Nvidia GeForce RTX 3060 Ti FE: Schnell genug für WQHD-Gaming mit höchsten Settings, energieeffizient und leise.

Nvidia bringt am 2. Dezember 2020 mit der GeForce RTX 3060 Ti die vierte Grafikkarte auf Basis der neuen Ampere-Architektur auf den Markt - und will damit die RTX 2080 Super in Rente schicken. Bereits heute dürfen wir über die Performance der GA104-200-GPU berichten und unsere Messwerte online stellen. In unseren Tests kann die RTX 3060 Ti die RTX 2080 Super durch die Bank schlagen und zum Teil sogar der RTX 2080 Ti das Wasser reichen. Der Kühlkörper der Founders Edition kann auf ganzer Linie überzeugen und arbeitet nahezu lautlos, wobei er die GPU angenehm kühl hält. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 399 Euro könnte die RTX 3060 Ti alle anderen Mittelklasse-Grafikkarten obsolet machen, sofern Nvidia in der Lage ist, genügend Grafikchips und FE-Karten zur Verfügung zu stellen. So sind die RTX 3090, die RTX 3080 und die RTX 3070 auch Wochen nach dem Release nahezu nicht erhältlich und die Preise liegen deutlich über der UVP.


Beschnittene GPU der RTX 3070

Wie auch bei der RTX 3070 kommt bei der RTX 3060 Ti der GA104-Grafikchip mit einer Größe von 392,5 mm 2 auf Basis der Ampere-Architektur zum Einsatz. Das ist ein gutes Stück kleiner als der TU104 der RTX 2080 Super mit 545 mm 2 und der TU106 der RTX 2060 Super mit 445 mm 2 . Nichtsdestotrotz hat die Anzahl der Transistoren auf 17,4 Milliarden zugenommen, die RTX 2080 Super kommt nur auf 13,6 Milliarden und die RTX 2060 Super auf 10,8 Milliarden. Vergleichen wir die RTX 3060 Ti mit der RTX 2060 Super dann hat die Chip-Größe um gut 13 Prozent abgenommen bei gleichzeitig 61 Prozent höherer Transistorenanzahl, das ist beachtlich. Um diesen Schritt zu ermöglichen, setzt Nvidia auf das in Zusammenarbeit mit Samsung entwickelte 8N-Fertigungsverfahren. 

Grafikkarten-Vergleich 2020: Die besten Gamer-GPUs im Test - mit Rangliste

Der GA104-200 ist im Vergleich zum Grafikchip der RTX 3070 um acht Streaming-Multiprozessoren (SM) beschnitten. Daraus resultieren 4864 Cudakerne, was mehr als einer Verdopplung im Vergleich zu den 2176 Shader-Einheiten der RTX 2060 Super entspricht. Dazu gesellen sich 80 Render output units (ROPs), 152 Textureinheiten, 38 Raytracing- und 152 Tensor-Cores. Wenn Sie mehr Informationen darüber wollen, wie ein Graphics Processing Cluster (GPC) auf Basis der Ampere-Architektur aufgebaut ist und welche Änderungen Nvidia im Vergleich zu Turing vorgenommen hat, können wir Ihnen diesen Abschnitt im Testbericht der RTX 3080 empfehlen. 

Nvidia hat den Aufbau eines Streaming Multiprozessor von Turing hin zu Ampere grundlegend verändert und optimiert.

© Nvidia

Bei der Speicherausstattung setzt Nvidia auf eine identische Bestückung zur RTX 3070. Das bedeutet 8 GB GDDR6 Videospeicher mit einer Geschwindigkeit von 14 Gbps. Der Speicher ist an ein 256-bit breites Interface angebunden, woraus ein maximaler Datendurchsatz von 448 GB/s resultiert. Der Basistakt der RTX 3060 Ti liegt bei 1410 MHz, den Boost-Takt gibt Nvidia mit 1665 MHz an, wobei dieser bei unseren Spieletests deutlich höher lag, aber später mehr dazu. Die Total Graphics Power (TGP) der RTX 3060 Ti liegt bei 200 Watt und damit 20 Watt niedriger als bei der RTX 3070. Im Vergleich zur RTX 2060 Super mit 175 Watt ist die Ampere-Generation jedoch etwas leistungshungriger geworden. Die Leistungsaufnahme erfolgt über einen 12-Pin-Anschluss. Einen entsprechenden Adapter von 1x 8-Pin auf 1x 12-Pin legt Nvidia bei. In der folgenden Tabelle können Sie alle technischen Daten der RTX 3060 Ti im Vergleich zu den anderen Ampere-Grafikkarten und den Turing-Vorgängern finden:

