Die Gigabyte RX 6600 XT Gaming OC Pro weiß im Test mit ihrer Rasterisierungs-Performance und der Energieeffizienz zu überzeugen, hat jedoch bei aktivem Raytracing und Kreativanwendungen das Nachsehen.

AMD veröffentlicht am 11. August mit der Radeon RX 6600 XT (hier günstig im PC-WELT-Preisvergleich kaufen)  den bisher kleinsten Ableger auf Basis der RDNA-2-Architektur, um das Portfolio nach unten hin abzurunden. So richten sich die  RX 6900 XT (zum Testbericht)  und die  RX 6800 XT (zum Testbericht)   in erster Linie an 2160p-Gamer, währenddessen die  RX 6800 (zum Testbericht)  und die  RX 6700 XT (zum Testbericht)  die 1440p-Auflösung bedienen sollen. Die RX 6600 XT adressiert dagegen Full-HD-Gamer und konkurriert mit Nvidias RTX 3060 (zum Testbericht) . Bei der Rasterisierung hat die GPU von AMD ein gutes Stück die Nase vorne, muss sich dann jedoch bei aktiviertem Raytracing geschlagen geben und zeigt sich bei den Anwendungstests überraschend schwach.


1080p-Gaming: RX 6600 XT vs RTX 3060

AMD richtet die RX 6600 XT in erster Linie an Full-HD-Gamer und will mit Nvidias RTX 3060 (zum Testbericht) konkurrieren. Gemäß der Präsentationsfolien von AMD soll die Navi-23-GPU sogar 15 Prozent schneller rechnen als ihr direkter Konkurrent. Das betrifft jedoch nur die Rasterisierungs-Performance, zu Raytracing hat AMD wie gewohnt mehr oder weniger geschwiegen. Bei unseren Gaming-Benchmarks zeigt sich dann ein gemischtes Bild: bei der Rasterisierung liegt AMD wie angekündigt mit der RX 6600 XT ein gutes Stück vor der RTX 3060, bei aktiviertem Raytracing gibt es dann allerdings ein paar Probleme. Aber langsam, bei der herkömmlichen Bilddarstellung testen wir die Performance in 13 Spielen, die Messergebnisse sowie den Performance-Durchschnitt in 1080p können Sie der folgenden Bildergalerie entnehmen:

Im Schnitt fällt der Leistungsunterschied zwischen der RX 6600 XT und der RTX 3060 zwar nicht ganz so groß wie von AMD deklariert aus, ist mit guten 11 Prozent Vorsprung für die Navi-23-GPU aber immer noch ordentlich. Der Rückstand auf die RX 6700 XT mit Navi-22-Chip wiederum liegt bei 17 Prozent. Bei uns im Test gab es kein einziges Spiel, welches sich in 1080p mit höchsten Details nicht mit mindestens 60 Bilder pro Sekunden zocken ließ. In vielen Titeln lagen die FPS-Werte sogar im dreistelligen Bereich. Mit Assassin's Creed Valhalla und Borderlands 3 gibt es in unserem Test sogar zwei Spiele, in denen es die RX 6600 XT mit der RTX 3060 Ti (zum Testbericht) aufnehmen kann. Beide Titel sind jedoch erfahrungsgemäß für AMD GPUs deutlich besser optimiert. Das Gegenteil zeigt sich dann in Control und Wolfenstein Youngblood, hier fällt die RX 6600 XT leicht hinter der RTX 3060 zurück. Ein Bild das wir bei aktiviertem Raytracing öfters zu Gesicht bekommen:

