Die Ubuntu-Hauptedition mit Gnome-Desktop: Wie die abgebildete Anwendungsübersicht ist hier alles groß und plakativ. Das Konzept versteht aber jeder nach fünf Minuten.

2004 gründete der Südafrikaner Mark Shuttleworth die Firma Canonical und entwickelte auf Basis von Debian die Linux-Distribution Ubuntu. Das vieldeutige Zulu-Wort „Ubuntu“ können Sie sich von Nelson Mandela erklären lassen , wenn Sie möchten. „Humanismus“ übersetzt es vielleicht passend vieldeutig.

Die Distribution Ubuntu dominiert seit etwa 2006 den Linux-Desktop eindeutig: Linux auf Rechnern und Notebooks ist seither beinahe immer Ubuntu oder ein Ubuntu-Derivat wie Linux Mint. Von der soliden Debian-Basis übernimmt Ubuntu nicht den Stable-Zweig, sondern zugunsten höherer Aktualität eine Mischung aus „Testing“ und „Unstable“. Systemkomponenten und Programme in Ubuntu sind dadurch immer um Monate aktueller als bei der erzkonservativen Debian-Mutter.

Ungeachtet mancher gescheiterten Pläne mit der eigenen Oberfläche (Unity) oder dem hausgemachten Fenstermanager (Mir) ist Canonical mit Ubuntu ein nachhaltiger Fels im volatilen Biotop der Linux-Systeme. Open-Source-Ideologen kritisieren manche Ubuntu-Sonderwege wie Unity, Mir oder das Containerformat Snap zur Softwareverteilung. Auch so manche Partnerschaft mit Microsoft (Ubuntu-Subsystem für Windows, Secure-Boot-Signatur bei Parallelinstallation) gefällt nicht jedem Linux-Freak. Aus pragmatischer Sicht dürfte aber kein Zweifel bestehen, dass die freien und verlässlichen Ubuntu-Systeme ein Glücksfall für Linux-Anwender sind.

Die Erscheinungsweise von Ubuntu

Kubuntu für Anspruchsvolle und Bastler: Der KDE-Desktop ist durchdacht, aber komplex. Linux-Nutzer, die von Gnome & Co. kommen, müssen sich vielfach umstellen – auch bei der Software.

Erscheinungsweise und Lebenszyklen von Ubuntu-Distributionen sind durchaus kompliziert, jedoch wird der Ubuntu-Benutzer von Ablaufterminen und Upgrade-Pflichten kaum behelligt, am wenigsten, wenn er sich auf Langzeitversionen (LTS) konzentriert. Der seit Jahren pünktliche Ubuntu-Erscheinungszyklus sieht wie folgt aus:

• Es gibt halbjährliche Zwischenversionen im April und im Oktober. Diese erhalten als Versionsnummer die jeweilige Jahreszahl mit Monat – also etwa 19.10 für die derzeit aktuellste Version (vom Oktober 2019). Solche Interimsversionen bieten Ihnen den neuesten Stand von Linux-Kernel, Desktop- und Softwareentwicklung, haben allerdings mit jeweils neun Monaten Support nur relativ kurze Gültigkeit (STS-Versionen: Short Term Support). Wer diesen flotten Zyklus mitmachen will, der muss halbjährlich (mit jeweils dreimonatiger Schonfrist) das Upgrade auf die nächstfolgende Version erledigen. Das ist über die systemeigene „Aktualisierungsverwaltung“ weitgehend automatisierbar, darf aber nicht vergessen werden.

• Im April aller geradzahligen Jahre erscheinen die wichtigen LTS-Versionen (Long Term Support, Langzeitunterstützung). Dies sind die Meilensteine für die Ubuntu-Gemeinde, da diese Versionen bis zu maximal fünf Jahren mit Updates versorgt werden. Achtung: Die oftmals betonten fünf Jahre gelten nur für die Hauptedition mit Gnome. Alle anderen Editionen erhalten drei Jahre Support. Ist die LTS-Version einmal installiert, muss man sich als Benutzer jahrelang um nichts mehr kümmern. Die meisten Ubuntu-Nutzer, erst recht Serveradministratoren, warten grundsätzlich die LTS-Versionen ab und lassen die Zwischenversionen links liegen. Die aktuelle LTS-Version erschien im April 2018 und trägt folglich die Versionsnummer 18.04. Auch die vorletzte LTS-Version 16.04 ist nach wie vor gültig und die Version 14.04 von 2014 ist erst vor Kurzem abgelaufen. Auch zahlreiche Ubuntu-Derivate wie Linux Mint konzentrieren sich auf die LTS-Versionen und erneuern ihre Systembasis im Turnus von Ubuntu LTS.