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Grafikkarte

GeForce RTX 3070

GeForce RTX 3060 Ti

GeForce RTX 2080 SUPER

GeForce RTX 2070 SUPER

GeForce RTX 2060 Super

AMD Radeon RX 6800

AMD Radeon RX 5700 XT

Codename

GA104

GA104

TU104

TU104

TU106

Navi 21

Navi 10 XT

Architektur

Ampere

Ampere

Turing

Turing

Turing

RDNA 2

RDNA

GPCs

6

6

6

5 oder 6

3

-

-

TPCs

23

19

24

20

17

-

-

SMs

46

38

48

40

34

-

-

ALUs

5888

4864

3072

2560

2176

3840

2560

Tensor Cores

184 (3rd Gen)

152 (3rd Gen)

384 (2nd Gen)

320 (2nd Gen)

272 (2nd Gen)

n.a.

n.a.

RT Cores/ Ray Accelerators

46 (2nd Gen)

38 (2nd Gen)

48 (1st Gen)

40 (1st Gen)

34 (1st Gen)

60

n.a.

GPU-Basistakt

1500

1410

1650

1605

1470

1815

1605

GPU Boost-Clock (MHz)

1725

1665

1815

1770

1650

2250

1905

Videospeicher

8 GB GDDR6

8 GB GDDR6

8 GB GDDR6

8 GB GDDR6

8 GB GDDR6

8 GB GDDR6

8 GB GDDR6

Speicher-Interface

256-bit

256-bit

256-bit

256-bit

256-bit

256-bit

256-bit

Speichertakt

14 Gbps

14 Gbps

15,5 Gbps

14 Gbps

14 Gbps

16 Gbps

14 Gbps

Speicherbandbreite

448 GB/s

448 GB/s

496 GB/s

448 GB/s

448 GB/s

512 GB/s

448 GB/s

ROPs

96

80

64

64

64

96

64

PCIe-Anschlüsse

1x 12-Pin

1x 12-Pin

1x 8-Pin, 1x 6-Pin

1x 8-Pin, 1x 6-Pin

1x 8-Pin

2x 8-Pin

1x 8-Pin, 1x 6-Pin

TGP

220 W

200 W

250 W

225 W

175 W

250 W

225 W

Transistor-Anzahl

17,4 Mrd

17,4 Mrd

13,6 Mrd.

13,6 Mrd

10,6 Mrd

28,6 Mrd

10,3 Mrd

Die-Größe

392,5 mm2

392,5 mm2

545 mm2

545mm2

445 mm2

505 mm2

251 mm2

Fertigungsprozess

8nm Samsung

8nm Samsung

12nm FFN

12nm FFN

12nm FFN

7nm TSMC

7nm TSMC

UVP des Herstellers

499 €

399 €

739 €

639 €

419 €

579 €

419 €


Synthetische Benchmarks: 3D Mark und Superposition

Für einen reinen Zahlenvergleich der rohen Rechenleistung jagen wir die RTX 3060 Ti zunächst durch diverse synthetische Benchmarks, um grob einordnen zu können, was uns erwartet. Den Anfang macht der DirectX 12 Test 3D Mark Time Spy Extreme. Hier liegt die RTX 3060 Ti um zehn Prozent vor der RTX 2080 Super und knapp 13 Prozent hinter der RTX 3070. Wechseln wir die Programmierschnittstelle zu DirectX 11 mit Fire Strike Extreme ändert sich am Vorsprung zur RTX 2080 Super nichts, der Rückstand auf die RTX 3070 wächst jedoch auf 17 Prozent an. Beim OpenGL-Test – dem Vorgänger von Vulkan – ändert sich das Bild bereits und die RTX 2080 Super muss sich der RTX 3060 Ti nur noch mit vier Prozent Rückstand geschlagen geben. Im letzten Test, 3D Mark Port Royale für Raytracing, hat die RTX 2080 Super dann tatsächlich die Nase vorne, wobei die RTX 3060 Ti ganz knapp dahinter liegt.