AMD hat mit den RX-6000-GPUs erstmals spezielle Rechenkerne zur Berechnung von Raytracing, die sogenannten Ray Accelerator eingeführt. Wie unser Grafikkarten-Vergleich (zum Artikel)  zeigt, hängt AMD hier jedoch noch ein gutes Stück hinter der Konkurrenz zurück. Beim Test der RX 6600 XT müssen wir zwischen den getesteten Spielen differenzieren. So kann die Navi-23-GPU die RTX 3060 in Dirt 5 - dem ersten Spiel, bei dem AMD bei der Raytracing-Implementierung beteiligt war - sogar schlagen. In Metro Exodus liegt die AMD Grafikkarte mehr oder weniger mit ihrem Konkurrenten gleich auf. In Shadow of the Tomb Raider wird der Abstand etwas größer, wobei die RX 6600 XT immerhin noch auf über 60 FPS kommt, ehe die Performance in Cyberpunk 2077 dann vollständig einbricht und wir nicht einmal mehr halb so viele Bilder pro Sekunde wie bei der RTX 3060 messen können.

Hinweis:  Unsere Messergebnisse in Call of Duty Cold War und in Watch Dogs Legion fallen gerade auch im Vergleich zur RX 6700 XT ein gutes Stück zu niedrig aus. AMD hat uns im Zuge des Tests einen neuen Treiber zur Verfügung gestellt, der das Problem jedoch nicht beheben konnte. Es ist gut möglich, dass es sich hierbei um ein Treiberproblem handelt, ebenso könnte jedoch auch der mit 32 MB zu 96 MB nur ein Drittel so große Infinity Cache dafür verantwortlich sein. In diesem Fall dürfte AMD mit einem Treiber-Update nicht für Abhilfe sorgen können. Wir bleiben an dieser Thematik auf jeden Fall dran.


Selbst für 1440p noch gut aufgestellt

Nach den Messungen in Full-HD stellt sich uns die Frage, wie sich die RX 6600 XT in höheren Auflösungen schlägt. Reichen die 8 GB Videospeicher und vor allem auch der 32 MB große Infinity Cache für QHD-Gaming noch aus? Im Schnitt kann die RTX 3060 hier auf jeden Fall etwas Boden gut machen. Lag der Rückstand bei 1080p noch bei guten elf Prozent, so schrumpft er bei 1440p auf gute sieben Prozent. Im gleichen Zug wächst der Abstand zwischen der RX 6600 XT und der RX 6700 XT auf 22 Prozent an. Hier haben die beiden GPUs mit ihren 12 GB Videospeicher gegenüber der RX 6600 XT mit ihren 8 GB VRAM also definitiv einen Vorteil. Die RTX 2070 Super, die ebenfalls mit 8 GB Videospeicher bestückt ist, rechnet im Durschnitt gleich schnell:

Das heißt aber nicht, dass die RX 6600 XT nicht auch QHD-tauglich wäre. In den meisten Spielen lassen sich selbst bei höchsten Settings im Schnitt noch 60 Bilder pro Sekunde erreichen. In Metro Exodus und Red Dead Redemption 2 liegen unsere Messergebnisse nur ganz knapp unter diesem Wert. Ausreißer sind Watch Dogs Legion und Cyberpunk 2077, hier liegen die durchschnittliche Bilder pro Sekunde ein gutes Stück unter 60 FPS. Bei aktiviertem Raytracing müssen Sie die Spieldetails teils sehr weit herunterschrauben, um noch flüssige Spielraten zu erreichen. Hier kann FidelityFX Super Resolution (zum Artikel)  für Abhilfe sorgen, aber eben nur in den Titeln, die auch FSR unterstützen.


Anwendungs-Performance liegt hinter den Erwartungen zurück

Neben den Spiele-Benchmarks führen wir mit allen Grafikkarten noch Anwendungstests durch, um herauszufinden, wie gut sich die GPUs zur Bild- oder Videobearbeitung, dem 3D-Rendering oder für mathematische Berechnungen eignen. Hier bleibt die RX 6600 XT hinter den Erwartungen zurück. Zwar stehen der RX 6600 XT 20 Prozent weniger Recheneinheiten gegenüber der RX 6700 XT zur Verfügung, aber dafür taktet die GPU ein gutes Stück höher. Bei der Bildbearbeitung via Photoshop spielt es noch eine recht untergeordnete Rolle, auf welche GPU Sie setzen, selbst der Abstand von der RTX 3090 auf die RX 6600 XT fällt nicht übermäßig groß aus. 

