen eine Anwendung, meistens ohne einen spielerischen Mehrwert zu liefern. Zudem müssen Sie die Spieleinstellungen in den unterstützten Spielen deutlich herunterdrehen, um bei aktiviertem Raytracing dieselbe FPS-Zahl zu erhalten. Mit Veröffentlichung der nächsten Konsolengenerationen soll sich Raytracing jedoch deutlich weiterverbreiten. Ob Sie letztendlich jetzt schon auf die neue Technik setzen wollen oder lieber warten, bis diese vollkommen ausgereift ist, bleibt Ihnen überlassen. Aus unserer Sicht ist jedoch der Aufpreis für eine Raytracing-Grafikkarte aktuell zu hoch.


Lohnen sich ältere Grafikkarten-Generationen noch?

Nvidias Turing-Generation ist mittlerweile seit knappen zwei Jahren auf dem Markt und hat auch schon einen Refresh in Form der SUPER-Grafikkarten erfahren. Dementsprechend sind nur noch vereinzelt Restposten der Pascal-Grafikkarten Nvidia Geforce GTX 10x0 erhältlich, die jedoch preislich vollkommen unattraktiv sind. Auch die RTX 2070 und die RTX 2080 zählen zu den Auslaufmodellen und können ebenfalls nicht durch einen attraktiven Preis bestechen. Wenn Sie also nicht gerade eine gebrauchte Grafikkarte besonders günstig erhalten, raten wir stets zur aktuellen Generation von Nvidia.

Sowohl AMDs Grafikkarten auf der GCN-Architektur als auch Nvidias Pascal-GPUs sind aus Preis-Leistungs-Sicht nicht mehr empfehlenswert.

Bei AMD sieht es nicht viel anders aus. Das High-End-Modell Radeon VII hat nach nur einem halben Jahr auf dem Markt bereits den „End-of-Life“-Status erreicht. Die noch verfügbaren Modelle sind deutlich zu teuer. Auch von den, lange Zeit als Preis-Leistungs-Tipp geltenden, Grafikkarten Vega 56 und Vega 64 sollten sie mittlerweile lieber die Finger lassen. Es gibt leistungsstärkere beziehungsweise günstigere Alternativen. Einzig und allein die RX 570, RX 580 und RX 590 Grafikkarten sind nach wie vor preislich interessant - vom hohen Stromverbrauch mal abgesehen. Allerdings dürften diese Modelle mittelfristig von der RX 5500 XT und RX 5600 XT abgelöst werden - hier heißt es also schnell zuschlagen!


So finden Sie die perfekte Grafikkarte

Bei der Auswahl einer Grafikkarte müssen Sie viele Faktoren beachten wie die Auflösung des Monitors, die Bildwiederholfrequenz des Monitors und welche Spiele Sie mit welchem Detailgrad spielen wollen. Je höher die Bildschirmauflösung ausfällt, desto mehr Leistung benötigt die Grafikkarte, um ein Spiel flüssig darstellen zu können. Pauschal lässt sich sagen, dass sich die FPS beim Upgrade eines Monitors von FHD auf UHD im Schnitt halbieren. Beim Wechsel von FHD auf WQHD sind es dagegen in etwa 25 Prozent weniger Leistung.

ASUS hat auf der CES einen Monitor mit 360 Hz für E-Sportler vorgestellt. Die angestrebte Bildwiederholrate spielt bei der Auswahl der Grafikkarte eine wichtige Rolle.

© Asus

Ein flüssiges Spielerlebnis hängt vom Auge des Betrachters ab. Früher galten 30 Bilder pro Sekunde als die magische Grenze zwischen flüssig spielbar beziehungsweise unspielbar. Heutzutage empfehlen wir Ihnen darauf zu achten, eine Bildwiederholrate von 60 möglichst nicht zu unterschreiten. Gerade in kompetitiven Spielen können Sie von einer höheren Bildwiederholrate wie 120, 144 oder sogar 240 FPS profitieren. Ein Monitor mit entsprechend hoher Hertz-Zahl ist dafür natürlich Grundvoraussetzung. Dementsprechend fallen auch unsere Kaufempfehlungen aus: bei Singleplayer-Titeln achten wir auf eine erreichte FPS-Zahl von mindestens 60, bei kompetitiven Spielen liegt die Messlatte bei 120-144 Bildern pro Sekunde.

