Wenn keine Domains angegeben sind, stehen Ihnen nur die IP-Adressen der einzelnen Router zur Verfügung. Eine Kombination aus tracert und ping ist pathping. Dieser Befehl zeigt ebenfalls den Weg zwischen Ihrem PC und dem Ziel an, liefert aber am Ende auch eine Statistik zu den Geschwindigkeiten an den Zwischenstellen.

Auf Myip.ch erfahren Sie Ihre öffentliche IP-Adresse

Hinweis: Beachten Sie, dass tracert mit Windows 7 nur funktioniert, wenn Sie die Firewall-Einstellung im vorherigen Tipp vorgenommen haben. Netzwerkinfos anzeigen: Es gibt Webdienste wie www.myip.ch , die jedem Besucher seine IP-Adresse verraten, Screen 3. Dabei handelt es sich um die öffentliche IP-Adresse des Routers. Deshalb wird immer dieselbe IP angezeigt, egal, mit welchem Netzwerk-PC Sie die Seite besuchen.

Der Befehl ipconfig /all informiert über IP-Nummer A und MAC Adresse B des lokalen PCs

Wollen Sie die lokale IP-Adresse eines PCs herausfinden, tippen Sie ipconfig ins Konsolenfenster. Mit ipconfig /all erscheinen noch mehr Infos, Screen 4. Sie erfahren ausser der IP-Nummer A auch die MAC-Adresse B. Für ipconfig gibt es noch weitere interessante Schalter. Nützlich ist beispielsweise /flushdns, was den DNS-Zwischenspeicher leert. Sobald Sie eine Webseite einmal aufgerufen haben, verewigt Windows die zugehörige IP-Adresse in einem Zwischenspeicher. Dadurch erübrigt sich beim nächsten Mal eine erneute DNS-Anfrage – das spart Zeit. Es kommt aber vor, dass Windows sich diese Daten zu lange merkt. Wenn sich die IPAdresse einer Webseite inzwischen geändert hat, landet Ihr Browser im Nichts. Sollten einzelne Seiten nicht erreichbar sein, eliminieren Sie mit ipconfig /flushdns die IP-Einträge, damit Windows diese neu holen muss.

Mit netstat kontrollieren Sie die geöffneten Verbindungen

Schnell zum PC-Namen: Den Computernamen erfahren Sie, wenn Sie sich via Rechtsklick auf Arbeitsplatz bzw. Computer die Eigenschaften anschauen. Wer schon ein Konsolenfenster offen hat, tippt hostname ein – fertig. Mit wem tratscht mein Rechner? Wenn Sie wissen möchten, was für TCP/IP-Verbindungen auf Ihrem PC geöffnet sind, tippen Sie netstat –a ins Konsolenfenster ein. Erschrecken Sie nicht: Es werden meist sehr viele Verbindungen aufgelistet – auch jene, die nur intern (zwischen Systemkomponenten) bestehen. Wollen Sie die zugehörigen Dateinamen einblenden, hängen Sie ein b an: netstat –ab. Es ist normal, dass die Datei svchost.exe mehrmals erscheint.

Die wichtigsten Netzwerk- und Internetbefehle für Windows

Status und Reparatur: Wollen Sie den Zustand Ihrer Netzwerk-Hardware kontrollieren, öffnen Sie Start/Systemsteuerung. Je nach Windows-Version geht es wie folgt weiter: Unter XP wählen Sie Netzwerk. Vista-Benutzer entscheiden sich für Netzwerk und Internet/Netzwerkverbindungen/Netzwerkverbindungen verwalten. Wer mit Windows 7 unterwegs ist, öffnet Netzwerk und Internet/Netzwerk- und Freigabecenter/Adaptereinstellungen ändern.

Windows analysiert und repariert Netzwerkkomponenten

Klicken Sie nun mit Rechts auf Ihre LAN-Verbindung. Es lässt sich der Status abrufen. Dieser gibt nach einem Klick auf Details verschiedene Informationen preis. Zusätzlich entdecken Sie je nach Windows-Version auch eine Schaltfläche oder ein Menüpunkt Diagnose bzw. Reparieren. Damit führt Windows einige Netzwerktests durch, löscht den DNS-Speicher und setzt einige andere Komponenten zurück.

Netzwerkprobleme systematisch lösen