Ganz anders sieht es dann beim Rendering via Blender aus. Hier benötigt die RX 6600 XT nahezu doppelt so lange wie die RX 6700 XT. Das mag zum einen an der deutlich niedrigeren Speicherbandbreite durch ein verkleinertes Speicherinterface und den nur ein Drittel so großen Infinity Cache liegen, auf der anderen Seite können wir ein Treiberproblem hier aber auch nicht ganz ausschließen. Beim Rendering via LuxMark beträgt der Rückstand auf die RX 6700 XT dann 31 Prozent  und beim Benchmark von Indigo sind es 27 bis 33 Prozent. Das ist in etwa das Leistungslevel, auf dem wir die RX 6600 XT erwartet hätten. Damit reicht die Performance aber nicht aus, um der RTX 3060 bei den Kreativtests das Wasser zu reichen.


Wenig Recheneinheiten, aber sehr hoher Takt

Wohingegen bei den Recheneinheiten - minus 20 Prozent gegenüber der RX 6700 XT - und bei der Speicherausstattung gespart wurde, ist AMD beim Takt der Navi-23-GPU in die Vollen gegangen. Bereits beim Test der RX 6700 XT (zum Testbericht)  haben wir von den höchsten Taktraten gesprochen, die wir jemals bei einer Grafikkarte ab Werk gemessen haben, doch die RX 6600 XT setzt da nochmal einen oben drauf. An dieser Stelle darf man natürlich nicht vergessen, dass unser Sample der  Gigabyte RX 6600 XT Gaming OC Pro (zum Preisvergleich)  bereits ab Werk übertaktet ist, nichtsdestotrotz sind Taktraten jenseits der 2700 MHz beim Gaming durchaus beeindruckend. Die RTX 3060 taktet im Vergleich dazu nahezu 700 MHz niedriger und ist damit trotz mehr zur Verfügung stehender Recheneinheiten und einer schnelleren Speicheranbindung beim Gaming langsamer:

Die Gigabyte Radeon RX 6600 XT Gaming Pro OC stellt bei uns im Test einen neuen Taktrekord auf.


Energieeffizient, leise und kühl

In Puncto Energieeffizienz liefert die RX 6600 XT ein gutes Bild ab. AMD spezifiziert die Grafikkarte mit 160 Watt, die beim Gaming in Full-HD nahezu vollkommen ausgereizt werden. Bei der RTX 3060 liegt die Leistungsaufnahme im Vergleich jedoch genauso hoch, die Leistung jedoch elf Prozent niedriger. Gegenüber der RX 6700 XT zeigt sich die RX 6600 XT um 21 Prozent genügsamer gegenüber einer 17 Prozent niedrigeren Performance. An das Energieeffizienzlevel der RX 6800 kommt die RX 6600 XT jedoch nicht ganz heran. Diese rechnet nämlich knapp 43 Prozent schneller bei nur 28 Prozent höherer Leistungsaufnahme:

Die Gigabyte Radeon RX 6600 XT Gaming Pro OC genehmigt sich genauso viel Leistung wie die RTX 3060 bei höherer Gaming-Performance.

Überzeugen können auch die Lautstärke und die Temperatur unseres Test-Samples der RX 6600 XT. Um den Worst Case zu simulieren und das Gehäuse so richtig aufzuheizen, lasten wir CPU und GPU via Prime95 und FurMark über eine halbe Stunde zu 100 Prozent aus. In diesem Szenario erhitzt sich der Navi-23-Chip nur auf bis zu 58 Grad Celsius, die Hot Spot Temperatur liegt bei 78 Gad Celsius. Die Lüfter drehen dabei mit maximal 1630 Umdrehungen pro Minute. Damit ist die Grafikkarte zwar leicht hörbar, aber nicht lauter als unsere AiO-Wasserkühlung und definitiv nicht störend. 