Dabei testen wir alle Spiele unseres Test-Parcours mit den höchsten Einstellungen. Wenn Sie mehr Wert auf eine hohe Bildwiederholrate als auf eine ansprechende Grafik legen, können Sie natürlich auch mit niedrigeren Einstellungen spielen. Gerade der Schritt von den „High“ auf die „Ultra“-Settings kostet in den meisten Spielen einiges an Rechenleistung bei nur minimalen optischen Unterschieden.  Im Folgenden diskutieren wir ausführlich, welcher Grafikchip eine Kaufempfehlung von uns bekommt und von welchen GPUs Sie aktuell lieber die Finger lassen sollten.

Flotter RAM: So wichtig ist der Arbeitsspeicher-Takt für den Gaming-PC

Welche Grafikkarte für Full-HD (1920 x 1080)?

Der Einstieg ins Full-HD-Gaming gestaltet sich zunehmend schwieriger. Auch wenn es eine breite Auswahl an günstigen Grafikkarten gibt, fällt es uns recht schwer, eine konkrete Kaufempfehlung auszusprechen. Das liegt daran, dass viele Einsteiger-Grafikkarten nur 4 GB Videospeicher zu bieten haben, aus unserer Sicht zu wenig. Aktuell mag das zwar für viele Spiele noch ausreichen, aber spätestens mit dem Release der nächsten Konsolengenerationen Ende des Jahres sind 4 GB für AAA-Titel zu knapp bemessen. Am Beispiel der RX 5500 XT kann man in unserem Performance-Rating auch jetzt schon sehr gut sehen, dass die 8-GB-Variante ihre kleinen Schwester nur auf Grund des doppelt so großen VRAMs um neun Prozent abhängt.

Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 1920 x 1080. Als Referenzwert dient die GTX 1660 SUPER von Nvidia, da sie unsere Empfehlung für das Full-HD-Gaming darstellt. Die Messungen der GPUs mit hellrotem Balken erfolgten noch mit dem alten Testsystem.

Die GTX 1650 mit GDDR6-Videospeicher (ab 138 Euro) ist die derzeit günstigste Grafikkarte in unserem Vergleich. Sie ist dem älteren Modell der GTX 1650 mit GDDR5-VRAM (ab 139 Euro) klar vorzuziehen, da sie im Schnitt sechs Prozent mehr Leistung bietet. Die deutlich bessere Wahl als Einsteigermodell ist jedoch die AMD Radeon RX 570 mit 8 GB (ab 144 Euro). Diese GPU erbringt im Schnitt nämlich eine noch einmal zwölf Prozent höhere Rechenleistung bei vergleichbaren Anschaffungskosten und der verbaute Videospeicher ist doppelt so groß. Großer Nachteil der AMD Grafikkarte ist die sehr hohe Leistungsaufnahme, die Sie jedoch mit manuellem Undervolting in Griff bekommen können. In aktuellen Titeln müssen Sie die Grafikeinstellungen mit dieser GPU auf niedrige bis mittlere Settings stellen, um auf 60 Bilder pro Sekunde zu kommen. 

Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 150 Euro

Mit der Sapphire PULSE Radeon RX 570 8GB können Sie auch aktuelle Blockbuster wie Red Dead Redemption 2 mit etwa 70 FPS spielen, sofern Sie sich mit niedrigen bis mittleren Einstellungen zufriedengeben. Im neuen Call of Duty Modern Warfare erreicht die Grafikkarte sogar auf Ultra-Einstellungen 65 FPS. Bei kompetitiven Spielen wie Fortnite und PUBG übertrifft die GPU knapp die 100 FPS Marke bei hohen Einstellungen. Wenn Sie eine zukunftssichere Grafikkarte suchen, sollten Sie jedoch lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Eine Stufe darüber ist die GTX 1650 SUPER (ab 165 Euro) gelistet. Diese liefert 36 Prozent mehr Spieleleistung als die GTX 1650, allerdings müssen wir auch hier den nur 4 GB großen Videospeicher bemängeln. Noch einmal 8 Prozent schneller ist AMDs Konkurrenzmodell, die RX 5500 XT, aber sowohl die 4GB-Variante (ab 176 Euro) als auch die Ausführung mit 8 GB (ab 189 Euro) sind im Verhältnis zur GTX 1650 SUPER zu teuer. Deutlich interessanter sind hier die älteren Polaris-Modelle AMD Radeon RX 580 und RX 590. Die RX 580 (ab 165 Euro mit 8 GB) liefert sich in der Spieleleistung ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der GTX 1650 SUPER, kostet gleich viel und bietet einen doppelt so großen Videospeicher. Allerdings müssen Sie dafür einen nahezu doppelt so hohen Stromverbrauch in Kauf nehmen. Die RX 590 (ab 185 Euro) rechnet noch einmal zehn Prozent schneller für einen Aufpreis von 20 Euro. Auf Augenhöhe mit der RX 590 liegt von Nvidia die GTX 1660 (ab 200 Euro), allerdings ist auch hier der Preis etwas zu hoch angesetzt.

Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 200 Euro

Die XFX Radeon RX 590 Fatboy 8GB eignet sich für mittlere bis hohe Einstellungen, wenn Sie aktuelle AAA-Titel spielen wollen. Beispiel: In Assassin’s Creed Odyssey und Metro Exodus schafft die GPU bei mittleren Settings 65 FPS. Wenn Sie kompetitiv spielen wollen, können Sie mit 120 FPS (PUBG) bis 140 FPS (Fortnite) bei mittleren Einstellungen rechnen. In Battlefield V kratzt die RX 590 bei maximalen Einstellungen an der 100 FPS Grenze. Bei dem XFX Modell sollten sie allerdings die Spannung und die Lüfterkurve anpassen, da das Modell sonst recht laut werden kann.
Ausstattungs-Tipp: Sapphire Nitro Radeon RX 590 8G G5

Wenn Sie jedoch eine halbwegs zukunftssichere Grafikkarte kaufen wollen, sollten Sie mindestens zur GTX 1660 SUPER (ab 220 Euro) greifen. Durch den Preisfall der GPU in den letzten beiden Monaten ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.. Die Grafikkarte bietet obendrein genügend Leistung, um in kompetitiven Spielen wie PUBG, Fortnite, Overwatch, LoL oder Dota 144 Bilder pro Sekunde bei hohen Einstellungen zu erreichen. Vom Kauf der quasi gleich schnellen, dafür aber deutlich teureren GTX 1660 Ti (ab 262 Euro) raten wir stark ab. In diesem Preis-Segment hat AMD aktuell leider kein Konkurrenzprodukt zu bieten.

Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 250 Euro

Die KFA2 GeForce GTX 1660 Super OC 6GB ist gerade für kompetitive Spieler mit einem 144 Hz Monitor interessant, da sie diese Bildwiederholrate bei hohen Einstellungen mit 150 FPS in PUBG und 140 FPS in Fortnite liefern kann. AAA-Spiele können Sie mindestens in hohen Einstellungen genießen, bei den meisten Spielen sind sogar Ultra-Settings möglich, so zum Beispiel in Far Cry 5 mit 92 FPS oder in Shadow of the Tomb Raider mit 80 FPS. Hier ist also noch etwas Luft für kommende Spieletitel.
Ausstattungs-Tipp: MSI GeForce GTX 1660 SUPER Gaming X

Eine Preisklasse darüber liefern sich die RX 5600 XT (ab 268 Euro) und die RTX 2060 (ab 309 Euro) einen direkten Schlagabtausch. Die beiden Grafikkarten liegen was die Spieleleistung, den Stromverbrauch und auch die Speichergröße angeht auf dem gleichen Level - die AMD Grafikkarte ist durch die Preisentwicklung in den letzten Monaten jedoch deutlich günstiger. Auch wenn die RTX 2060 hardwareseitigen Raytracing-Support bietet, wäre unsere Empfehlung die RX 5600XT. Durch den Preisfall der RX 5600XT und dem gleichzeitigen Anstieg der Anschaffungskosten für eine RX 5700 ist die RX 5600XT zu einer durchaus attraktiven Grafikkarte geworden.


Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 300 Euro

Die  PowerColor Radeon RX 5600 XT V2 bezeichnet AMD selbst als die ultimative Grafikkarte für Full-HD-Gaming und das zeigt sich auch in unserem Test. Nur in den seltensten Fällen müssen Sie auf die höchsten Spieleinstellungen verzichten. In unseren Tests schafft die GPU selbst in den sehr anspruchsvollen Spielen wie Assassins Creed Odyssey (54 FPS), Borderlands 3 (60 FPS) und Metro Exodus (55 FPS) bei höchsten Einstellungen nahezu die 60 FPS zu halte . Die RX 5600XT liefert sich mit der RTX 2060 von Nvidia ein Kopf-an-Kopf-Rennen in den Spieletests, ist dabei aber aktuell satte 40 Euro günstiger.
Ausstattungs-Tipp: PowerColor Radeon RX 5600 XT Red Devil

Welche Grafikkarte für QHD (2560 x 1440)?

Mit der Radeon RX 5700 (ab 319 Euro) befinden wir uns auch schon im Bereich der 1440p-tauglichen Grafikkarten. Allerdings müssen Sie hier je nach Spiel mit etwas reduzierten Details leben. Lange Zeit galt die RX 5700 aus Preis-Leistungs-Sicht als die beste Grafikkarte für QHD-Gamer. Leider ist der Preis in den letzten Monaten jedoch etwas angestiegen, im Vergleich zur Konkurrenz ist sie aber nach wie vor günstig. So ist die GPU in unseren Tests nur marginal langsamer als die RTX 2060 SUPER (ab 379 Euro) von Nvidia dafür aber satte 80 Euro günstiger. Wenn Sie also nicht unbedingt eine Grafikkarte mit hardwareseitigem Raytracing-Support erwerben wollen, dann ist die RX 5700 die klar bessere Wahl.

Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 2560 x 1440. Als Referenzwert dient die RX 5700 XT von AMD, da sie unsere Empfehlung für das WQHD-Gaming darstellt.

Kauf-Tipp: Full-HD/WQHD-Grafikkarte bis 350 Euro

Die XFX Radeon RX 5700 DD Ultra 8 GB stellt aus Preis-Leistungs-Sicht die Konkurrenz von Nvidia  weit in den Schatten. Dabei haben Sie die Wahl, ob Sie lieber auf eine hohe Bildwiderholrate oder eine hübsche Grafik - sogar in QHD-Auflösung - setzen. Kompetitive Spiele beschleunigt die RX 5700 mit 143 FPS (Fortnite) respektive mit 139 FPS (PUBG) bei maximalen Grafikeinstellungen. Spiele wie Call of Duty Modern Warfare (68 FPS), Battlefield V (81 FPS) oder Shadow of the Tomb Raider (79 FPS) können Sie sogar in QHD bei voller Grafikpracht genießen.
Ausstattungs-Tipp: PowerColor Radeon RX 5700 Red Dragon 8GB

Ein mittlerweile genauso gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die RX 5700 XT (ab 359 Euro), AMDs derzeit stärkste Navi-GPU. Die Grafikkarte erreicht im Schnitt nämlich zehn Prozent mehr Leistung als die RTX 2060 SUPER bei 20 Euro eingesparten Anschaffungskosten. Mit der RX 5700 XT können Sie die meisten Spiele in QHD dann auch in höchster Detailstufe genießen. Nvidias RTX 2070 SUPER (ab 495 Euro) rechnet im Schnitt nur fünf Prozent schneller, kostet aber einen satten Aufpreis von 136 Euro. Dafür erhalten Sie Raytracing-Support, wobei Sie in QHD dafür auch wieder die Details nach unten schrauben müssen.

Kauf-Tipp: WQHD-Grafikkarte bis 450 Euro

Die PowerColor Radeon RX 5700 XT 8GB ist unsere klare Kaufempfehlung, wenn Sie in QHD spielen wollen. Die zwölf Prozent Mehrleistung im Vergleich zur RX 5700 reichen aus, um in nahezu jedem Spiel die 60 FPS Marke bei höchsten Einstellungen zu knacken. Selbst in den extrem fordernden Spielen Metro Exodus (55 FPS) und Red Dead Redemption 2 (53 FPS) liegt die RX 5700 XT nur knapp darunter.
Ausstattungs-Tipp: SAPPHIRE Nitro+ Radeon RX 5700 XT 8G