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

3D Mark Time Spy Extreme Score

3D Mark Time Spy Extreme Graphics Score

3D Mark Fire Strike Ultra Score

3D Mark Fire Strike Ultra Graphics Score

Unigine Superposition 4K Open GL

3D Mark Port Royale

GeForce RTX 2060 SUPER

4294

4134

5372

5163

6273

5123

GeForce RTX 2070 SUPER

4845

4745

6132

5928

7395

6070

GeForce RTX 2080 SUPER

5362

5341

6905

6692

8416

7104

GeForce RTX 2080 Ti

6538

6762

8437

8258

10317

9088

GeForce RTX 3060 Ti

5768

5875

7490

7350

8726

7022

GeForce RTX 3070

6506

6796

8697

8621

9959

8195

GeForce RTX 3080

8220

9092

11116

11066

12841

11598

GeForce RTX 3090

8968

10213

12571

12611

14542

13061

Radeon RX 5700 XT

4332

4176

6609

6652

5590

-

Radeon RX 6800

6727

7072

10323

10510

7878

7529

Radeon RX 6800 XT

7757

8459

12208

12560

8826

8975


Ideale Grafikkarte für 1440p-Gamer

Die Zielgruppe der Nvidia GeForce RTX 3060 Ti ist klar definiert: WQHD-Gamer, die auch bei aktiviertem Raytracing mit den höchsten Einstellungen zocken können. Der Hersteller selbst spricht von einem Leistungssprung von 40 Prozent im Vergleich zur RTX 2060 Super, sogar die RTX 2080 Super soll geschlagen werden. Beide Aussagen bestätigen sich bei unseren Spieletests in 1440p. Nur in zwei von 18 getesteten Spielszenarien muss sich die RTX 3060 Ti der RTX 2080 Super geschlagen geben, beide Male bei aktiviertem Raytracing. Außerdem lagen nur in einem getesteten Spiel die avg FPS bei höchsten Grafikeinstellungen und aktiviertem Raytracing unterhalb der 60 Bilder pro Sekunde: Metro Exodus.

Im Schnitt ist die RTX 3060 Ti in der Lage die RTX 2080 Super mit sieben Prozent zu schlagen, wobei der Vorsprung in den Spielen ohne Raytracing ein gutes Stück größer ausfällt. Hier zeigt sich erneut, was sich bereits im 3D Mark Port Royale angedeutet hat. Der Vorsprung auf die RTX 2060 Super liegt über alle 18 getesteten Spiele gemittelt bei guten 38 Prozent und damit knapp unterhalb den 40 Prozent, welche Nvidia angegeben hat. Unsere ehemalige Empfehlung für WQHD-Gamer, die AMD Radeon RX 5700 XT, lässt die RTX 3060 Ti mit knapp 23 Prozent hinter sich. Es bleibt abzuwarten, was AMD der RTX 3060 Ti – voraussichtlich im Januar – entgegenstellt. Wenn Sie sich für die ausführlichen Messergebnisse interessieren beziehungsweise wissen wollen, wie die RTX 3060 Ti in einem konkreten Spiel abschneidet, dann können sie alle Werte am  Ende des Artikels  finden.


Starke Show in Full-HD

Auch Full-HD-Gamer, die hohe FPS-Raten anstreben, kommen mit der RTX 3060 Ti voll auf ihre Kosten. Im Gegensatz zu den größeren Ampere-Grafikkarten wird die RTX 3060 Ti nur sehr selten vom CPU-Limit ausgebremst. Dementsprechend fällt der Rückstand auf die RTX 3070 – die in Full-HD nicht ihr volles Potential entfalten kann – mit guten fünf Prozent deutlich geringer aus. Im gleichen Zug schrumpft jedoch auch etwas der Vorsprung auf den direkten Vorgänger, die RTX 2060 Super, auf knapp 35 Prozent. Am Abstand zur RTX 2080 Super ändert sich hingegen nichts, er bleibt auch beim Full-HD-Gaming bei sieben Prozent. AMDs Radeon RX 5700 XT wiederum ist mit 22 Prozent Rückstand ein gutes Stück abgeschlagen. Die Messergebnisse zu den Einzeltests können Sie am Ende des Artikels finden.


Nur eingeschränkt UHD-tauglich

Wer auch in UHD zocken möchte, muss sich entweder mit reduzierten Grafikeinstellungen zufriedengeben oder sollte zu einer leistungsfähigeren Grafikkarte greifen. Nvidia selbst richtet die RTX 3060 Ti an WQHD-Gamer, warum das der Fall ist, zeigt sich bei unseren 2160p-Tests, die wir der Vollständigkeitshalber durchgeführt haben. In vielen von uns getesteten Spielen liegen die avg FPS der RTX 3060 Ti in UHD nur zwischen 40 und 50 FPS. Hier reicht die Rechenleistung für die höchsten Einstellungen schlichtweg nicht mehr aus und auch der Videospeicher ist zu knapp bemessen. Wenn Sie die Einstellungen je nach Spiel auf mittel bis hoch reduzieren, dann ist die RTX 3060 Ti sogar noch eingeschränkt UHD-tauglich. Der Vorsprung auf die RTX 2080 Super liegt auch hier nach wie vor bei sieben Prozent. Die RTX 2060 Super haben wir in UHD gar nicht mehr getestet. Auch hier gibt es alle Ergebnisse der Einzeltests am Ende des Artikels zu finden.