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Watt avg

Watt max

Temp Chip

Temp Memory

Temp Hot Spot

Takt avg

Gigabyte Radeon RX 6600 XT Gaming OC Pro

174

188

58°C

-

78°C

2300 MHz

AMD Radeon RX 6700 XT

223

264

78°C

-

95°C

2187 MHz

AMD Radeon RX 6800

233

275

69°C

-

85°C

1843 MHz

AMD Radeon RX 6800 XT

302

352

77°C

-

96°C

1919 MHz

AMD Radeon RX 6900 XT

302

398

79°C

-

96°C

1867 MHz

Nvidia GeForce RTX 2070 Super

220

247

75°C

-

88°C

1623 MHz

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

268

311

82°C

-

99°C

1442 MHz

Zotac GeForce RTX 3060 AMP

173

210

64°C

-

76°C

1712 MHz

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

204

253

72°C

-

83°C

1655 MHz

Nvidia GeForce RTX 3070

226

268

74°C

-

85°C

1593 MHz

Nvidia GeForce RTX 3070 Ti

303

335

81°C

92°C

92°C

1600 MHz

Zotac GeForce RTX 3070 Ti AMP Holo

318

345

73°C

98°C

83°C

1593 MHz

Nvidia GeForce RTX 3080

333

366

74°C

102°C

84°C

1617 MHz

Nvidia GeForce RTX 3080 Ti

358

405

70°C

104°C

77°C

1142 MHz

Zotac GeForce RTX 3080 Ti AMP

354

391

72°C

96°C

80°C

1123 MHz

Nvidia GeForce RTX 3090

363

402

65°C

102°C

78°C

1129 MHz


Verfügbarkeit und preisliche Einordnung

Die AMD Radeon RX 6600 XT ist ab dem 11. August um 15 Uhr für 379,99 Euro erhältlich. Großes Problem ist, dass AMD von der RX 6600 XT kein Referenzdesign anbietet. Wohingegen der Hersteller von den anderen RDNA-2-GPUs zumindest ein paar Modelle zur offiziellen UVP angeboten hat, waren die Partnerkarten eine gute Ecke teurer. Aufgrund der nach wie vor schlechten Verfügbarkeit von Grafikkarten gehen wir stark davon aus, dass dieses Schicksal auch der RX 6600 XT blühen wird. Einen kleinen Hoffungsschimmer gibt es durch den deutlich kleineren Navi-23-Grafikchip der RX 6600 XT. Denn je kleiner, der Chip, desto höher ist die Ausbeute aus einem Waver. 

So oder so müssen wir uns die Frage stellen, ob 379,99 Euro für die RX 6600 XT gerechtfertigt wären. Damit würde die Navi-23-GPU 50 Euro mehr kosten als die RTX 3060 (UVP 329 Euro), das entspricht 15 Prozent. Dafür rechnet die RX 6600 XT beim Gaming via Rasterisierung gute elf Prozent schneller, hat dann aber beim Raytracing und bei Kreativanwendungen das Nachsehen. Obendrein ist unser Sample bereits ab Werk übertaktet, dementsprechend dürfte der Preis noch einmal etwas höher ausfallen. Zudem verfügt die RTX 3060 über die bessere Speicherausstattung, was sich dann bei höheren Auflösungen bemerkbar macht. Nach offiziellen Preisen ist die RTX 3060 aus unserer Sicht dementsprechend die bessere Wahl. Das gleiche gilt auch für die RTX 3060 Ti (UVP 419 Euro), welche zwar offiziell zehn Prozent mehr kostet, dafür aber auch eine 14 Prozent bessere Rasterisierungsleistung und eine deutlich bessere Raytracing-Performance bietet.


