Die Toshiba Canvio Flex 1 TB im Test.

Der Vorteil der Toshiba Canvio Flex 1 TB liegt in seiner Kompatibilität. Da es im Dateisystem exFAT formatiert ist, lässt es sich ohne weiteres Eingreifen zusammen mit unterschiedlichen Betriebssystemen einsetzen. Im Test hängt es am Windows-PC, aber es arbeitet auch an einem Mac oder an Mobilgeräten mit Android oder iOS. 

Weitere technische Überraschungen hält die externe HDD nicht bereit: Im eleganten weißsilberfarbenen Gehäuse sitzt die 2,5-Zoll-Magnetfestplatte Toshiba MQ04UBF100, die noch auf SATA/300 als interne Schnittstelle setzt. Dazu sind 128 MB Cache eingebaut, die sich in den Tempotests positiv bemerkbar machen.

Die Benchmark-Ergebnisse der 1-TB-Variante von fast 149 MB/s im Schreiben und fast 154 MB/s im Lesen sind ordentlich. Sie bestätigen sich im Praxistest, wenn auch nicht in gleicher Höhe: So erreicht die Flex beim Kopieren des DVD-Films fast 121 MB/s im Schreiben und 131 MB/s im Lesen. Viele kleine Dateien, wie die 1000 MP3s lassen die Datenraten auf 113 MB/s im Lesen und nur rund 81 MB/s im Schreiben sinken.

Am Gehäuse findet sich ein Micro-USB-Port. Zwei Kabel mit guter Länge liegen im Paket. Sie stellen die Verbindung wahlweise zu USB-C- und USB-A-Geräten her. Im Test wird die Flex weder sehr heiß noch verbraucht sie auffallend viel Strom.

Fazit

Ein solides externes Datenlager, das sich mit vielen Betriebssystemen versteht. Es empfiehlt sich, wenn viel Platz wichtiger als ultimatives Arbeitstempo ist. Das Modell gibt es neben der getesteten 1-TB-Variante auch mit 2 und 4 TB. Der Preis ist fair.

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Hersteller:  Toshiba

+ Pro

– Contra

Elegantes Gehäuse

Nur HDD-Tempo

Kompatibel mit PC, Mac, Mobilgerät

2 USB-Kabel im Lieferumfang

Testergebnis

Geschwindigkeit

2,77 (60%)

Handhabung

2,36 (20%)

Ausstattung

4,23 (15%)

Service

1,65 (5%)

Aufwertung/Abwerung

Testnote

2,76 (befriedigend)

Preisurteil

preiswert

Preis

50 Euro

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