Anwendungstests – hier entfaltet sich das volle Potential von Ampere

Neben den Spieletests führen wir auch immer Anwendungstests durch, um die Rechenleistung einer neuen Grafikkarte zu bestimmen. Den Anfang macht der Octane Renderer, welcher die RT-Cores der RTX-Grafikkarten beim 3D-Rendering in Anspruch nehmen kann. Dadurch eignet sich das Programm ideal, um Szenen mit Global Illumination, Schattenwurf oder God-Rays zu simulieren. Wir testen dabei drei unterschiedliche Szenen einmal mit aktivierten Raytracing-Cores und einmal ohne. Das Programm gibt die Rechenleistung in Msamples/sec an, wobei ein größerer Wert besser ist:

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Octane Renderer [Msamples/sec]

RTX 3090

RTX 3080

RTX 3070

RTX 3060 Ti

RTX 2080 Ti

RTX 2080 SUPER

ohne RT-Core

22,3

18,9

13,4

11,7

14,1

10,4

mit RT-Cores

62,6

51,5

36,7

34,2

33,2

25,2

Hierbei zeigt sich ein interessantes Bild: Bei aktivierten Raytracing-Cores ist die RTX 3060 Ti sogar in der Lage die RTX 2080 Ti zu schlagen, wobei sie im gleichen Zug bei deaktivierten Raytracing-Cores ein gutes hinter dieser liegt. Das deckt sich nicht so ganz mit den Messergebnissen, die wir im Benchmark Port Royale und in den Spieltests mit aktiviertem Raytracing erhalten haben. Die RTX 2080 Super wiederum kann die RTX 3060 Ti mit 12 respektive satten 36 Prozent schlagen. Der Rückstand auf die RTX 3070 liegt bei sieben und 14 Prozent.

CPU-Benchmark 2020: Prozessoren im Vergleich-Test - mit Rangliste

Weiter geht es mit dem Rendertest Blender. Hier gibt es einen integrierten Benchmark mit fünf unterschiedlichen Szenen. Sie können diesen Test also ganz einfach auf Ihrem eigenen PC nachstellen. Als Programmversion kam 2.90 bei uns zum Einsatz. Die benötigte Renderzeit gibt das Programm in Sekunden ab, wobei eine kürzere Zeit besser ist. In drei der fünf Einzeltests liegt die RTX 3060 Ti sogar vor der RTX 2080 Ti und kann diese auch beim Gesamtergebnis um sechs Prozent schlagen. Noch einmal deutlich größer fällt der Vorsprung auf die RTX 2080 Super mit 24 Prozent aus. Die RTX 3070 wiederum kann sich um gute zehn Prozent von der RTX 3060 Ti absetzen.

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Blender [Sekunden]

RTX 3090

RTX 3080

RTX 3070

RTX 3060 Ti

RTX 2080 Ti

RTX 2080 SUPER

BMW27

9

11

15

17

19

25

Classroom

40

47

54

60

82

91

Fishy_Cat

17

21

39

36

31

40

Koro

38

46

65

78

61

84

Pavillion_Barcelona

46

54

72

82

98

119

Gesamt

150

179

245

273

291

359

Der letzte Kreativtest erfolgt mit Maya von Autodesk, das vor allem für Filme und Computerspiele verwendet wird. Für den Test haben wir zusätzlich das Arnold-Plug-in verwendet. Auch hier kann sich die RTX 3060 Ti gegenüber der RTX 2080 Ti mit einem Vorsprung von drei Prozent knapp durchsetzen. Der Vorsprung auf die RTX 2080 Super beträgt 30 Prozent und der Rückstand auf die RTX 3070 liegt bei sechs Prozent.

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RTX 3090

RTX 3080

RTX 3070

RTX 3060 Ti

RTX 2080 Ti

RTX 2080 SUPER

Maya Arnold [sec]

42

50

66

70

73

92


Gute Energieeffizienz

Wie bei allen anderen Ampere-Grafikkarten liegt die TGP der RTX 3060 Ti mit 200 Watt ein gutes Stück höher als beim direkten Vorgänger, der RTX 2060 Super mit 175 Watt. Nichtsdestotrotz hat sich die Energieeffizienz beziehungsweise das Watt-pro-FPS-Verhältnis verbessert, da die neue Architektur einen großen Leistungssprung mit sich gebracht hat. Im Vergleich zur RTX 2080 Super gibt Nvidia die thermische Verlustleistung mit 50 Watt weniger an bei etwas höherer Performance. Bei unseren Spieletests in WQHD genehmigt sich die RTX 3060 Ti im Schnitt zwischen 190 und 195 Watt. Die RTX 2060 Super liegt mit 165 bis 170 Watt ein gutes Stück darunter. Die RTX 2080 Super wiederum ist mit 240 bis 250 Watt ein gutes Stück durstiger.