• LTS-Versionen erhalten nach einiger Laufzeit eine zusätzliche Versionsziffer wie zum Beispiel 18.04.2. Dies signalisiert das Point Release 2. Die sogenannten „Point Releases“ erscheinen etwa halbjährlich – nicht ganz so termingenau wie LTS-Ausgaben und Zwischenversionen. Sie entsprechen den „Service Packs“ von Windows und versammeln auf erneuerten ISO-Installationsmedien alles, was eine LTS-Version bislang an Updates erhalten hat. Sinn dieser Maßnahme ist es, bei Neuinstallationen unnötige Downloads zu vermeiden. Es ist zwar technisch problemlos möglich, heute ein originales Ubuntu 18.04 zu installieren, allerdings erspart das Installationsmedium 18.04.2 Download-Wartezeiten beim Anwender sowie Ressourcen beim Spiegelserver. Im laufenden Betrieb spielen die Release Points keine Rolle, da Updates automatisch installiert werden. 

Tipp: Die 30 besten Tipps für Ubuntu und Linux Mint

LTS versus STS und Upgrade-Pfade

Die Priorität von Ubuntu LTS ist unbestritten und wird auch durch Verbreitungszahlen eindeutig bestätigt. Trotzdem ist LTS nicht generell besser als STS. Auf Basis der drei STS-Interimsversionen wird die nachhaltige LTS-Version entwickelt. Ein Ubuntu LTS ist quasi das Resultat aus den einzelnen Entwicklungsstufen der drei Vorgänger. Bei der ersten STS-Version nach einer LTS-Version liegt der Fokus auf Innovation (18.10), bei der nächstfolgenden steht dann Leistungsoptimierung im Vordergrund (19.04), während die dritte STS-Version (19.10) mit Blick auf die nachfolgende LTS-Version (demnächst 20.04) vor allem auf Stabilität setzt.

Vorteile und Nachteile von LTS: Mit der Installation eines Ubuntu LTS haben Sie drei oder fünf Jahre sorgenfreien und vollautomatischen Update-Support. Kernel und Software bleiben aber auf dem ursprünglichen Stand, solange Sie kein Upgrade anstoßen. Softwareausnahmen sind die sicherheitskritischen Programme Browser und Mailclient: Firefox und Thunderbird werden auch unter LTS-Versionen permanent aktualisiert.

Vorteile und Nachteile von STS: Der Support eines Ubuntu STS ist auf neun Monate begrenzt, was etwa halbjährlich zum Upgrade auf die nächsthöhere Version verpflichtet. STS-Versionen unterliegen geringeren Stabilitätsansprüchen als LTS-Versionen und können auch mal den einen oder anderen Bug enthalten. Andererseits sind hier der Kernel mit Treiber und Hardwareunterstützung, ferner Software und Desktop auf dem aktuellen Stand. Wenn Sie aus Aktualitätsgründen eine neue STS-Version bevorzugen, ist die zentrale Anlaufstelle dafür die Seite https://ubuntu.com/download (Ubuntu-Hauptedition), die mit der Unterseite https://ubuntu.com/download/flavours auch zu allen anderen Ubuntus wie Kubuntu, Xubuntu führt.

Upgrade-Optionen: Kein Ubuntu ist eine Sackgasse. LTS-Langzeitversionen sind völlig offen und können jederzeit auf eine STS-Interimsversion umsteigen, falls Softwareneuheiten oder Kernel-Treiber für aktuelle Hardware dies nahelegen. Das typische LTS-Upgrade ist aber dasjenige zur nächsthöheren LTS-Version – konkret das Upgrade von 18.04 auf 20.04 im April 2020.

