Gaming-Stuhl-Vergleich: Die besten Sitze zum Zocken

Wir stellen empfehlenswerte Gamingstühle vor und geben Tipps für den Kauf.

Backforce One Plus: Dieser Gaming-Stuhl lässt keine Wünsche offen

Der Gaming-Stuhl "Backforce One Plus" ist "Made in Germany" und punkten in den Bereichen Materialwahl, Verarbeitung, Design, Ergonomie und Funktionsumfang - inklusive 10 Jahren Garantie! Die verbesserte Plus-Variante des "Backforce One" ( hier im PC-WELT-Test ) kommt mit gepolsterter 5D-Armlehne und bietet im Vergleich zum Vorgänger noch mal mehr Komfort und Ergonomie. 

Gaming-Stuhl Made in Germany: Backforce One Plus von Interstuhl

Den ausgezeichneten Features des Vorgängers wurden zusätzlich eine in Tiefe und Höhe verstellbare Lordosenstütze sowie eine Sitztiefen- und Sitzneigeverstellung hinzugefügt. Hinzu kommt eine Wippfunktion mit Synchromechanik. Sowohl die Sitzfläche als auch die Rückenlehne setzen auf geformte Holzschalen. Unter dem Strich bleiben in Hinsicht auf Ergonomie beim Backforce One Plus keine Wünsche offen. Auch beim Design geht Backforce mit dem One Plus einen eigenen Weg und hebt sich damit vom Einheitsbrei der Gaming-Stühle ab. Mit Shoulder-Patches und Special-Editions lässt sich der Gaming-Stuhl auch noch anpassen.

Der Gaming-Stuhl Backforce One Plus ist für 649 Euro erhältlich.

Snakebyte Gaming Seat EVO: Solide Sitzqualität

Mit dem Gaming Seat EVO hat Snakebyte einen wahren Hingucker im Portfolio. Den in schwarz gehaltenen Gaming-Stuhl gibt es neben der komplett schwarzen Variante noch in zwei weiteren Ausführungen mit je einer Akzentfarbe.

Beim Material setzt Snakebyte vor allem auf Kunstleder. Dazu kommen farbige Stoffakzente. Trotz der vorhandenen Nacken- und Lendenkissen müssen Gamer jedoch Abstiche in Sachen Ergonomie hinnehmen. Die geschwungenen Armlehnen des Stuhles lassen sich lediglich gemeinsam mit der Rückenlehne verstellen. Dafür sind die Armlehnen vergleichsweise lang — und eigenen sich auch für größere Gamer. Beim Fußkreuz setzt der Hersteller statt auf Aluminium oder Holz auf günstiges Plastik.

Für rund 160 Euro ist der Snakebyte Gaming Seat EVO erhältlich 

 

X Rocker G-Force 2.1: der Exot

Wer das Zocken mit Controller bevorzugt, findet hier den unkonventionellsten Stuhl in unserer Übersicht. Genau wie bei einem Sitzsack findet man sich im X Rocker G-Force nur wenige Zentimeter über dem Boden wieder. Das kann beim Zocken vor dem Fernseher interessant werden.

Zudem ist die Rückseite des Models gekippt. So können Gamer nach vorne und hinten schaukeln. Eine verstellbare Rücken- oder Armlehne suchen Zocker hier jedoch vergebens. Ein spannendes Feature ist das integrierte Soundsystem des Stuhls. Neben zwei Lautsprechern ist auch ein Subwoofer an Bord. Die Sounds werden zudem von Vibrationen begleitet.

Mit rund 190 Euro reiht sicher der Exot im mittleren Preissegment ein.

Tipp: Den X Rocker G-Force gibt es als ähnliche Variante auch mit Sesselstütze.

 

Diablo X-Player 2.0: Ergonomie satt

Der Diabolo X-Player 2.0 ähnelt zwar dem Snakebyte Gaming Seat EVO, hat aber in Sachen Ergonomie leicht die Nase leicht vorn. So sind die Armlehnen vertikal verstellbar und die Rückenlehne lässt sich bis zu 140 Grad neigen. Das dürfte für die meisten Gamer mehr als genug sein. Darüber hinaus kommt anstelle von Kunstleder Stoff als Bezugsmaterial zum Einsatz. Das ist zwar fleckenanfälliger, sorgt aber für eine bessere Belüftung.

Neben der normalen Version gibt es dieses Model auch noch als Kid- bzw. King-Sized-Variante. Diese Vorzüge des in neun Farben erhältlichen Modells machen sich jedoch auch beim Preis bemerkbar. Rund 220 Euro kostet der Diablo X-Player 2.0 derzeit.