Die RTX 3060 Ti arbeitet sehr energieeffizient, kommt aber nicht ganz an das Niveau der RTX 3070 oder der RX 6800 hin.

Prozentual gesehen, weißt die RTX 3060 Ti eine um 18 Prozent bessere Energieeffizienz als die RTX 2060 Super auf. Das Watt-pro-FPS-Verhältnis fällt im Vergleich zur RTX 2080 Super mit einer Verbesserung um 29 Prozent noch einmal ein gutes Stück besser aus. An das Niveau der RTX 3070 kommt die RTX 3060 Ti aber nicht ganz hin: Hier stehen zehn Prozent weniger Rechenleistung einer acht Prozent niedrigeren Leistungsaufnahme gegenüber. An der Spitze wiederum thront AMDs Radeon RX 6800 mit der derzeit besten Energieeffizienz.


Beim Gaming quasi unhörbar

Beim Kühlkörper der RTX 3060 Ti setzt Nvidia auf den gleichen, der auch auf der RTX 3070 verbaut ist und der sich bei uns im Test bereits bewährt hat. Der einzige Unterschied ist der silberne Farbton des Kühlkörpers, der etwas heller ausfällt. Bei montiertem Kühler kommt die RTX 3060 Ti damit auf eine Länge von 242 Millimeter und eine Breite von 112 Millimeter. Die beiden 90 Millimeter großen Axiallüfter sitzen wie bei einem herkömmlichen Design auf der Unterseite und sind als Pull-Lüfter konfiguriert. Beim hinteren Lüfter handelt es sich jedoch um einen Flow-Through-Fan. Das bedeutet, dass das Printed Circuit Board (PCB) der RTX 3060 Ti kürzer ausfällt als der Kühlkörper. Dementsprechend sitzen die hinteren Kühllammellen frei und sorgen somit für eine größtmögliche Fläche, über welche die Hitze an die Luft abgegeben werden kann. Wie auch die RTX 3070 verfügt die RTX 3060 Ti FE über keinerlei beleuchtete Elemente, es wurde also voll und ganz auf Zweckmäßigkeit geachtet. 

Den Kühlkörper der RTX 3060 Ti FE kennen wir bereits von der RTX 3070 FE, auch wenn der silbere Rahmen etwas heller ausfällt.

© Nvidia

Zunächst einmal testen wir die RTX 3060 Ti auf dem offenen Benchtable. Wie auch die anderen Ampere-Modelle verfügt die RTX 3060 Ti über einen 0-dB-Modus, das bedeutet, bei geringer Auslastung der Grafikkarte stehen die Lüfter still. Doch auch beim Gaming, wenn sich die Lüfter zu drehen beginnen, bleibt die RTX 3060 Ti quasi unhörbar. Die Temperatur klettert dabei auf maximal 74 Grad Celsius und die Lüfter drehen sich mit bis zu 1630 Umdrehungen pro Minute und damit 200 rpm langsamer als bei der RTX 3070. Selbst im Worst-Case-Szenario - Vollauslastung mittels FurMark über ein Stunde - bleibt die Maximaltemperatur bei 74 Grad Celsius und die Lüfter drehen sich mit bis zu 1700 rpm. Anschließend führen wir noch Tests in einem geschlossenen Gehäuse, dem be quiet! Pure Base 500DX durch. Als CPU-Kühler kommt hierfür ein be quiet! Dark Rock Pro 4 zum Einsatz, der Core i9-9900K ist bei diesem Test nicht übertaktet. 