STS-Ubuntu kann immer nur jeweils zur nächsten Zwischenversion upgraden und muss dabei jeden Schritt konsequent mitmachen. Ein zuvor installiertes Ubuntu 19.04 musste also im Herbst auf 19.10 upgraden und im nächsten Jahr auf 20.04. Dabei wird es dann automatisch zur LTS-Version. 

Was hat sich getan seit 18.04? 

Um Ihnen die Entscheidung zwischen der LTS-Version und der aktuellsten Version 19.10 zu vereinfachen, resümieren wir kurz die Entwicklung seit 18.04. Generell bringen die Zwischenversionen kein Feuerwerk krachender Innovationen mit sich, sondern Anpassungen der jeweiligen Oberflächen, neuere Software und natürlich einen frischen Linux-Kernel mit aktualisierten Treibern. So bietet Ubuntu 19.04 mit Kernel 5.0 Unterstützung für die immer noch recht neuen AMD-Prozessorgenerationen Ryzen 2 und Epyc 2. Ab Version 18.10 wurde mit Kernel 4.18 an den Stromsparmaßnahmen gefeilt, um die Akkulaufzeiten von Notebooks zu verlängern. Im empirischen Test messen wir knapp 10 Prozent längere Laufzeiten gegenüber der LTS-Version 18.04.

Durch die Kompression von Bootmodulen starten die jüngsten Versionen ein wenig schneller als die LTS-Version, allerdings nur dann, wenn ein moderner Prozessor vorliegt. Auf älteren Computern wirkt die Kompression hingegen kontraproduktiv, weil die langsame CPU, welche die Module erst entpacken muss, zum Flaschenhals wird: Auf älteren Geräten booten ältere LTS-Versionen schneller.

Der Service der „Livepatches“ hat ab Version 18.10 Eingang in die grafische Oberfläche unter „Anwendungen & Aktualisierungen“ gefunden. Dies ist als eine frühe Vorbereitung für die nächste LTS-Version 20.04 zu interpretieren, denn Zwischenversionen wie 18.10 und 19.04 erhalten keine Livepatches. Motiv für diese Technik sind sicherheitsrelevante Kernel-Patches, die eigentlich einen Neustart benötigten. Livepatches stopfen die Sicherheitslücken vorläufig im laufenden Betrieb, sodass störende Neustarts verschoben werden können. Es handelt sich um einen Service für Server im Dauerbetrieb. Auf PCs und Notebooks, die jeden Tag neu gestartet werden, sind Livepatches irrelevant.

Ubuntu 19.10: Das bietet die aktuelle STS-Version

Ubuntu 19.10 wurde im Oktober veröffentlicht.

Die Zwischenversion 19.10 erschien am 17.10.2019, die nächste LTS-Version 20.04 wird im April 2020 erscheinen. Ab der Version 19.10 bietet Ubuntu mit allen offiziellen Varianten den proprietären Nvidia-Grafiktreiber bereits als Paket auf den Installationsmedien an. Der Anwender kann also schon bei der Installation entscheiden, ob er den Herstellertreiber einbinden möchte. Mehr noch: Der Treiber lässt sich auch schon im Live-System aktivieren. Mit dem aktualisierten Gnome-Desktop 3.34 werden auch Gnome-Komponenten wie der Dateimanager („Nautilus“) und der Gnome Display Manager (für bessere Multimonitor-Unterstützung) überarbeitet.

Alpha-Versionen in Form von Daily Builds sind von der Version 19.10 („Eoan Ermine“) bereits verfügbar , allerdings nur von der Hauptedition mit Gnome-Desktop. Unser Kurztest von 19.10 (siehe dazu Abbildung) offenbarte allerdings weder bei der Installation noch im Betrieb nennenswerte Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Offiziell soll das System ein wenig schneller starten und der Desktop bietet ein paar neue Optionen für seine Konfiguration.

32 Bit und 64 Bit 

32 Bit stirbt aus: Die LTS-Version 18.04 bietet alles (außer der Hauptedition) noch für beide CPU-Architekturen an. Die aktuellen und künftigen Ubuntus gibt es aber nur noch mit 64 Bit.

