Das bietet die Externe NVMe-SSD von Patriot.

Die Patriot PXD ist nur so groß wie ein Schokoriegel und mit 34 Gramm ohne Kabel wirklich leicht. Das Gehäuse ist eng um die interne NVMe-SSD gebaut. Das schlägt sich in der Wärme nieder, die wir auf der Oberfläche des Kunststoffgehäuses messen. Unter Last steigt der Wert auf 43,4 Grad Celsius. 

Die Benchmark-Ergebnisse im Crystal Disk Mark sind mit 919 MB/s im Lesen und fast 866 MB/s im Schreiben zwar hoch, reizen die Schnittstelle jedoch nicht komplett aus. Denn angesichts des USB-C-Anschlusses in der Spezifikation 3.2 Gen 2 ginge hier noch etwas mehr. Allerdings hält sich die PXD in den Praxisläufen sehr gut: Den DVD-Test-Film liest sie mit gut 503 MB/s und schreibt ihn mit fast 425 MB/s. Mit den vielen kleinen Dateien unseres Musikpakets tut sie sich nur einen minimalen Tick schwerer als andere Testkandidaten. Sie kommt auf gute 346 MB/s im Lesen und rund 334 MB/s im Schreiben.

Im Test bleibt der Strombedarf vergleichsweise niedrig: Wir messen 2,71 Watt unter Last und 1,28 Watt im Leerlauf. Der Lieferumfang ist etwas mager. Patriot legt kein Programm bei und bietet auch kein Tool zum Download an. Dafür finden sich zwei USB-Kabel im Paket: eines mit den Anschlüssen Typ-C auf Typ-C und eines mit Typ-C auf Typ-A.

Fazit

Wer eine sehr handliche externe SSD sucht, liegt hier absolut richtig. Die Kompaktheit bezahlt die PXD mit einer spürbaren Hitzeentwicklung. Dafür stimmen Tempo und Anschaffungspreis. Nur auf Tool-Extras müssen Sie hier verzichten.

Externe SSDs im Test:  Schnelle mobile Festplatten im Vergleich

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Hersteller:   Patriot

+ Pro

– Contra

Leichtgewicht

Wird unter Last warm

Zwei Kabel im Lieferumfang

Keine Software mitgeliefert

Flotte Datenraten

Testergebnis

Gewichtung

Note

Geschwindigkeit

60%

1,61

Handhabung

25%

3,1

Ausstattung

10%

3,85

Service

5%

4,2

Aufwertung, Abwertung

-

Testnote

100%

gut 2,34

Preisurteil

sehr preiswert

Preis (mittlerer Straßenpreis)

165 Euro