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Grafikkarte

CPU-Temp

CPU-Clock

CPU-Power

Fan-RPM

GPU-Temp

GPU-Clock

GPU-Power

Fan-RPM

RAM-1-Temp

RAM-2-Temp

VRM-Temp

M.2-SSD-Temp

RTX 2080 Ti

81°C

4699,5 MHZ

131,7 W

1175 RPM

80°C

1452,3 MHz

258,7 W

2255 rpm

46,5°C

47°C

60°C

60°C

RTX 3060 Ti

79°C

4699,5 MHz

133,0 W

1150 RPM

74°C

1611,7 MHz

193,6 W

1700 rpm

41°C

43°C

53°C

54°C

RTX 3070

81°C

4699,5 MHZ

130,9 W

1180 RPM

75°C

1619,7 MHz

218,3 W

2045 rpm

46°C

47°C

54°C

58°C

RTX 3080

89°C

4699,5 MHz

131,5 W

1275 RPM

73°C

1532,4 MHz

319,3 W

2745 rpm

43,5°C

45°C

60°C

58°C

RTX 3090

86°C

4699,5 MHz

131,1 W

1240 RPM

68°C

1499,0 MHz

349,1 W

1710 rpm

44°C

44,5°C

56°C

59°C

RX 6800

78°C

4699,5 MHz

131,2 W

1160 RPM

73°C

1921,8 MHz

244,0 W

1710 rpm

44°C

43°C

53°C

57°C

RX 6800 XT

80°C

4699,6 MHz

132,2 W

1150 RPM

76°C

1811,0 MHz

298,3 W

2030 rpm

44°C

44°C

54°C

55°C

Im geschlossenen Gehäuse bestätigt sich noch einmal der sehr positive Eindruck, den wir vom Kühlkörper bekommen haben. Um ein Worst-Case-Szenario zu simulieren, lasten wir die Grafikkarte mit FurMark und die CPU mit Prime95 über eine Stunde zu 100 Prozent aus. Tatsächlich ändert sich im geschlossenen Gehäuse an den Messwerten im Vergleich zum offenen Benchtable nichts. Die Temperatur der RTX 3060 Ti steigt auf maximal 74 Grad Celsius an und die Lüfter drehen mit bis zu 1700 rpm. Damit bleibt die RTX 3060 Ti aus dem geschlossenen Gehäuse unhörbar und liegt auf einem sehr guten Level mit der RTX 3090 FE und der RX 6800.

Neue Software-Funktionen

Neben den Ampere-Grafikkarten hat Nvidia auch neue Software-Funktionen eingeführt, um Ihr Spielerlebnis zu verbessern, dazu zählt Nvidia Reflex. Ein wichtiger Faktor für ein flüssiges Spielerlebnis ist nicht nur die erreichte FPS-Zahl, sondern auch die System-Latenz. Dieser Wert gibt an, wie viel Zeit vom Mausklick oder einer Tastatureingabe vergeht, bis eine Aktion auf dem Monitor zu sehen ist. Wenn die CPU mehr Bilder bereitstellt als die Grafikkarte berechnen kann, entsteht im Normalfall eine sogenannte Render Queue. Bevor also die GPU das aktuelle Bild anzeigen kann, muss sie zuerst die aufgestauten Bilder abarbeiten, wodurch eine längere Latenz entsteht. 

Genau an diesem Punkt setzt  Nvidia Reflex  ein und optimiert die Kommunikation zwischen Prozessor und GPU. Die Grafikkarte erhält nur dann ein neues Bild von der CPU, wenn die Berechnung des vorhergehenden Bilds nahezu abgeschlossen ist. Bisher hatte Nvidia mit dem Ultra Low Latency Mode eine Funktion im Treiber, welche eine ähnliche Funktionsweise hatte. Nvidia Reflex wiederum ist fest in Spielen, wie zum Beispiel Fortnite, Call of Duty Cold War oder Valorant integriert.

Mit Nvidia Reflex lässt sich die Systemlatenz deutlich verringern, wenn sich der PC im GPU-Limit befindet.

Wir haben uns die Umsetzung in Fortnite mal angesehen. Zur Aktivierung benötigen Sie den neuesten Treiber von Nvidia. In den erweiterten Grafikeinstellungen können Sie dann die Funktion Nvidia Reflex Low Latency aktivieren. Wir haben in der Auflösung 3840 x 2160 Bildpunkte bei 144 FPS getestet, die Grafikeinstellungen waren alle auf der höchsten Stufe. Als Hardware kamen eine RTX 3080, ein Intel Core i9-9900K und 16 GB Arbeitsspeicher mit 3600 MHz bei CL16 zum Einsatz.

In unserem konkreten Anwendungsfall sank die Systemlatenz durch die Aktivierung von Nvidia Reflex von 15,11 auf 10,98 Millisekunden – das entspricht einer Optimierung von 27 Prozent. Wie viel Auswirkungen Nvidia Reflex hat, hängt sehr stark von Ihrer Hardware und Ihren Spieleinstellungen ab. Je mehr die GPU ausgelastet ist und den Berechnungen des Prozessors nicht mehr hinterher kommt, desto mehr profitieren Sie auch von Nvidia Reflex.  

Nvidia Broadcast  richtet sich vor allem an Streamer, die sich kein professionelles Setup leisten können. Die Software kann dank der Tensor-Cores Störgeräusche entfernen oder den Hintergrund analysieren und verschwimmen lassen, sodass ein ähnlicher Effekt wie bei einem Green-Screen entsteht. Die Software ist laut Nvidia auf allen RTX GPUs lauffähig.

Automatic GPU Tuning ist Nvidias Antwort auf AMDs Rage Mode und lässt sich im GeForce Experience Beta Overlay finden. Diese Funktion hebt die Spannungs- und Taktratenkurve der verbauten Nvidia Grafikkarte an. Der höhere Takt resultiert dann in einer etwas höheren Performance, was jedoch zu Kosten der Leistungsaufnahme geht.