Kauf-Tipp: WQHD-Grafikkarte bis 550 Euro

Die KFA2 GeForce RTX 2070 SUPER EX 1-Click OC 8GB ist im Schnitt zwar nur fünf Prozent schneller als die RX 5700 XT, ein werkseitig übertaktetes Modell reicht aber aus, um in allen Spielen die 60 FPS zu erreichen - bei 2560 x 1440 Bildpunkten mit maximalen Details. Zudem bietet die Grafikkarte hardwareseitige Raytracing-Unterstützung, welches sich in FHD auf höchsten Einstellungen spielen lässt. In QHD müssen Sie mit leichten Einschnitten bei der Grafikqualität leben, um über 60 Bilder pro Sekunde zu erreichen bei aktiviertem Raytracing.
Ausstattungs-Tipp: Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER Windforce Gaming OC 3X 8G

Welche Grafikkarte für UHD (3840 x 2160)?

Damit Sie aktuelle Spiele in UHD mit flüssigen Bildraten genießen können, brauchen Sie eine wirklich potente Grafikkarte. Die eben erwähnten RX 5700 XT und RTX 2070 SUPER stellen hier nur die absolute Minimalanforderung dar. Wir empfehlen mindestens den Kauf einer RTX 2080 SUPER (ab 699 Euro). Allerdings dürfen Sie auch hier nicht mit den höchsten Spieldetails rechnen, gerade der „nur“ 8 GB große Videospeicher ist für eine Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten schon sehr knapp bemessen. AMD hat im UHD-Segment aktuell keine Grafikkarte im Aufgebot.

Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 3840 x 2160. Als Referenzwert dient die RTX 2080 Ti von Nvidia, da sie unsere Empfehlung für das UHD -Gaming darstellt.

Kauf-Tipp: UHD-Grafikkarte bis 750 Euro

Die KFA2 GeForce RTX 2080 SUPER EX 1-Click OC 8GB ist in der Lage Online-Shooter wie Battlefield V (68 FPS) oder Call of Duty Modern Warfare (65 FPS) mit über 60 FPS darzustellen. Selbiges gilt für Battle-Royale-Spiele wie Fortnite (64 FPS) oder PUBG (68 FPS). Für AAA-Titel reicht es dagegen nur für mittlere bis hohe Grafikdetails aus. Verringern Sie die Auflösung auf QHD erhalten Sie in den aufgeführten Spielen dreistellige FPS-Raten. Bei 2560 x 1440 Bildpunkten können Sie mit der RTX 2080 SUPER nahezu alle Spiele in ihrer vollen Grafikpracht durch aktiviertes Raytracing mit höchsten Details genießen.
Ausstattungs-Tipp: ASUS ROG Strix Nvidia GeForce RTX 2080S Advanced 8G

Wenn Sie graphisch anspruchsvolle Spiele in dieser Auflösung wirklich genießen wollen, müssen Sie in den sauren Apfel beißen und mindestens 1099 Euro für eine RTX 2080 Ti in die Hand nehmen. Damit erhalten Sie die aktuell leistungsstärkste Consumer-Grafikkarte, die dank ihres 11 GB großen Videospeichers zudem zukunftssicher ist. Über der RTX 2080 Ti rangiert zwar noch die Titan RTX (ab 2849 Euro), deren Preis-Leistungs-Verhältnis in Spielen aber jenseits von Gut und Böse ist. Wenn Sie die Grafikkarte also nicht für professionelle Zwecke einsetzen wollen, raten wir stark vom Kauf ab.

Kauf-Tipp: UHD-Grafikkarte bis 1250 Euro

Für alle Gamer, die kompromisslose Leistung suchen, können wir die ZOTAC GAMING GeForce RTX 2080 Ti AMP 11GB empfehlen. Die Grafikkarte ist zwar enorm teuer, dafür aber auch über 18 Prozent schneller als die aktuell zweitschnellste GPU, die RTX 2080 SUPER. In unseren Spieletests reicht es fast immer für 60 FPS bei maximalen Details. Nur in den wenigsten Spielen müssen Sie sich in UHD-Auflösung mit dem Preset „Hoch“ an Stelle von „Ultra“ begnügen.
Ausstattungs-Tipp: MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio 11GB