Navi 23 - Kleinster RDNA-2-Grafikchip

Wohingegen die RX 6900 XT, die RX 6800 XT und die RX 6800 allesamt auf Navi 21 setzen, ist auf der RX 6700 XT der Navi 22 verbaut. Für die RX 6600 XT führt AMD mit Navi 23 den dritten Grafikchip ein, auf welchem 11,1 Milliarden Transistoren auf einer Fläche von 237 mm 2 verbaut sind. Beim direkten Vorgänger, der RX 5600 XT waren es noch 10,3 Milliarden Transistoren bei einer Fläche von 251 mm 2 . Daraus resultiert eine Erhöhung der Package-Dichte um 14 Prozent. Den Grafikchip lässt AMD wie gehabt bei TSMC im 7-nm-Verfahren fertigen. Dem direkten Konkurrenten, die RTX 3060, stehen 13,25 Milliarden Transistoren bei einer Die-Größe von 276 mm2 zur Verfügung, womit die Package-Dichte minimal höher ausfällt.

Technische Spezifikationen der RX 6600 XT

© AMD

Dem Navi 23 der RX 6600 XT stehen 2048 Shader-Einheiten zur Verfügung, die sich auf 32 Compute Units (CUs) aufteilen. Das entspricht interessanterweise einem Rückgang von 12,5 Prozent gegenüber der RX 5600 XT. Für die Berechnung von Echtzeit-Raytracing stehen 32 Ray Accelerators zur Verfügung, die AMD mit der RDNA-2-Architektur eingeführt hat. An den Render-Output-Units (ROPs) hat sich im Vergleich zu der RX 6700 XT oder der RX 5600 XT nicht geändert, es bleibt bei 64 Einheiten. Für die RX-6000-GPUs typisch fallen auch die Taktraten der RX 6600 XT ziemlich hoch aus: bis zu 2359 MHz beim Game-Clock und bis zu 2589 MHz beim Boost-Clock. Das sind rund 1000 MHz mehr als beim direkten Vorgänger, der RX 5600 XT. Die TGP der gesamten Grafikkarten gibt AMD mit 160 Watt an, das sind 10 Watt mehr als bei der RX 5600 XT und 10 Watt weniger als bei der RTX 3060.

Grafikkarten-Vergleich 2021: GeForce RTX und Radeon RX GPUs im Test - mit Rangliste

Dem Grafikchip stehen 8 GB GDDR6 Videospeicher mit einer Taktrate von 16 Gbps zur Verfügung, der an ein 128-bit Speicherinterface angebunden ist. Daraus resultiert eine vergleichsweise niedrige Speicherbandbreite von 256 GB/s. Die RX 5600 XT kommt im Vergleich dazu auf 288 GB/s, die RTX 3060 sogar auf 360 GB/s. Um das Speichernadelöhr zu umgehen, setzt AMD bei der RX 6600 XT wie auch bei den anderen RDNA-2-GPUs auf den Infinity Cache. Dieser taktet wie bei der RX 6700 XT mit 1,9 GHz, fällt jedoch mit 32 MB nur ein Drittel so groß aus. Laut AMD ist diese Größe für die Full-HD-Auflösung, für welche die RX 6600 XT konzipiert ist, vollkommen ausreichend. Interessant ist, dass die Grafikkarte wie erwartet auf eine PCIe 4.0 Schnittstelle setzt, allerdings nur acht der 16 möglichen Lanes angebunden sind. Auch hier gibt AMD an, dass eine höhere Bandbreite keine Vorteile mit sich gebracht hätte. In der folgenden Tabelle, haben wir die technischen Daten für Sie zusammengefasst:

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Grafikkarte

AMD Radeon RX 6700 XT

AMD Radeon RX 6600 XT

AMD Radeon RX 5700 XT

AMD Radeon RX 5600 XT

GeForce RTX 3060 Ti

GeForce RTX 3060

Codename

Navi 22

Navi 23

Navi 10 XT

Navi 10 XLE

GA104

GA106

Architektur

RDNA 2

RDNA 2

RDNA

RDNA

Ampere

Ampere

ALUs

2560

2048

2560

2304

4864

3584

Tensor Cores

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

152 (3rd Gen)

112 (3rd Gen)

RT Cores/ Ray Accelerators

40

32

n.a.

n.a.