Preisliche Einordnung der RTX 3060 Ti

Auch wenn wir heute bereits über die RTX 3060 Ti berichten dürfen, geht die RTX 3060 Ti erst am 2. Dezember in den Handel. Eine konkrete Uhrzeit nennt Nvidia nicht, wir rechnen jedoch mit 15:00 Uhr deutscher Zeit. Den Preis für die Founders Edition gibt Nvidia mit 399 Euro an, die Custom-Modelle dürften wie gewohnt etwas teurer ausfallen. Im Preisbereich um 400 Euro liegen aktuell die RX 5700 XT (ab 387 Euro), die um 23 Prozent in WQHD zurückliegt, und die RTX 2060 Super (ab 389 Euro), welche 38 Prozent weniger Leistung bietet. Die RTX 2080 Super (ab 711 Euro) ist nicht nur sieben Prozent langsamer, sondern kostet auch noch satte 78 Prozent mehr. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also auf dem Papier enorm gut und das zeigt sich auch bei unserem Euro-pro-FPS-Verhältnis:

Bei unserem Euro-pro-FPS-Vergleich schneidet die RTX 3060 Ti hervorragend ab - es bleibt zu hoffen, dass die Händler die Grafikkarte auch wirklich zur UVP anbieten.

Auf dem Papier ist die RTX 3060 Ti auch die deutlich interessantere Wahl im Vergleich zur RTX 3070. Der Preis fällt um 20 Prozent niedriger aus bei im Schnitt nur zehn Prozent weniger Performance. Das große Problem an dieser Stelle sind die Verfügbarkeit und die Preise der restlichen Ampere-Grafikkarten bei den Händlern über die letzten Wochen. So soll die RTX 3070 eigentlich 499 Euro kosten, aktuell (Stand 30.11) sind jedoch nur acht Modelle bei den Händlern überhaupt gelistet und der günstigste Preis liegt bei 689 Euro und damit 38 Prozent über der UVP. Bei der RTX 3080 ist es sogar noch schlimmer: Nur sechs Modelle sind gelistet und der Aufpreis gegenüber der UVP beträgt satte 300 Euro (43 Prozent). Da Nvidia selbst bestätigt hat, dass sie mit einer Knappheit der Grafikchips bis nach dem Weihnachtsgeschäft rechnen, gehen wir stark davon aus, dass der RTX 3060 Ti ein ähnliches Schicksal blühen wird, auch wenn wir es natürlich nicht hoffen. 

Günstigen Gaming-PC zusammenstellen: Die besten Hardware-Konfigurationen

Im Test offenbart die RTX 3060 Ti letztendlich nämlich keine Schwachstellen: sie liefert genügend Leistung fürs WQHD-Gaming mit höchsten Grafik-Settings und aktiviertem Raytracing, arbeitet energieeffizient und ist beim Zocken quasi unhörbar. Zudem bietet sie auf dem Papier ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und deklassiert alle anderen Grafikkarten in der Mittelklasse im selben Preisbereich. Es bleibt also abzuwarten, was geschieht, wenn die RTX 3060 Ti am 2. Dezember erhältlich sein wird: Wie viele Chips kann Nvidia bereitstellen und wo werden sich die Preise der Händler einpendeln?


Unsere FPS-Werte auf einen Blick

Die Nvidia GeForce RTX 3060 Ti musste sich einem umfangreichen Test-Parcours mit 60 Spieletests in den drei Auflösungen Full-HD, QHD und UHD stellen. Im Folgenden können Sie unsere exakt ermittelten FPS-Werte finden:

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Full-HD (ohne Raytracing/DLSS)

Assassin's Creed Odyssey avg

Borderlands 3 avg

Civilization VI Gathering Storm avg

F1 2019 avg

Far Cry 5 avg

Forza Horizon 4 avg

Metro Exodus avg

Red Dead Redemption 2 avg

Shadow of the Tomb Raider avg

The Division 2 avg

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

66

71

54

127

123

134

61

60

109

88

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

68

83

63

143

137

160

71

73

128

109

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

77

95

68

159

147

174

86

83

144

124

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

86

113

82

159

154

184

100

91

156

144

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

83

98

161

191

149

178

87

85

148

126

Nvidia GeForce RTX 3070

82

110

82

162

153

184

97

93

157

140

Nvidia GeForce RTX 3080

95

134

94

192

157

189

125

118

170

170

Nvidia Geforce RTX 3090

102

136

100

191

155

188

130

126

173

173

AMD Radeon RX 5700

63

64

55

137

123

137

61

59

104

80

AMD Radeon RX 5700 XT

71

73

62

150

136

159

68

67

116

93

AMD Radeon RX 6800

85

132

167

164

150

206

103

104

165

157

AMD Radeon RX 6800 XT

86

149

165

167

154

219

120

119

178

179

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Full-HD (mit Raytracing/DLSS)

