Mad Catz ist mit neuen Gaming-Produkten zurück. Wir haben eine Maus der Mittelklasse des Herstellers im Test.

Die Mad Catz R.A.T. Pro S3 soll laut Hersteller neben einer tollen Leistung fürs Gaming auch noch ein hohes Maß an Ergonomie bieten, da sich die Handballenablage der Maus mechanisch verstellen lässt. Wir sind gespannt, was die Gaming-Maus tatsächlich leistet.

TEST-FAZIT: Mad Catz R.A.T. Pro S3

Die Mad Catz R.A.T. Pro S3 ist vor allem etwas für Nutzer, die nach einer etwas ausgefalleneren Gaming-Maus suchen. Hinzu kommen die guten ergonomischen Eigenschaften, die sich jeder Gamer selbst einstellen kann. Positiv hervorzuheben sind auch die guten Gleiteigenschaften, das geringe Gewicht und der präzise Sensor. Insgesamt geht das Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem Preis von aktuell rund 70 Euro durchaus in Ordnung.

Pro:

+ einstellbare Handballenauflage

+ gute Gleiteigenschaften

+ futuristisches Design…

Contra:

- …das nicht jedem gefällt

- schwammige Daumentasten

Futuristisches Design

Über das Design der Mad Catz R.A.T. Pro S3 lässt sich streiten – aber das war schon immer so bei dieser Marke. Manche können dem futuristischen Äußeren nichts abgewinnen, während andere den ausgefallenen Look feiern. Wir haben die schwarz-weiße Version im Test. Die Verarbeitung ist einwandfrei. Mit an Bord ist auch eine RGB-Beleuchtung. Der Anschluss erfolgt über ein gesleevtes USB-Kabel.

Zum Einsatz kommt der optische Sensor Pixart 3330.

© Mad Catz

Die Gaming-Maus verfügt über acht frei programmierbare Tasten, unter anderem auch eine sogenannte Sniper-Taste an der linken Außenseite, um beispielsweise schnell die DPI auf einen sehr niedrigen Wert zu schalten. Tatsächlich befindet sich auch noch eine Taste auf der Unterseite der Maus, über die sich zwischen vier Profile durchschalten lässt. Dank eines Onboard-Speichers bleiben Ihnen die Profile auch an fremden PCs erhalten. Das Modell ist für Rechtshänder konzipiert, unbenutzbar für Linkshänder ist sie aber nicht unbedingt. Mit einem Gewicht von nur 80 Gramm ist sie außerdem sehr leicht.

Die besten Gaming-Mäuse im Test

Optischer Sensor von Pixart

In der Maus verbaut Madcatz einen optischen Sensor von Pixart, und zwar den PMW 3330. Dieser Sensor der Mittelklasse arbeitet mit maximal 7200 DPI und führt keine Nachbearbeitung der Bewegungen durch. Im Treiber lassen sich die DPI-Stufen selbstverständlich stufenweise anpassen, die Umschaltung erfolgt in der Regel on-the-fly über die Taste in der Mitte auf der Maus.

An der linken Außenseite befinden sich weitere drei programmierbare Tasten.

© Mad Catz

Verstellbare Handballenauflage

Wie eingangs bereits erwähnt verfügt die Mad Catz R.A.T. Pro S3 über eine verstellbare Handballenauflage, um sie seitlich und horizontal anzupassen. Es sind seitliche Neigungen um 15 Grad (Plus oder Minus) und Verlängerungen um bis zu 12 Millimeter möglich. Hierfür muss der Gamer die komplette Ablage aus der Maus herausziehen und sie wieder in dem Winkel und Abstand einsetzen, mit der die Maus genutzt werden soll. Das klappt in der Praxis recht schnell und erlaubt ein gutes Maß an Ergonomie und Individualisierbarkeit.

An der Rückseite lässt sich die Handballenauflage komplett herausziehen und in einem neuen Winkel und Abstand wieder einfügen.

© Mad Catz

Software und Praxistest

Die Software der Mad Catz R.A.T. Pro S3 erlaubt die Programmierung der Tasten und das Speichern in Profilen. Auch Optionen wie die DPI-Stufen oder die Poll-Rate sind einstellbar. Die RGB-Beleuchtung regeln Sie über den Tab „Chamäleon“, hierbei stehen auch einige Leuchteffekte zur Verfügung. In der Praxis liegt die Maus dank der flexiblen Handballenauflage gut in der Hand. Außerdem verfügt sie über sehr gute Gleiteigenschaften, egal ob auf Stoff- oder Kunststoff-Mauspads. Die Mausbewegungen werden einwandfrei umgesetzt. Nur die Seitentasten sind sehr schwammig.

In der Software lassen sich recht intuitiv verschiedenste Einstellungen erledigen.

© Mad Catz