Der Ubuntu-Abschied von 32 Bit ist praktisch vollzogen: Seit Version 19.04 verzichten auch die kleinen Editionen Xubuntu und Lubuntu auf 32 Bit. Für die Version 18.04 gilt dies jedoch noch nicht: Denn hier sind noch sämtliche Ubuntus, ausgenommen die Gnome-Hauptedition, in 32 Bit zu finden. 

32-Bit-Ausgaben von 18.04 erreichen Sie auf Wunsch unter https://ubuntu.com/download .

32 Bit ist ökonomischer im Speicherverbrauch. Eine technische Notwendigkeit für ein 32-Bit-System besteht jedoch auch auf älteren Rechnern so gut wie nie. Im Zweifel können Sie sich die CPU-Architektur Ihres Rechners unter Linux mit dem Terminal-Befehl lscpu oder in den Systemeinstellungen anzeigen lassen, unter Windows mit dem Hotkey Win-Pause.

64-Bit-Systeme haben unbestrittene Vorteile: Sie beherrschen Uefi/GPT (wichtig für Parallelinstallation neben Windows), überwinden das Zwei-TB-Limit bei Festplatten und adressieren nativ (deutlich) mehr als 4 GB RAM. 64-Bit-Systeme starten übrigens sowohl 64-Bit- als auch 32-Bit-Software. Eine Ankündigung Canonicals, 32-Bit-Programme in Zukunft (ab der Version 19.10) nicht mehr zu unterstützen, wurde nach heftigen Protesten aus der Gaming-Ecke (Steam) wieder zurückgenommen. 

Ubuntu LTS: Installation und erste Tipps

Die offiziellen Ubuntus 

Von der Demokratie nach oben gespült: Das hübsche, aber kernlose Ubuntu Budgie halten wir für relativ überflüssig, es hat sich aber durch Beliebtheit als offizielles Ubuntu etabliert.

Neben den Desktop-Editionen Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu, Ubuntu Budgie sowie Ubuntu Mate gibt es auch noch ein Ubuntu Kylin und Ubuntu Studio (Sondereditionen für chinesische Benutzer und für Audio-/Videoproduktion), die wir in diesem Dossier nicht berücksichtigen. Die sechs im Folgenden charakterisierten Ubuntus unterscheiden sich in der Bedienung deutlich, jedoch aufgrund von aktuellen Entwicklungen nicht mehr so deutlich wie früher: Vor allem die Entscheidung zwischen Xubuntu, Lubuntu und Mate ist bei der LTS-Version 18.04 durch unterschiedliche Hardwareansprüche noch recht klar, gerät aber in den jüngsten Versionen zur Geschmacksfrage.

Ubuntu sollte relativ aktuelle Hardware ab Dualcore-CPU, 3D-Grafikchip und 4 GB RAM vorfinden. Die Oberfläche Gnome ist modern, schick und absolut einsteigertauglich. Canonical stattet Gnome abweichend vom Original mit positionierbarer Favoritenleiste („Dock“) und einem Desktop als Dateiablage aus. Für tiefere Gnome-Anpassungen sind traditionell das Tool Gnome-Tweaks („Optimierungen“) und die Gnome-Extensions zuständig.

Kubuntu mit dem anspruchsvollen KDE Plasma galt ehemals als besonders ressourcenhungrig, hat sich aber mittlerweile auf dem Niveau der Hauptedition eingependelt. Aktuellere Hardware und 4 GB RAM sind auch hier zu empfehlen. KDE Plasma ist minutiös und umfassend einstellbar und bietet mit seinen Workspace-„Aktivitäten“, KDE Connect (für Smartphone-Verbindungen) oder verschlüsselten Vaults-Containern viele Spezialitäten. Kubuntu ist das Ubuntu für KDE-Fans und Desktop-Bastler.

Ubuntu Budgie liefert einen aufgeräumten, kontrastreichen und attraktiven Desktop mit (noch) mittleren Hardwareansprüchen (800 MB RAM). Für Einsteiger, Ästheten und Notebook-Benutzer lohnt sich der Blick allemal, allerdings nicht für Desktop-Bastler. Der tendenziell hermetische Budgie lässt intuitive Einladungen zur Anpassung per Kontextmenü vermissen, die man von anderen Oberflächen gewöhnt ist.