Gemessene FPS in FHD

Folgend können Sie alle FPS-Werte finden, die wir in den zehn Spielen Assassin's Creed Odyssey, Borderlands 3, Civilization VI Gathering Storm, F1 2019, Far Cry 5, Forza Horizon 4, Metro Exodus, Red Dead Redemption 2, Shadow of the Tomb Raider und The Division 2 ermittelt haben. Die angegebenen Zahlen stellen dabei den Mitterlwert aus drei Testdurchläufen dar, um Messfehler auszuschließen und Messtoleranzen auszugleichen. Die Messungen erfolgen bei höchsten Spieldetails in den drei Auflösungen Full-HD, QHD und UHD - letztere nur für die High-End-Grafikkarten.

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Grafikkarte

Assassin's Creed Odyssey

Borderlands 3

Civilization VI Gathering Storm

F1 2019

Far Cry 5

Forza Horizon 4

Metro Exodus

Red Dead Redemption 2

Shadow of the Tomb Raider

The Division 2

GeForce GTX 1650

28,6

29,5

34,6

57,6

53,8

67,0

24,9

34,8

47,2

38,2

GeForce GTX 1650 SUPER

39,5

41,5

49,4

77,2

78,2

87,5

35,1

41,0

62,9

52,3

GeForce GTX 1660

48,2

46,8

55,2

88,8

83,7

102,2

38,9

41,0

72,8

63,9

GeForce GTX 1660 SUPER

53,9

51,6

63,5

100,5

95,2

114,5

43,5

45,8

83,4

69,8

GeForce GTX 1660 Ti

53,2

52,5

63,3

100,7

95,8

113,8

44,4

42,8

83,0

69,9

GeForce RTX 2060

60,4

63,0

79,3

117,2

110,5

125,8

53,9

56,3

96,8

85,6

GeForce RTX 2060 SUPER

65,9

71,1

88,8

126,7

123,4

133,9

61,0

59,8

108,8

96,1

GeForce RTX 2070 SUPER

68,2

83,1

104,0

142,8

136,9

160,2

71,4

73,3

128,2

119,7

GeForce RTX 2080 SUPER

76,9

94,8

112,5

159,0

147,1

173,9

86,3

82,9

144,0

135,3

GeForce RTX 2080 Ti

86,2

113,1

135,8

159,0

154,4

183,5

99,5

91,1

155,7

158,2

Radeon RX 570 8GB

37,5

34,7

44,5

73,7

63,8

76,2

33,4

32,0

56,4

48,1

Radeon RX 5500 XT 4GB

33,2

40,2

55,0

85,3

77,7

73,7

36,6

43,7

51,3

56,3

Radeon RX 5500 XT 8GB

45,8

40,3

56,1

89,5

84,1

92,0

37,3

39,4

67,0

59,3

Radeon RX 5600 XT

53,7

59,2

81,0

125,4

112,0

128,7

55,1

47,1

89,6

82,9

Radeon RX 5700

62,6

64,4

91,3

136,5

123,3

137,4

61,1

58,8

104,0

88,0

Radeon RX 5700 XT

70,9

72,6

102,7

150,2

135,5

158,6

67,8

67,1

116,4

101,9

Gemessene FPS in QHD

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Grafikkarte

Assassin's Creed Odyssey

Borderlands 3

Civilization VI Gathering Storm

F1 2019

Far Cry 5

Forza Horizon 4

Metro Exodus

Red Dead Redemption 2

Shadow of the Tomb Raider

The Division 2

GeForce GTX 1650

23,0

16,7

19,5

38,1

35,6

50,3

18,9

n.a.

30,5

24,2

GeForce GTX 1650 SUPER

28,9

23,9

36,5

59,4

46,4

65,2

27,9

n.a.