38 (2nd Gen)

28 (2nd Gen)

GPU-Basistakt

2321

-

1605

1130

1410

1320

GPU Game-Clock (MHz)

2424

2359

1905

1375

1665

1777

Videospeicher

12 GB GDDR6

8 GB GDDR6

8 GB GDDR6

6 GB GDDR6

8 GB GDDR6

8 GB GDDR6

Infinity-Cache

96 MB

32 MB

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

Speicher-Interface

192-bit

128-bit

256-bit

192-bit

256-bit

192-bit

Speichertakt

16 Gbps

16 Gbps

14 Gbps

14 Gbps

14 Gbps

15 Gbps

Speicherbandbreite

384 GB/s

256 GB/s

448 GB/s

288 GB/s

448 GB/s

360 GB/s

ROPs

64

64

64

64

80

48

PCIe-Anschlüsse

1x 8-Pin, 1x 6-Pin

1x 8-Pin

1x 8-Pin, 1x 6-Pin

1x 8-Pin

1x 12-Pin

1x 8-Pin

TGP

230 W

160 W

225 W

150 W

200 W

170 W

Transistor-Anzahl

17,2 Mrd.

11,1 Mrd.

10,3 Mrd

10,3 Mrd.

17,4 Mrd

13,25 Mrd

Die-Größe

336 mm2

237 mm2

251 mm2

251 mm2

392,5 mm2

276 mm2

Fertigungsprozess

7nm TSMC

7nm TSMC

7nm TSMC

7nm TSMC

8nm Samsung

8nm Samsung

UVP des Herstellers

479 €

379 €

419 €

299 €

419 €

329 €

Wie alle anderen Radeon-RX-6000-Grafikkarten unterstützt auch die RX 6600 XT DirectX 12 Ultimate mit Raytracing (DXR) über die Ray Accelerators, Variable Rate Shading (VSR), Mesh Shader und Sampler Feedback in ausgewählten Spielen. Für eine Leistungssteigerung stehen die Funktionen Smart Access Memory, welches wir im Artikel zur RX 6800 (XT) (zum Artikel) ausführlicher erläutern, und FidelityFX Super Resolution (FRS) (zum Artikel) zur Verfügung. Ein automatisches oder manuelles Übertakten der GPU ist problemlos über den Treiber zu realisieren. 

Kein Referenzdesign: AMD bietet für die RX 6600 XT kein Referenzdesign an, weshalb wir für unseren Test die Gigabyte RX 6600 XT Gaming OC Pro (zum Preisvergleich) zur Verfügung gestellt bekommen haben. Diese ist bereits ab Werk leicht übertaktet. AMD gibt an, dass die meisten Modelle der Boardpartner mit einer TGP von 160 Watt und einem 8-Pin-Stromanschluss auskommen. 

Testsystem und Spieleeinstellungen

Mit der folgenden Hardware und den angegebenen Einstellungen bei den Anwendungen haben wir unsere Messungen durchgeführt:

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Testsystem 

CPU

AMD Ryzen 9 5950X (OC via CTR 2.1)

Mainboard

MSI MEG X570 Godlike

BIOS

E7C34AMS.1C6

BIOS-Settings

manual RAM Tuning, manual CPU Tuning, BAR-Support, Fans PWM (manual fan curve)

CPU-Kühler

G.Skill ENKI 360 (manual fan curve)