Ubuntu Mate ist mit mittlerweile 500 bis 700 MB RAM (18.04/19.04) Eigenbedarf kein echtes Leichtgewicht mehr. 2 GB RAM sind zu empfehlen. Der Desktop bedient Nutzer, die ein klassisches Bedienkonzept jenseits von Gnome 3.x oder KDE Plasma bevorzugen und es hübscher wollen als das etwas altbackene Xubuntu. Ubuntu Mate bietet einen ansehnlichen, aber unprätentiösen Allzweck-Desktop, mit dem Einsteiger, Umsteiger und Pragmatiker klarkommen.

Xubuntu mit dem XFCE-Desktop ist neuerdings das sparsamste Ubuntu und bedient auch schwächere Hardware wie etwa Netbooks mit einem GB RAM. Xubuntu eignet sich auch für Einsteiger, profitiert aber von etwas Anpassungsarbeit. XFCE ist eine konservative, aber absolut ausgereifte Oberfläche mit klassischem Startmenü sowie gut konfigurierbaren Systemleisten.

1 GB RAM ist für Lubuntu 18.04 eine Menge Speicher: Das pure System inklusive LXDE-Desktop fordert – je nach Treiberausstattung – nur 150 bis 250 MB.

Lubuntu ist in der LTS-Version 18.04 die kleinste Variante der Ubuntu-Familie – noch deutlich anspruchsloser als Xubuntu. Mit dem einfachen, jedoch funktionalen LXDE-Desktop hat es nur 200 MB Eigenbedarf und ist ein Kandidat für betagte Rechner. Lubuntu hat aber seit Version 18.10 den Desktop gewechselt: Mit dem deutlich hübscheren LXQT-Desktop liegt es heute mit annähernd 500 MB RAM über einem Xubuntu.

Ubuntu-Derivate und Linux Mint 

Über die offiziellen Flavours hinaus sind aus der grundsoliden Ubuntu-Basis zahlreiche Derivate erwachsen: Bodhi Linux , Chromium-OS , Elementary-OS und Linux Mint , Peppermint-OS , Voyager-OS sowie Zorin-OS – um hier nur die bekanntesten zu nennen. Sie alle verwenden als Unterbau zumeist das aktuelle Ubuntu LTS, teilweise ebenfalls die Ubuntu-STS-Versionen. Der Hauptanspruch von solchen Derivaten liegt meistens in einer eigenen oder individuell arrangierten Benutzeroberfläche. Darüber hinaus übernehmen inoffizielle Derivate den Ubuntu-Unterbau nicht komplett wie die offiziellen Varianten, sondern mischen diesen mit selbst angepassten oder auch aus externen Quellen stammenden Softwarepaketen.

Über das Alleinstellungspotenzial so manchen Ubuntu-Derivats kann man geteilter Meinung sein. Unbestritten bietet jedoch Linux Mint mit Cinnamon mit die freundlichste Oberfläche für Windows-Umsteiger (die auch Linux-Fans goutieren), und ein Bodhi Linux hat zwar eine sehr gewöhnungsbedürftige Oberfläche, frisiert allerdings den Ubuntu-Unterbau zum schnellsten uns bekannten Betriebssystem.

Tabelle zur Seite scrollen für mehr Informationen.

Distribution

Aktuelle (LTS-)Version

Desktop

  Bodhi Linux

5.0

Moksha (E17)

Elementary-OS

5

Pantheon

  Kubuntu

18.04.2 LTS

KDE

Linux Mint  

19.2

Cinnamon

  Lubuntu

18.04.2 LTS

LXDE

Peppermint-OS  

10

XFCE/LXDE

Ubuntu

18.04.2 LTS

Gnome

Ubuntu Budgie  

18.04.2 LTS

Budgie

Ubuntu KDE Neon  

18.04.2

KDE

Ubuntu Mate  

18.04.2 LTS

Mate

Voyager-OS

18.04

XFCE

Xubuntu  

18.04.2 LTS

XFCE

Zorin-OS

15

Gnome