41,3

30,0

GeForce GTX 1660

37,0

30,0

40,7

68,3

55,6

79,6

29,4

31,9

49,0

41,4

GeForce GTX 1660 SUPER

43,1

34,0

47,6

73,8

63,7

89,7

34,6

35,8

55,9

45,6

GeForce GTX 1660 Ti

41,5

35,1

47,4

76,7

65,7

89,2

34,8

35,5

55,3

45,6

GeForce RTX 2060

49,4

43,3

60,0

91,2

71,4

100,2

42,0

44,1

65,2

56,4

GeForce RTX 2060 SUPER

55,1

49,5

68,5

101,6

89,0

107,9

47,3

48,9

75,3

63,1

GeForce RTX 2070 SUPER

60,2

58,6

81,2

115,6

102,2

129,8

58,2

58,4

89,0

82,5

GeForce RTX 2080 SUPER

65,1

67,0

88,4

117,0

114,6

142,8

64,0

66,4

100,7

93,8

GeForce RTX 2080 Ti

72,6

82,0

106,4

134,1

134,5

158,7

80,0

75,7

119,1

113,7

Radeon RX 570 8GB

27,6

24,2

33,6

57,1

44,8

58,9

25,6

25,5

38,0

32,0

Radeon RX 5500 XT 4GB

25,6

28,6

42,5

65,9

52,8

53,5

30,4

n.a.

36,6

29,5

Radeon RX 5500 XT 8GB

34,4

28,7

42,8

62,8

57,3

71,8

30,2

31,0

44,2

39,2

Radeon RX 5600 XT

40,1

41,8

61,9

97,6

74,4

101,5

43,8

38,1

59,5

54,7

Radeon RX 5700

51,4

46,1

71,9

107,9

88,1

114,3

48,2

47,5

70,8

58,5

Radeon RX 5700 XT

60,0

52,4

81,5

119,3

99,9

129,1

55,1

53,4

78,8

67,8

Gemessene FPS in UHD

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Grafikkarte

Assassin's Creed Odyssey

Borderlands 3

Civilization VI Gathering Storm

F1 2019

Far Cry 5

Forza Horizon 4

Metro Exodus

Red Dead Redemption 2

Shadow of the Tomb Raider

The Division 2

GeForce RTX 2070 SUPER

40,1

31,6

52,5

73,4

54,7

87,7

35,2

37,3

46,7

44,7

GeForce RTX 2080 SUPER

43,8

36,4

57,4

83,9

62,7

98,4

40,5

42,8

54,0

51,6

GeForce RTX 2080 Ti

47,5

45,1

72,0

90,1

76,8

112,6

50,6

51,9

65,7

63,5

Radeon RX 5700 XT

36,7

28,4

53,1

74,0

51,7

82,5

34,5

34,1

39,7

37,9

Synthetische Benchmarks

Neben den Spieletests führen wir noch synthetische Benchmarks durch, um die Rechenleistung einer Grafikkarte zu ermitteln. Auch hier sind die angegeben Scores/ Zeiten der Durchschnitt aus drei Testdurchläufen.

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Grafikkarte

3D Mark Time Spy Extreme

3D Mark Time Spy Extreme Graphics

3D Mark Fire Strike Ultra

3D Mark Fire Strike Ultra Graphics

Unigine Superposition 4K Open GL

GeForce GTX 1650

1704

1519

1856

1712

2439

GeForce GTX 1650 SUPER

2254

2042

2356

2162

3482

GeForce GTX 1660

2679

2457

2970

2776

3938

GeForce GTX 1660 SUPER

3039

2817

3392

3160

4503

GeForce GTX 1660 Ti

3033

2811

3419

3185

4550

GeForce RTX 2060

3704

3503

4496

4267

5532

GeForce RTX 2060 SUPER

4294

4134

5372

5163

6273

GeForce RTX 2070 SUPER

4845

4745

6132

5928

7395

GeForce RTX 2080 SUPER

5362

5341

6905

6692

8416

GeForce RTX 2080 Ti

6538

6762

8437

8258

10317

Radeon RX 570 8GB

tbd

tbd

3104

3053

2638

Radeon RX 5500 XT 4GB

2340

2125

3531

3498

2830

Radeon RX 5500 XT 8GB

2329

2115

3517

3484

2938

Radeon RX 5600 XT

tbd

tbd

5386

5468

4462

Radeon RX 5700

3866

3673

5770

5784

4908

Radeon RX 5700 XT

4332

4176

6609

6652

5590

So testet PC-WELT Grafikkarten

Wir testen alle Grafikkarten unter gleichen Bedingungen, um faire, transparente und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Welche Hardware und Software wir für unsere Tests benutzen, und wie die Gesamtwertung am Ende zustande kommt, erfahren Sie in folgendem Artikel: Wie PC-WELT Grafikkarten testet