RAM

4x 8 GB G.Skill Trident Z Neo @ 3800 MHz CL14-15-14-29

System-SSD

Western Digital WD_Black SN750 1 TB

Spiele-SSD

SanDisk SSD Plus 1 TB

Netzteil

be quiet! Straight Power 11 Platinum 1000W 

Gehäuse

be quiet! Silent Base 802 weiß, Glasfenster

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Anwendungstests

Adobe Photoshop 22.3.0 - PugetBench 0.93.1

Test Type: Standard

Adobe Premiere Pro 15.0.0 - Puget Bench 0.95.1

Default

Blender Benchmark 2.92

bmw27, classroom, fishy_cat, koro, pavillion_barcelona, vicor

DaVinci Resolve 17.1.1 - PugetBench 0.92.1

Test Type: Standard

Indigo Benchmark 4.4.15

Bedroom, Supercar

LuxMark 3.1

LuxBall HDR

OctaneBench 2020.1.5

Deafult

V-Ray Benchmark 5.00.20

V-Ray GPU Cuda, V-Ray GPU RTX

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Spieltests Rasterisierung

Assassin's Creed Valhalla

Extrem Hoch (Vollbild, V-Sync aus, Anti-Alias Hoch, FPS-Limit aus, FOV 100%, Adaptive Qualität aus)

Borderlands 3

Badass (Vollbild, DX12, Scale 100%, V-Sync aus, FPS-Limit aus, HUD 1)

Call of Duty Black Ops Cold War

Ultra (Vollbild, V-Sync aus, Reflex aus, FPS-Limit aus, HD-Texturen)

Control

Hoch (Vollbild, DX12)

Cyberpunk 2077

Ultra & Hoch (Vollbild, V-Sync aus, Scale 100%)

DOOM Eternal

Ultra-Abtraum (Vollbild, V-Sync aus, Sichtfeld 90, Unschärfe Hoch, Scale 100%)

F1 2020

Ultrahoch (V-Sync aus, FPS-Limit aus, TAA, Dynamische Aulösung aus)

Horizon Zero Dawn

Ultimative Qualität (Vollbild, V-Sync aus, Adaptive Leistung aus, FPS-Limit aus, Sichtfeld 70, Scale 100%)

Metro Exodus

Ultra (DirectX 12, PhysX On, Hairworks On, Scale 100%)

Red Dead Redemption 2

Bildqualität bevorzugen ganz rechts (Vollbild, V-Sync aus, Puffer aus, DX12)

Shadow of the Tomb Raider

Ultrahoch (Vollbild, V-Sync aus, TAA)

Watch Dogs Legion

Ultra (DX12, Scale 100%, Vollbild, V-Sync aus, FPS-Limit aus, Sichtfeld 70)

Wolfenstein Youngblood

Mein Leben! (Vollbild, V-Sync aus, TSSAA)

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Spieltests Raytracing

Call of Duty Black Ops Cold War

Ultra (Vollbild, V-Sync aus, Reflex aus, FPS-Limit aus, HD-Texturen, Raytracing Ultra, DLSS off/Quality)

Control

Hoch (Vollbild, DX12, Raytracing Hoch, DLSS off/Quality)

Cyberpunk 2077

Ultra & Hoch (Vollbild, V-Sync aus, Scale 100%, Raytracing Ultra, DLSS off/Quality)

Dirt 5

Ultrahoch (V-Sync aus, Dynamische Auflösung aus, Raytracing an)

Metro Exodus Enhanced

Ultra (Raytracing Ultra, DLSS off/Quality, Reflections Raytraced, Shading 1x, Hairworks on, PhysX On)

Shadow of the Tomb Raider

Ultrahoch (Vollbild, V-Sync aus, TAA, Raytracing Ultrahoch, DLSS off/on)

Watch Dogs Legion

Ultra (DX12, Scale 100%, Vollbild, V-Sync aus, FPS-Limit aus, Sichtfeld 70, Raytracing Ultra, DLSS off/Quality)