 

Noblechairs Hero: Premium-Gamer im Visier

Die unterschiedlichen Bezüge decken verschiedene Genres ab.

© Amazon

Luxuriöse Optik und Features satt – das Hero-Modell des Herstellers Noblechairs hat einiges zu bieten. Besonders die Ergonomie des Stuhls überzeugt auf den ersten Blick. So ist die eigentliche Lendenstütze direkt im Stuhl integriert und verstellbar. Darüber hinaus kann die Rückenlehne bis zu 125 Grad abgesenkt werden und die Armstützen lassen sich in vier Richtungen verstellen.

Als Überzugsmaterial stehen Stoff und Kunstleder sowie — gegen Aufpreis — sogar echtes Leder zur Verfügung. Diese bilden verschiedene Themen ab: von Doom bis Real Madrid. Eine Grundstruktur aus Aluminium verspricht zudem langanhaltende Stabilität. Das günstigste Model ist ab ca. 430 Euro zu haben.

Recaro Exo Gaming Chair — Ergonomie-Thron für E-Sportler

Der Noblechairs Hero ist Ihnen nicht „premium“ genug? Dann sollten Sie einen Blick auf den Recaro Exo werfen. Gamer loben besonders die Materialwahl und Ergonomie des Stuhls — allen voran die Armlehnen. Diese lassen sich so individuell wie bei kaum einen anderen Stuhl anpassen. Darüber hinaus lädt der Hersteller mit seinem bequemen Mehrzonen-Schaum, der aus dem Automotive-Bereich stammt, zum Probesitzen ein. Zusammen mit dem rutscharmen Stoff und sowie dem Nackenschild soll der Komfort auf ein neues Level gehoben werden. Aber probieren Sie — wie unten empfohlen — selbst.

Ebenso spannend beim Recaro Exo Gaming Chair: Die Bauteile des Stuhls kommen aus Deutschland und der EU. Produziert wird der Recaro Exo Gaming Chair hierzulande. Das alles hat seinen stolzen Preis — genaugenommen derzeit rund 770 Euro.

Tipps für den Kauf eines Gaming Stuhls

Ob Diabolo oder Age of Empires — wenn Gamer in fremde Welten eintauchen, wird schnell die Zeit vergessen. Da schmerzt mit der falschen Sitzgelegenheit bald der Rücken. Doch nicht nur aus ergonomischen Gründen sind Gaming Chairs gefragter denn je. Vor allem die Optik ist für anspruchsvolle Zocker ein Kaufargument.

Was ist ein Gaming Stuhl?

Ein Zockerstuhl wird vor allem aufgrund seines Designs zum Zockerstuhl. Hier spielen insbesondere die Bezüge der Modelle eine zentrale Rolle. In der Regel fällt die Wahl der Hersteller auf Kunstleder oder Stoff. Neben den optischen Aspekten sind auch die Sitzeigenschaften der jeweiligen Materialien wichtig. Stoffe sind zwar atmungsaktiv und somit kühlend, neigen aber auch dazu, schneller dreckig zu werden und können je nach Hersteller eine recht raue Struktur aufweisen. Kunstleder hingegen hat gerade bei günstigeren Modellen oft das Problem etwas billig zu wirken.

Was Sie in Sachen Ergonomie beachten sollten

Auch wenn die meisten Gaming-Stühle echte Hingucker sind, sind sie in erster Linie immer noch eine Sitzgelegenheit. Ergonomie und Komfort sind somit genau wie bei Bürostühlen zentrale Kaufkriterien. So sind verstellbare Armstützen und eine flexible Rückenlehne Pflicht. Diese werden jedoch bei günstigen Herstellern gern mal weggespart. Sollten ihre Körpermaße also nicht zu den Grundeinstellungen des Stuhls passen, kann das gerade bei längeren Zock-Sessions schnell mal zum Problem werden.

Hinweis vorab: In dieser Produktkategorie ist die Kaufentscheidung so individuell wie kaum woanders, da die sie maßgeblich von der Beschaffenheit Ihres Körpers abhängt. Sie sollten sich vor dem Kauf also unbedingt über die Sitztiefe, -breite und -höhe, die Sie benötigen, informieren.

Im Folgenden stellen wir ihnen vier der beliebtesten Gaming-Stühle vor. Aus den oben beschriebenen Gründen raten wir unbedingt zum Probesitzen. Berücksichtigen Sie dabei unbedingt auch die Höhe Ihres Tisches. Denn manche Gaming-Stühle lassen sich mit ihren Lehnen nicht unter den Schreibtisch fahren!