Battlefield V avg

CoD Modern Warfare avg

Control avg

Death Stranding avg

Metro Exodus avg

Shadow of the Tomb Raider avg

Wolfenstein Youngblood avg

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

102

96

75

145

57

112

145

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

113

109

85

150

66

129

154

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

121

126

90

161

73

143

172

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

140

142

108

179

81

157

203

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

129

142

106

160

76

143

194

Nvidia Geforce RTX 3070

138

152

114

166

76

154

214

Nvidia GeForce RTX 3080

166

183

128

186

100

166

229

Nvidia Geforce RTX 3090

173

198

132

187

110

172

235

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

QHD (ohne Raytracing/DLSS)

Assassin's Creed Odyssey avg

Borderlands 3 avg

Civilization VI Gathering Storm avg

F1 2019 avg

Far Cry 5 avg

Forza Horizon 4 avg

Metro Exodus avg

Red Dead Redemption 2 avg

Shadow of the Tomb Raider avg

The Division 2 avg

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

55

50

53

102

89

108

47

49

75

56

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

60

59

63

110

102

130

58

58

89

73

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

65

67

69

117

115

143

64

66

101

83

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

70

70

139

156

118

154

69

70

104

86

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

73

82

83

134

135

159

80

76

119

101

Nvidia Geforce RTX 3070

75

83

82

140

130

162

78

76

115

98

Nvidia GeForce RTX 3080

89

109

95

156

153

169

104

98

146

122

Nvidia Geforce RTX 3090

91

119

105

181

153

179

112

105

154

129

AMD Radeon RX 5700

51

46

56

108

88

114

48

48

71

52

AMD Radeon RX 5700 XT

60

52

63

119

100

129

55

53

79

60

AMD Radeon RX 6800

86

97

161

157

140

178

85

85

128

106

AMD Radeon RX 6800 XT

87

114

165

161

146

200

99

97

147

125

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Grafikkarte (QHD mit Raytracing/DLSS)

Battlefield V avg

CoD Modern Warfare avg

Control avg

Death Stranding avg

Metro Exodus avg

Shadow of the Tomb Raider avg

Wolfenstein Youngblood avg

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

78

67

53

116

42

75

111

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

87

74

61

127

50

98

119

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

97

89

68

139

58

111

134

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

109

110

82

163

72

130

148

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

98

102

77

140

57

110

138

Nvidia Geforce RTX 3070

107

112

85

150

65

121

154

Nvidia GeForce RTX 3080

138

141

109

175

87

150

191

Nvidia Geforce RTX 3090

149

155

121

178

96

161

212

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

UHD (ohne Raytracing/DLSS)

Assassin's Creed Odyssey avg

Borderlands 3 avg

Civilization VI Gathering Storm avg

F1 2019 avg

Far Cry 5 avg

Forza Horizon 4 avg

Metro Exodus avg

Red Dead Redemption 2 avg

Shadow of the Tomb Raider avg

The Division 2 avg

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

40

32

57

73

55

88

35

37

47

39

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

44

36

62

84

63

98

41

43

54

45

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

47

39

107

101

65

108

44

46

56

46

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

48

45

74

90

77

113

51

52

66

55

Nvidia Geforce RTX 3070

50

46

77

100

73

119

50

50

62

53

Nvidia GeForce RTX 3080

59

64

80

126

98

140

69

67

85

67

Nvidia Geforce RTX 3090

70

71

82

137

107

154

75

72

94

72

AMD Radeon RX 5700 XT

37

28

58

74

52

83

35

34

40

33

AMD Radeon RX 6800

60

54

123

131

87

127

54

55

70

56

AMD Radeon RX 6800 XT

66

63

138

141

99

146

63

62

80

66

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

UHD (mit Raytracing/DLSS)

Battlefield V avg

CoD Modern Warfare avg

Control avg

Death Stranding avg

Deliver us the Moon avg

Metro Exodus avg

Minecraft avg

Shadow of the Tomb Raider avg

Wolfenstein Younblood avg

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

59

42

34

80

50

33

51

62

64

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

66

50

38

89

57

39

57

71

72

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

81

63

47

107

69

49

71

86

96

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

65

55

43

90

64

39

60

69

91

Nvidia Geforce RTX 3070

73

63

48

100

70

45

66

77

91

Nvidia GeForce RTX 3080

95

83

66

136

90

62

105

102

122

Nvidia Geforce RTX 3090

109

94

74

139

97

69

118

116

134